Gemeinsam für Wesel

Bebauungsplan „Südlich vom Quadenweg“ (Bebauungsdichte; Parkflächen, Kinderspielplatz)

Erhebliche Kritik am beschlossenen Aufstellungsbeschluss für das Telekomgelände zwischen Quadenweg und Halterner Straße

 

Sehr geehrte Frau Westkamp,

 

 

der vom Rat der Stadt Wesel beschlossene Aufstellungsbeschluss für das Telekomgelände zwischen Quadenweg und Halterner Straße stößt nach einhelliger Meinung der unmittelbar betroffenen Anwohner auf erhebliche Kritik.

Insbesondere wird der Entwurf einer möglichen Bebauung mit ca. 80 bis 100 Wohneinheiten dahingehend kritisiert, das eine viel zu enge Bebauung geplant ist, zu wenig Parkplätze und kein Kinderspielplatz ausgewiesen ist.

Das Fehlen eines Kinderspielplatzes ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Es bedarf in solchen Wohngebieten Sozialräume, wie einem Kinderspielplatz, wo auch Kommunikation der Bewohner und der Kinder stattfinden kann und diese nicht auf angrenzende private Spielplätze verwiesen werden müssen. Das Verweilen auf den eigenen Grundstücken dürfte nur für Kleinstkinder Gültigkeit haben.

Gleichzeitig bitte ich die Verwaltung zu prüfen, ob ggfs. durch eine Ortssatzung die Anzahl der nachzuweisenden Parkplätze je Wohneinheit auf 2 Plätze je Wohneinheit festgesetzt werden kann.

In jedem Fall sollte die Möglichkeit, fehlende Parkflächen durch eine Abstands-zahlung kompensieren zu können, die absolute Ausnahme sein, denn die Zahlungen würden zwar die Einnahmen der Stadt erhöhen, aber nicht die Probleme vor Ort lösen.

Die im Entwurf vorhandenen Parkplätze würden eine Vielzahl von Kraftfahrzeugen, die im Laufe der Jahre anhand der Anzahl der Familienmitglieder kontinuierlich steigen dürfte, auf die umliegenden Straßen verteilen und die verkehrliche Situation dort erheblich verschärfen.

Die geplante Bebauung des Grundstückes mit 80 – 100 Wohneinheiten wird als zu eng betrachtet. Es ist zwar richtig, dass eine derartige dichte Bebauung auch im Umfeld besteht, jedoch sollten Fehler der Vergangenheit nicht zwangsläufig wiederholt werden.

Damit aus einem Entwurf keine unabänderliche Realität wird, bitte ich in der nächsten Sitzung des zuständigen Ausschusses Bericht darüber zu erstatten, wie den Wünschen der Anwohner Rechnung getragen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

 

Felix Stephan

Ratsmitglied

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