Gemeinsam für Wesel

Umgestaltung der Rheinpromenade in Wesel

Erste Ergebnisse des Arbeitskreises

Karlheinz Hasibether, SPD Vertreter im Arbeitskreis
Karlheinz Hasibether, SPD Vertreter im Arbeitskreis

 

Die notwendigen Fällaktionen der Pappeln an der Weseler Rheinpromenade und die damit eröffnete Chance zu einer Umgestaltung veranlasste die SPD Wesel die Initiative zu ergreifen und Gespräche mit interessierten Bürgern, Anliegern und Fachleuten über eine sinnvolle Umgestaltung zu führen.

Hierzu gibt es jetzt ein erstes Ergebnis des Arbeitskreises „Rheinpromenade“ in Auszügen:

Nach einer Darstellung der bisherigen städtebaulichen Entwicklung der Weseler Rheinpromenade durch Herrn Hasibether und Herrn Klein-Hitpaß (von den ehrgeizigen -aber nicht realisierten- Rose-Hertzmann-Planungen für den gesamten Rheinauebereich über die tatsächliche bauliche Entwicklung der Promenade („Pantoffelgrün der lnnenstadt")mit den letzten Umbaumaßnahmen Ende der 80er Jahre - Umgestaltung der Fischertorstraße und Rondell am Rhein - bis zum Bau des Welcome-Hotels, der Neugestaltung des Rheinbades und dem Bau eines Wohnmobilstellplatzes) wurde über die Aufgabenstellung des Arbeitskreises Rheinpromenade diskutiert.

Einigkeit herrschte darüber, dass sich die Überlegungen des Arbeitskreises auf den Bereich zwischen Rheinbad und Fischertorstraße konzentrieren sollten.

Aufgabenstellung / Bindungen:

• Hochwasserproblematik: Der gesamte Bereich liegt im Retentionsraum des

Rheins (s.a. Darstellung im GEP). Dies hat zur Folge, dass hier erhebliche Auflagen des Hochwasserschutzes zu erfüllen sind. So lassen sich beispielsweise die vorgeschlagenen Heckenpflanzungen nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen der Bezirksregierung Düsseldorf nicht realisieren. Sämtliche künftig vorgesehene Einbauten bedürfen der Genehmigung der Hochwasserschutzbehörde.

• Fällmaßnahmen / Neupflanzungen: Die Baumfällungen an Rheinpromenade und Fischertorstraße waren aus Verkehrssicherheitsgründen nötig. Es ist zu überlegen, welchen Umfang die Neupflanzungsmaßnahmen haben sollten. Zur „Landseite" der Promenade existiert bereits eine neugepflanzte Baumreihe. Der freie Blick auf den Rhein, die Niederrheinlandschaft und die Landmarken Rheinbrücke, die Relikte der ehem. Eisenbahnbrücke, Xantener Dom etc. sollte erhalten bzw. wiederhergestellt werden.

• Verbesserung tier Anbindung an die Innenstadt: Durch geeignete Maßnahmen in der Fischertorstraße sollte die -gestalterische wie auch funktionale Anbindung der Rheinpromenadeban die Innenstadt - und umgekehrt- verbessert werden.

• Verbesserung der verkehrlichen Situation: Die heutige verkehrliche Situation ist nicht eindeutig; Ziel der Überlegungen zur Neugestaltung der Rheinpromenade sollte auch eine eindeutigere Definition der Bereiche für Fußgänger, Rad- und Autofahrer sein. Bemängelt wird auch die Situation des ruhenden Verkehrs im Bereich des Rheinbades (zu wenig Stellplätze).

• Festwiese: Die Festwiese am Rhein ist wesentlicher und erhaltenswerter Bestandteil der Rheinpromenade.

• Gastronomie: An der Rheinpromenade fehlt ein gastronomisches Angebot mit „Blick auf den Rhein". Vorstellbar wäre ein Standort am Aussichtspunkt in der Nähe des Eingangsbereichs zum Rheinbad. Herr Burgers von der Bäder AG wird den Pächter des Rheinbad-Kioskes ansprechen, ob Interesse besteht, an dieser Stelle das Gastronomie-Angebot außerhalb des Rheinbades zu erweitern.

Voraussetzung dafür ist u.a. eine Aufhöhung dieser Flächen, so dass für die dort Sitzenden ein Blick über die Maueranlage auf den Rhein und in die Landschaft möglich ist. Wie dies baulich-gestalterisch zu erreichen ist (Auflagen und Bindungen Hochwasserschutz!), ist noch zu klären. An dieser Stelle wäre auch, wenn das Interesse eines Gastronomiebetreibers nicht besteht, der Bau eines „Picknick-Platzes" für Selbstversorger denkbar.

• Finanzierung der Maßnahmen: Zurzeit besteht keine Möglichkeit, aus laufenden Städtebauförderungsprogrammen Zuschüsse für Umgestaltungsmaßnahmen im Bereich der Weseler Rheinpromenade zu bekommen. Dies ist in mehreren Gesprächen mit den Fördergebern abgeklärt worden. Maßnahmen sind aus Eigenmitteln der Stadt zu finanzieren. Im aktuellen Haushaltsplan sind keine Maßnahmen berücksichtigt.

Weitere Gesprächstermine wurden vereinbart.

 

 

 

 

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