Gemeinsam für Wesel

Dass das Problem im „Behörden­dickicht“ untergeht, dafür zeigte der SPD-Fraktionsvorsitzende Ludger Hovest gestern kein Verständnis

Einbau von Müllasche bei der Umgehungsstraße in Büderich

„Wir schießen ein Eigentor, wenn wir Kies und Sand nicht ausreichend zur Verfügung stellen.“

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

„Die Asche muss jetzt schnell raus“, betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende. Eine monatelange Hängepartie sei unakzeptabel. Mit Blick auf die weiteren Bauprojekte, die in Wesel noch folgen, sieht es Ludger Hovest als problematisch an, dass Straßen NRW die auszuführenden Arbeiten selbst kontrolliert. „Man sieht, welche Konflikte auftreten können und muss die Lehren daraus ziehen“, forderte er eine Änderung im Bundesgesetz.

 Am Prinzip, Recycling-Material wieder zu verwenden, will die SPD festhalten. „Aber man muss genau schauen, wo es eingesetzt werden kann“, erwartet Hovest besondere Sorgfalt, schließlich seien große Teile des Niederrheins als Wasserschutzzonen ausgewiesen, wenn auch mit unterschiedlicher Güte. Diese Betrachtung führe automatisch zur Diskussion um die Kies- und Sandförderung auf Weseler Gebiet, denn Kies sei gänzlich unbelastet. „Wir schießen ein Eigentor, wenn wir Kies und Sand nicht ausreichend zur Verfügung stellen.“ Deshalb will die SPD diesen exemplarischen Fall zum Anlass nehmen, zwei Anträge zu stellen. So soll es für die linksrheinische Abgrabung Pettenkaul eine „angemessene Erweiterungsmöglichkeit“ geben. Mit der Staatskanzlei und Umweltminister Remmel sei man bereits im Gespräch. Für den Bereich Vahnum will die SPD „Nägel mit Köpfen“ machen, den Hochwasserschutz sichern und mit Hilfe einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung dafür sorgen, dass die Kiesindustrie dort ihre Chance bekomme.

 

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