Gemeinsam für Wesel

Ökologisches Bauen im neuen Baugebiet Stoppenbergstraße

„Ökologie ist unser Steckenpferd" , sagte Ludger Hovest

Ludger Hovest,  Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Ludger Hovest,  Fraktionsvorsitzender


 

Auszug aus der Presse


Energiepolitik: CDU und SPD im Wettlauf

VON THOMAS HESSE

WESEL Mit jeweils unterschiedlichen Vorschlägen starteten gestern CDU und SPD einen energiepolitischen Wettlauf. SPD-Fraktionschef Ludger Hovest forderte für das neue Baugebiet Stoppenbergstraße (RP berichtete) eine ökologisch orientierte Siedlung. Im verkehrsgünstig gelegenen Gebiet zwischen Nord-, Grün- und Stoppenbergstraße sollen 40 Grundstücke für Häuslebauer vermarktet werden. Dabei geht es Hovest auch darum, ein Geschäftsfeld für Verbands-Sparkasse und Stadtwerke einzustielen. Beide sollen nun im Stadtentwicklungs-ausschuss am 25. Januar berichten.

Die CDU schlägt einen „Bürgerenergiepark Bislich-Vahnum" vor -ebenfalls mit Stadtwerken und Sparkasse und nach oder parallel zu Auskiesung. „Wir glauben, dass es ein Interesse in der Bürgerschaft gibt, sich mit eigenem Kapital an Projektfonds zu beteiligen", so Fraktionsvorsitzender Jürgen Linz.

„Ökologie ist ja unser Steckenpferd" , erläutert Hovest für die SPD. Im neuen Baugebiet Stoppenbergstraße möchte die Fraktion ökologische Standards für den Einsatz regenerativer Energien politisch festschreiben. „Die Bebauung muss so ausgerichtet sein, dass Photovoltaik und Solaranlagen in der maximalen Ausrichtung möglich sind", so Hovest. Die Stadtwerke erstellen dafür ein Konzept vollständig ökologischer Energieversorgung, die Sparkasse stellt die passende „Rundumfinanzierung" bereit. Die Politik legt die Standards für Bauherren verpflichtend fest. Im Genehmigungsverfahren werden die Kunden beraten. Auch Weseler Architekten sollen sich einbringen. Das Baugebiet wird über den Helenenweg, derzeit Hauszufahrt, erschlossen. Hovest rechnet zu Beginn mit 30 Baugrundstücken, später sollen es 40 oder auch mehr werden.

 

Ludger Hovest,  Fraktionsvorsitzender

17. Januar 2012

Ökologisches Bauen an der Stoppenbergstraße

Sozialdemokraten: Stadtwerke und Verbands-Sparkasse mit im Boot

 Wesel. „Alle reden drüber, wir sollten auch wirklich etwas tun." Mit dieser Ankündigung meint der SPD-Fraktionsvorsitzende Ludger Hovest das ökologische Bauen. Für die Umsetzung ist nach Auffassungseiner Fraktion das Areal an der Stoppenbergstraße besonders geeignet. Hier wollen im kommenden Jahr Stadt und Verbands-Sparkasse rund 40 Grundstücke vermarkten. Auf den stadteigenen Flächen sollte das ökologische Bauen festgeschrieben werden, beantragt die SPD. „Vorbildliches ökologisches Bauen muss das Motto dieses Baugebietes werden."Im Einzelnen schlägt die Fraktion vor, dass die Bebauung so ausgerichtet sein soll, dass Photovoltaikanlagen in der maximalen Ausrichtung möglich sind. Für das Gelände könnten auch die Stadtwerke als Energieversorger mit einem entsprechenden Konzept einen Beitrag dazu leisten, so Hovest weiter. Von der Verbands-Sparkasse erwartet er, eine „ökologische Rundumfinanzierung". „Die Stadt Wesel und ihre Töchter haben hier im Jahr 2012 die einmalige Chance, ein kompaktes Baugebiet vorbildlich ökologisch zu entwickeln und Maßstäbe für andere Baugebiete zu schaffen", versichert Ludger Hovest.

Von Weseler Architekten erhofft sich der Fraktionsvorsitzende eine tatkräftige Unterstützung. „Die Stadt sollte Interessenten eine Liste von Architekten an die Hand geben, die sich beim Thema ökologisches Bauen auskennen." Die SPD schlägt in ihrem Abtrag weiter vor, die Grundstückskäufer im Baugenehmigungsverfahren auf Beratungsangebote von Dritten und auf Fördermöglichkeiten hinzuweisen. Ein erster Bericht soll in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 25. Januar gegeben werden. M.B.

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An die

Bürgermeisterin

Frau Ulrike Westkamp

4. Januar 2012

Sehr geehrte Frau Westkamp,

zurzeit wird der Bebauungsplan Stoppenbergstraße erarbeitet. Hier werden die Stadt Wesel und die Verbandssparkasse im nächsten Jahr ca. 40 Grundstücke vermarkten.

Die SPD schlägt vor, dass von Anfang an festgesetzt wird, alle Möglichkeiten eines ökologischen Bauens festzuschreiben.

Die Bebauung muss von der Ausrichtung so sein, das Photovoltaik und Solaranlagen in der maximalen Ausrichtung möglich sind.

Die Stadtwerke erstellen ein Konzept einer vollständigen ökologischen Energieversorgung für das gesamte Baugebiet und die Stadt Wesel wirkt darauf hin, dass dies auch in Anspruch genommen wird. Ziel soll es sein, möglichst nah an eine CO freie Bebauung zu kommen.

Die Verbandssparkasse erstellt eine ökologische Rundumfinanzierung, nicht nur für das Haus, sondern auch für die ökologische Herstellung der Gebäude.

Die Weseler Architekten werden aufgefordert, ihre Erfahrung und ihr Können mit einzubringen und aktiv Vorschläge für Bauherren zum Thema ökologisches Bauen zu unterbreiten.

Die SPD ist der Meinung, dass vorbildliches ökologisches Bauen das Motto dieses Baugebietes werden muss.

Im Baugenehmigungsverfahren werden die Bauherren auf Wunsch aktiv beraten bzw. auf Beratungsangebote von Dritten und Fördermöglichkeiten hingewiesen. Es wird auch eine Zusammenarbeit mit der Verbraucherberatung angestrebt. Die Verbraucherberatung NRW hat ein umfangreiches Angebot zum Thema ökologisches Bauen, welches den Bauherren ebenfalls an die Hand gegeben werden kann.

Die Stadt Wesel und die Töchter haben hier im Jahr 2012 die einmalige Chance, ein kompaktes Baugebiet vorbildlich ökologisch zu entwickeln und Maßstäbe für andere Baugebiete zu schaffen.

Wir beantragen und erwarten einen ersten Bericht in der Stadtentwicklungsausschuss Sitzung am 25. 01. 2012 und schlagen vor, dass ein Vertreter der Stadtwerke und der Verbandssparkasse einen Bericht über ihre Möglichkeiten und Ideen abgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest

Fraktionsvorsitzender

 

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