Gemeinsam für Wesel

Pflasterung am Dom ist wesentli­cher Bestandteil der Neuge­staltung des historischen Kerns

Stellungnahme von Karlheinz Hasibether / Pressebericht

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GROSSER MARKT

Pflasterung: Hasibether hat die Lösung

Kreis Wesel. Die Pflasterung des Großen Markts wird immer wieder Thema, zuletzt durch SPD-Ratsmitglied Wil­helm Trippe. Vor allem ältere Menschen, darunter die Bewohner des nahe gelegenen Willibrordi-Altenheims haben Probleme mit der unebenen Fläche. Mit Rollatoren etwa ist sie nur schwer zu begehen.

Der stellvertretende Vorsit­zende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Karlheinz Hasibether (SPD), versteht die Klagen von gehbehinderten Mitbürgern zwar, aber er ver­weist auch darauf, dass die Pflasterung am Dom wesentli­cher Bestandteil der Neuge­staltung des historischen Kerns sowie das Ergebnis einer intensiven Diskussion ist. Dabei sei in Anpassung an den Dom bewusst ein hoch­wertiger Naturstein gewählt worden. Man könne nun nicht anfangen, Teile davon mit einem anderen Material zu versehen. Denn das Ergebnis wäre nur Flickwerk.

Dabei helfe auch der Vor­schlag des Weseler Architek­ten Otfried Jaeger nicht weiter, der zusammen mit der Immo­bilien- und Standortgemein­schaft Domviertel gemacht wurde. Denn er beinhalte eine völlige Umgestaltung des Plat­zes. Die strahlenförmigen Bänder Richtung Platzmitte hätten nichts mit der Haupt­gehrichtung zum Dom oder zur Fußgängerzone zu tun.

Hasibether macht darauf aufmerksam, dass vom Alten­heim bis zum Markt ein Weg neu gepflastert worden ist, der bis zur Arkade der nördlichen Häuserzeile fortgeführt wer­den kann. Unter der Arkade komme man ohnehin auf glat­tem Untergrund zur Dimmer-straße und in die Fußgängerzone.
P.H.