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Ludger Hovest, Rückblick auf 2010 und Vorausschau 2011

Presseberichte

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Wesel

RWE auf Weg zur Konzession

Ludger Hovest (SPD): Jahresrückblick 2010 mit Licht und Schatten. Stadtentwicklung auf der Haben-Seite, aber Stress mit ASG hat Spuren hinterlassen. 2011 geht es um die Kern-Hafengesellschaft – mit den Stadtwerken? VON THOMAS HESSE  mehr 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Cityumbau im Schichtdienst

Arbeiten an der Fußgängerzone starten im Frühjahr, sagt Ludger Hovest, der zum Jahresende vorausschaut und zurückblickt

Petra Herzog

Wesel. Zufrieden blickt der SPD-Fraktionsvorsitzende Ludger Hovest auf das zu Ende gehende Jahr und schaut schon einmal in die Zukunft.

Positiv bewertet der Sozialdemokrat die Wahl von Norbert Meesters in den Landtag. Er versuche den Wahlkreis nach vorne zu bringen und engagiere sich sehr. Was sich im Umland tue, sei schließlich ebenfalls wichtig, denn es wirke sich auf die Kreisstadt aus.

In Sachen Stadtentwicklung werde eine deutlich andere Politik als in den vergangenen Jahren betrieben, findet Hovest und führt als Beispiel den Bahnhof an. Er werde im nächsten Jahr fertig, außerdem die Friedenstraße erneuter, und die Caritas beginne mit dem Umbau des ehemaligen Bahnhofshotels. Anschließend werde die Stadt einen Vorschlag für den stadtseitigen Parkplatz unterbreiten, so dass der Bahnhof in zwei, drei Jahren so sei, wie er es in einer Kreisstadt sein müsse.

Auch samstags wird gearbeitet

Nächstes großes Projekt ist der Umbau der Fußgängerzone. Im Frühjahr soll gestartet werden. Dabei sind die Arbeiten in zwei Schichten und auch an Samstagen geplant. Darüber hinaus gebe es feste Termine und Vertragsstrafen bei Nichteinhaltung. Aus Fehlern wie etwa an der Gabainstraße habe man gelernt.

Die leichten Finanzierungs­probleme beim Bau der histo­rischen Rathausfassade sollen mit Unterstützung von Land und Stadt gestemmt werden. Durch höhere Baukosten und Veränderungen bei der Statik seien sie entstanden, so dass etwa 40 000 oder 50 000 Euro auf die Stadt zukämen.

2011 stehe außerdem die Gründung der Kernhafengesellschaft an, nachdem ein weiteres Gutachten etwa zu Ostern 2011 vorliegen soll. Die rein kommunale Gesellschaft soll eine Strategie für die Flächenvermarktung entwickeln und der Stadthafen eine Chance in einer Nische erhalten.

Zufrieden ist Hovest zudem mit der Umstrukturierung des ASG, der Restrukturierung bei den Bädern und den „bestens aufgestellten Stadtwerken". Bislang wollten 800 Kunden den Stadtwerke-Strom, was deutlich über den Erwartun­gen liege. Man hatte bis Ende Januar mit 400 Kunden gerechnet. Die Stadtwerke rüsteten sich umweltpolitisch für die Zukunft - mit Wasser-, Wind- und Solarkraft.

Der Konzessionsvertrag der Stadt Wesel mit RWE läuft indes im September 2013 aus, so dass 2011 die Ausschrei­bung erfolge. Dabei setzt Hovest aber auch weiterhin auf RWE. Schließlich habe man hundert Jahre lang beste Erfahrungen mit dem Unter­nehmen gemacht, sagt der SPD-Fraktionschef.

 


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