Gemeinsam für Wesel

Geplante Offenlage Betuwe "Abschnitt Wesel"

Schallschutzmaßnahmen in Richtung Voerde erforderlich

Peter Tebbe, Ratsmitglied
Peter Tebbe, Ratsmitglied

Wilhelm Bussmann, Ratsmitglied
Wilhelm Bussmann, Ratsmitglied

 

 

 

 

 

 

 

 

Wilhelm Bussmann, Ratsmitglied

SPD kritisiert Betuwe-Planungen

Wesel. Aus der SPD kommt kurz vor Offenlegung der Bahn-Pläne für den Weseler Abschnitt der Betuwe-Linie Kritik. Die Ratsmitglieder Wil­helm Bußmann und Peter Tebbe nennen es nicht akzeptabel, dass die Schallschutzmaßnah­men vom Bahnhof in Richtung Voerde im Kreuzungsbereich Oberndorfstraße/Dinslake-ner Landstraße enden sollen. Die Strecke, aber auch die Lip­pebrücken würden nach Os­ten hin für Lärm sorgen. Die wohl geplante Einhausung der Brückenerweiterung werde nicht ausreichen: Der Lärm werde bis zum Wittenberg dringen.

Die geplante Lärmschutz­wand solle dem Wunsch der Anwohner entsprechend kei­ne graue Betonwand sein, son­dern verschieden gestaltet und begrünt werden, beantragen die beiden Politiker.

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Wilhelm Bußmann

Peter Tebbe

-Mitglieder des Rates-

10. Mrz. 2012

 

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp

Lärmschutz Betuwe

Geehrte Frau Bürgermeisterin, in Kürze wird die Bundesbahn die Pläne für den „Abschnitt Wesel" offen legen.

Nach diesen Planungen sollen die Schallschutzmaßnahmen vom Bahnhof Wesel in Richtung Voerde im Kreuzungsbereich Obemdorfstr./Dinslakener Landstr. enden.

Das ist so für die Bürger der östlichen Ortsteile nicht akzeptabel.

Es ist nicht nur die direkt anliegende Strecke, die nach Osten hin den Fustemberg beschallen wird, sondern auch die Lippebrücke(n). Die wohl geplante Einhausung der Brückenerweiterung wird nicht ausreichen um die Ortsteile Richtung Osten vor dem Betriebslärm zu schützen. Durch die freie Lage der U'ppewtesen dringt der Lärm bis zum Ortsteil Fusternberg, sondern auch bis zum Wittenberg durch, da die Brücken wie ein Resonanzkörper wirken. Dazu kommt, dass die Lärmwellen durch West und Südwestwind (Hauptwindrichtung) weiter getragen werden. Durch diese Situation ist die hohe Belastung der östlichen Stadtteile besonders zu bewerten.

Der Schutz der Bürger vor dem Betriebslärm der Betuwe-Linie soll hauptsachlich durch eine Lärmschutzwand realisiert werden.

Die Bürger wollen aber nicht auf eine graue Betonwand schauen, sondern wünschen sich eine vielfältige Gestaltung, in Gesprächen waren und werden von den Bürgern Wünsche deutlich, zum Beispiel:

• vielfältige Struktur der Oberflächen

» vielfältige Materialien

• Gestaltung der Oberkante um gerade Linie zu vermeiden

• auch Glas in kleinen Flächen als (Guckfenster)

« Einsatz von Dauergrün

Es sollte also bei allem Übel ein angenehmer Anblick werden. Wir bitten Sie, diesen Antrag zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

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