Gemeinsam für Wesel

Zum Bericht in der RP "Heftige Kritik aus Ginderich"

Stellungnahme von Karlheinz Hasibether

Karlheinz Hasibether, Mitglied des Rates der Stadt Wesel
Karlheinz Hasibether, Mitglied des Rates der Stadt Wesel

 

Die Grundstücke im neuen Gewerbegebiet für Ginderich müssen von der Stadt erworben werden, um sie für die Gewerbeansiedlung bereitstellen zu können. Dies ist der Hauptgrund für Verzögerungen. Diese sind aber in Anbetracht dessen, dass es gelungen ist, überhaupt Gewerbeflächen linksrheinisch ausweisen zu können, unerheblich. Dies war lange Zeit vorher nicht der Fall. Mir ist daher die "heftige Kritik aus Ginderich" unverständlich.

Bekanntlich müssen Grundstücke im Wege von Kaufverträgen erworben werden. Dies setzt die Bereitschaft der Grundstückseigentümer voraus, ihre Grundstücke auch zu angemessenen Konditionen zu veräußern. Die Bürgermeisterin kann nur im Wege von Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern zum Ergebnis kommen. Das braucht seine Zeit.

Es kann nicht sein, dass über die Köpfe der Grundstückseigentümer hinweg Flächen ausgewiesen werden, die dann nicht zur Verfügung stehen, bzw. nur zu überteuerten Preisen. Um dies zu vermeiden, hat der Rat der Stadt Wesel beschlossen, solche Baulanderschließungen nur im Wege des "Bodenmanagements" vorzunehmen, bei der die Grundstückseigentümer angemessen auf der Grundlage einer städtebaulichen Kalkulation an den Kosten der Erschließung beteiligt werden.

Nicht dass es den Planern unbekannt gewesen wäre, dass an überörtliche Straßen nicht direkt angebunden werden kann, ist das Problem, sondern: es führt kein Weg daran vorbei, dass eine neue Erschließungsstraße gebaut werden muss, wenn an dieser Stelle eine Gewerbefläche entstehen soll.

 

Mit freundlichen Grüßen

Karlheinz Hasibether

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