Gemeinsam für Wesel

SPD schlägt Bürgerwald für Wesel vor

Antrag und Presseberichte

Rolf Blommen, Ratsmitglied
Rolf Blommen, Ratsmitglied

 

 

Rolf Blommen, Ratsmitglied

 

Wald zwischen Bad und Stadion

SPD-Politiker Hovest und Blommen konkretisieren ihr Vorhaben, einen Bürgerwald zu errichten. Dort ist Platz für 30 Bäume

Wesel. Schnell haben die SPD-Politiker Ludger Hovest und Rolf Blommen einen Ort gefunden, an dem sich ihre Idee eines Bürgerwaldes (die NRZ berichtete) umsetzen ließe. Zwischen Auesee-Freibad und Aue-Stadion nutzt der städtische Betrieb ASG eine rund 3000 Quadratmeter große Fläche derzeit als Lagerplatz. Demnächst werde sie dafür nicht mehr benötigt, sagt Hovest, so dass hier, wie angedacht, Bürger zu bestimmten Anlässen Bäume pflanzen könnten. „Schöne Laubbäume" stellt er sich vor, aber die Sache müsste, wenn die Politik dem zustimmt, mit der Kreisverwaltung, den Naturschützern und der Biologischen Station abgestimmt werden.

Etwa 30 Bäume könnten hier Platz finden Eine weitere 10000 Quadratmeter große Fläche, auf der bislang ab und an Schafe weiden, könnte bei Bedarf hinzugenommen werden, meint die SPD.

Nicht mehr als 200 Euro sollte ein Baum kosten, den man hier zur Eheschließung, Geburt oder Silberhochzeit pflanzen und immer wieder „besuchen" kann. Eine Tafel oder einzelne Schilder sollen auf dem Bürgerwald hinweisen, der auch der Allgemeinheit zugänglich sein soll. Als schattiger Ort im Sommer könnte er dienen, aber auch als Nistplatz für Vögel. Skulpturen könnten ihn auflockern. Der Identifikation mit der eigenen Stadt diene der Wald, sagt Ludger Hovest. In anderen Städten seien entsprechend gute Erfahrungen mit einer solchen Einrichtung gemacht worden. Das Stadtmarketing solle mit eingebunden werden, Hinweise könnten an verschiedenen Stellen ausliegen, unter anderem auf dem Standesamt. Einmal im Jahr könnte es in dem Bürgerwald ein Pflanzfest geben.

Der ASG soll nach den Vorstellungen der beiden Politiker die Pflanzvorbereitung übernehmen. Zu regeln wären Baumpflege und die Sauberhaltung des Geländes. jo

 

 

Rolf Blommen, Ratsmitglied

 

Plan vom Bürgerwald am Auesee

VON KLAUS NIKOLEI

WESEL Spaziergänger mit Hunden und Jogger, die auf dem Weg hinter der Auestadion-Tribüne Richtung Strandbad/Aueseeparkplatz unterwegs sind, kennen die gut 3000 Quadratmeter große Dreiecksfläche, auf der der Betrieb ASG schon seit Jahren Berge von Mutterboden und Abfälle, meist aus Beton, lagert - kein schöner Anblick. Auf diesem Gelände sollen frühestens im Herbst, spätestens aber im Frühjahr 2013 rund 30 junge Laubbäume (Eichen, Buchen, etc.) angepflanzt werden und somit den ersten Weseler Bürgerwald ergeben. Ein wenig auch als Ausgleich für die Pappeln, die aufgrund ihres Alters an der Rheinpromenade gefällt werden. „Es geht uns darum, die Aue noch weiter aufzuwerten, so dass man sich hier noch wohler fühlt", sagt SPD-Fraktionschef Ludger Hovest, der zusammen mit Parteifreund Rolf Blommen das Projekt gestern an Ort und Stelle vorgestellt hat.

Nach dem Vorbild anderer Städte - beispielsweise hat Hamm seit den 90er Jahren bereits 1000 Bürgerbäume gepflanzt - sollen sich Naturfreunde, die womöglich kein eigenes Grundstück haben, dort den Wunsch vom eigenen Baum erfüllen. „Die jungen Bäume, die unter 200 Euro kosten sollen, könnten dann im Rahmen einer Party gepflanzt werden. Außerdem sollte ein Schild über das Projekt informieren", sagt Blommen.

Um herauszufinden, welche Bäume besonders geeignet sind, wer die Pflege übernimmt und welche Nisthilfen für Vögel geeignet sind, will die SPD den Naturschutzbund und die Bio-Station von Anfang an mit ins Boot nehmen.

Erweiterungsfläche nebendran

Im nächsten Stadtentwicklungsausschuss soll das Thema beraten, danach im Rat abgesegnet werden. Hovest hat keine Zweifel, „dass wir eine große Zustimmung für den Bürgerwald erhalten werden, in dem eventuell auch Skulpturen einen Platz finden könnten". Anschließend sollen Verwaltung und ASG ein Konzept erarbeiten. Übrigens: Neben der ins Auge gefassten Fläche befindet sich eine 10000 bis 15000 Quadratmeter große Wiese in städtischem Besitz, auf der der Bürgerwald bei Bedarf erweitert werden könnte.

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Rolf Blommen Heresbachstraße 10

Mitglied der SPD-Fraktion 46483 Wesel

im Rat der Stadt Wesel

Wesel den 25. Januar 2012

 

Frau Bürgermeisterin

Ulrike Westkamp

Rathaus, 46483 Wesel

Betr. Antrag zur Planung und Errichtung eines „Bürgerwaldes“

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

mit diesem Antrag möchte ich Sie bitten, die Möglichkeit zur Errichtung eines Bürgerwaldes in Wesel zu prüfen.

Viele Städte und Gemeinden bieten ihren Bürgerinnen und Bürgern anlässlich eines besonderen persönlichen Ereignisses wie Hochzeit, Geburt, Kindtaufe, Geburtstag oder Jubiläum an, zur Erinnerung einen Baum zu pflanzen. Die Bäume werden für einen bestimmten Betrag von den interessierten Bürgerinnen und Bürgern gekauft. Auch als Geschenk, in Form eines Gutscheins, wäre der Erwerb eines Baumes vorstellbar. Auf einem von der Stadt zur Verfügung gestellten Areal könnten dann, im Frühjahr und im Herbst, im Rahmen eines Pflanzfestes, die Baumpaten oder Baumsponsoren an der Pflanzaktion teilnehmen.

Der Baum wäre somit eine lebende Erinnerung an diesen besonderen Tag und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Klima und Umweltschutz.

Zur Erinnerung an diesen Tag könnte man eine Urkunde und einen Lageplan mit dem genauen Standort des Baumes an den Baumpaten überreichen. Möglich wäre auch die Anbringung eines Namensschildes.

Städte wie Münster, Hamm oder Löhne haben mit dem Projekt Bürger oder Hochzeitswald sehr großen Erfolg. (siehe Anlagen).

Zur Planung des Bürgerwaldes, sowie dessen Pflege und Erhaltung, könnten die zuständigen Fachausschüsse die Natur- und Umweltschutzverbände mit ins Boot holen.

Für diese gute Sache lassen sich eventuell auch Sponsoren gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Blommen

 

 


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