Gemeinsam für Wesel

Übermäßige Plakatierung bringt nichts

Brief an den CDU Vorsitzenden

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Plakatieren einschränken

Wesel. Kaum ist der Landtagswahlkampf vorbei, schon kommt die Erkenntnis: „Die kaum mehr zu überbietende, übermäßige Plakatierung seitens der CDU ist vielen Bürgerinnen und Bürgern in Wesel unangenehm aufgefallen", stellte gestern der SPD-Fraktionsvorsitzende Ludger Hovest in einem Brief an den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Heinzgerd Schott fest. „Ich glaube, dass diese Art der Plakatierung nichts bringt und die Stadt wochenlang verschandelt."

Hovest schlägt deshalb vor, dass SPD und CDU demnächst gemeinsam mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Plakatwerbung auf ein vernünftiges Maß beschränken. „Ich will keine Zahlen vorgeben, aber wir sollten uns im Rahmen einer Selbstverpflichtung Beschränkungen aufgeben", erklärte der Fraktionsvorsitzende.

Für eine solche Vereinbarung müsse man nicht erst auf die kleineren Parteien warten, sondern die beiden großen sollten den ersten Schritt tun. Im soeben zu Ende gegangenen Wahlkampf habe eine Aufrüstung stattgefunden, die er nicht für gut halte, so die Einschätzung von Ludger Hovest. Das sei vor allem beim Blick in andere Städte deutlich geworden, wo es deutlich dezenter zugegangen sei als etwa an den Ringstraßen in der Kreisstadt.

 

 

 

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Herrn Dr. Heinz-Gerd Schott, Schwanenhofstraße 13,
46487 Wesel

14. Mai 2012

Plakatierung in Wesel

Sehr geehrter Herr Dr. Schott,

die kaum mehr zu überbietende, übermäßige Plakatierung seitens der CDU ist vielen

Bürgerinnen und Bürgern in Wesel unangenehm aufgefallen.

Ich  glaube,  dass  diese Art der Plakatierung  nichts  bringt  und  die  Stadt  nur

wochenlang verschandelt.

Deshalb schlage ich Ihnen vor, dass CDU und SPD mit gutem Beispiel vorangehen

und    ihre    Plakatierung    auf    ein    vernünftiges    Maß,     im    Rahmen    einer

Selbstverpflichtung, beschränken sollten.

Ihren Vorschlägen und Ihrer Antwort sehe ich mit Interesse entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender

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