Gemeinsam für Wesel

„Wir dürfen es uns nicht gefallen lassen, dass die Fußgängerzone von Anfang an verschmutzt wird",

„Ich fordere von der Stadtwacht verdeckte Ermittlungen".

Denn die Stadt lebe von den Käuferströmen, die vielfach auch aus dem Umland kämen, wie die Statistik zeigt. Sie sollen nach seiner Auffassung noch gesteigert werden. Dafür sei eine vorzeigbare Fußgängerzone Grundvoraussetzung.

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Mehr Sauberkeit durch Kontrollen

Ludger Hovest (SPD) will rigoros durchgreifen

Wesel. Seit Wochen beschäftigt sich die NRZ mit dem Thema Flecken in der Fußgängerzone, sei es durch Kaugummi, Taubendreck oder Hundekot. Dazu gab es zahlreiche Reaktionen von Lesern. Gestern meldete sich auch der aus dem Urlaub zurückgekehrte SPD-Fraktionsvorsitzende Ludger Hovest zu Wort und fordert drastische Kontrollen. Sie sollen verdeckt zwischen 17 Uhr und Mitternacht stattfinden. Denn bei der neuen Pflasterung müsse von Anfang an gehandelt werden, damit der Verschmutzungsgrad nicht noch größer werde.

Auch die Mithilfe der Bürger mahnt der Sozialdemokrat an und geht nach eigenen Angaben mit gutem Beispiel voran. Zwei-, dreimal im Monat halte er Radler an, die verbotswidrig in der Fußgängerzone unterwegs seien. Zwar sei er dabei auch schon beschimpft worden, dann habe er sich aber Hilfe von anderer Seite geholt, um den Verstoß zu ahnden.

Bürgrrinnen und Bürger sollten Hundebesitzer, die ihren Vierbeiner auf dem künftigen so genannten Prachtboulevard ihr Geschäft verrichten lassen, ansprechen. Außerdem fordert Hovest alle Geschäftsleute und Immobilieneigentümer auf, mit spitzen Vorrichtungen gegen Tauben vorzugehen, damit sie keine Chance haben, sich hinzusetzen. Viele hätten dies schon getan, denn so werde die Verschmutzung durch die Vögel nachlassen. Und der Genosse möchte generell mehr Präsenz seitens der Stadtwacht.

„Wir dürfen es uns nicht gefallen lassen, dass die Fußgängerzone von Anfang an verschmutzt wird", sagt der Fraktionschef. Denn die Stadt lebe von den Käuferströmen, die vielfach auch aus dem Umland kämen, wie die Statistik zeigt. Sie sollen nach seiner Auffassung noch gesteigert werden. Dafür sei eine vorzeigbare Fußgängerzone Grundvoraussetzung.

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Auf der Lauer in der City

WESEl (kwn) Die heftige Kritik zahlreicher Leser, die ihrem Ärger über Tierkot und Kaugummiflecken auf dem neuen „Prachtboulevard" in der City am RP-Telefon Luft gemacht haben, hat SPD-Fraktionschef Ludger Hovest beeindruckt. Der Chef-Genosse hat schon eine Idee, was nun passieren muss: „Ich fordere von der Stadtwacht verdeckte Ermittlungen. Und zwar täglich von fünf Uhr morgen bis Mitternacht, um die Leute zu ermitteln, die ihre Hunde in der Fußgängerzone koten lassen oder die Kaugummi aufs neue Pflaster spucken", sagte er gestern im RP-Gespräch. Zur ebenfalls scharf kritisierten Planung, Teile der Kreuz-/ Korbmacherstraße im Frühjahr 2012 hell zu pflastern, sagte Hovest: „Das ist eine Forderung der Anlieger und der ISG City-Achse. Wenn überhaupt ein neuer Straßenbelag nötig ist, kommt, und das ist meine Meinung, ein heller Straßenbelag nicht infrage." Darüber entscheiden werde aber der Rat.

 

 

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