Gemeinsam für Wesel

Vollschranken am Bahnübergang Holzweg

Die dort vorhandenen Halbschranken bieten keinen ausreichenden Schutz/ Aktualisiert 26.11.2010

Bahnübergang am Holzweg
Bahnübergang am Holzweg

Ruth Freßmann, Ratsmitglied

Holzweg: neuer Anlauf für Vollschranken

WESEl (fwsj Die bereits einsetzende Blockverdichtung und die erschüt­ternde Nachricht, dass der Ausbau der Bahnstrecke vom Bundesver-kehrsministerium von Platz zwei auf Rang 22 zurückgestuft worden ist, Jässt die Sorgen in der Feldmark nur noch größer werden. Hier geht es bekanntlich um den nur mit Halbschranken gesicherten Über­gang Holzweg. Die von allen Seiten als lebensgefährlich eingestufte Si­tuation - täglich queren hier Hun­derte von Schülern die Gleise - ruft wegen der jüngsten Ereignisse die SPD auf den Plan. Ruth Freßmann, Hanne Eckhardt und Dieter Kloß unternahmen gestern einen neuen Anlauf, den Übergang mit Voll­schranken auszustatten.

Schnellstmöglich handeln"

Der Antrag, so Freßmann, ist zwar schon von allen Fraktionen gestellt worden, soll aber jetzt noch einmal mit Nachdruck untermau­ert werden. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp wird mit dem Schreiben gebeten, „schnellstmöglich auf eine Änderung der Beschrankung am Holzweg bei der Bahn hinzuwir­ken". Wegen des mit besagter Ver­dichtung zunehmenden Güterzug­verkehrs wachse das Gefahrenpo­tenzial. Das sei nicht länger hin­nehmbar. Zudem greife wegen des verschobenen, wenn nicht gar auf­gehobenen Baus des dritten Gleises die Rechtfertigung der Bahn nicht mehr, dass die Stelle eben bei des­sen Bau entschärft werde.

Zwei Tunnel in weiter Ferne

Bekanntlich sind die Pläne schon sehr weit gediehen: Der Holzweg soll mit einer Unterführung unter die Gleise gelegt werden. Sie soll nur Radfahrern und Fußgängern vorbehalten sein. Parallel, besser noch vorher, soll ein Kfz-tauglich er Tunnel am Hessenweg in Höhe des Kreisberufskollegs neu gebaut wer­ den. Wie unter anderem zuletzt auf der Infoversammlung der Bürger­ initiative „Betuwe-Linie So nicht!" deutlich wurde, gibt es kei­ne Hoffnungen, dass die Bahn in absehbarer Zeit den Streckenaus­bau anpackt. Beide für die Feld­mark wichtigen Tunnel sind in weiter Ferne. Unterdessen rollen im­mer mehr Züge.

Ruth Freßmann, Ratsmitglied

VERKEHR

SPD drängt auf Schranken am Holzweg

Wesel. Die SPD drängt erneut auf eine Änderung der Situa­tion am Bahnübergang Holz­weg. Ihr Ratsmitglied Ruth Freßmann hat für den SPD-Ortsverein Feldmark/Blu­menkamp einen Antrag an die Bürgermeisterin gerichtet, bei der Bahn „schnellstmöglich auf eine Änderung der Be­schrankung hinzuwirken". Bisherige Anläufe, dort die Halbschranken durch kom­plette Schranken zu ersetzen, blieben bislang ohne Erfolg. Nun aber hat sich die Situa­tion insbesondere für die vie­len Schulkinder verschärft: Die bereits einsetzende Block­verdichtung des Güterzugver­kehrs bedeute eine erhöhte Gefahr, und das Argument der Bahn, bald werde durch einen Tunnel Abhilfe geschaffen, greife angesichts der Verschie­bung der Ausbaupläne für die Strecke nicht mehr.

Bahnübergang am Holzweg

Antrag auf Vollschranken am Bahnübergang Holzweg

SPD-Stadtverband in Wesel Dieter Kloß
SPD-Stadtverband in Wesel Dieter Kloß aus Wesel | vor 4 Minuten | 0 mal gelesen

Wesel: Bahnübergang Holzweg | Der SPD-Ortsverein Feldmark/Blumenkamp hält es für außerordentlich dringend, dass der Bahnübergang an der Betuwe-Linie besser gesichert wird. In Anbetracht der zeitlichen Verschiebung des dritten Gleises durch die Absenkung der Strecke im Ranking muss hier noch einmal mit Nachdruck an der Erhöhung der Sicherheit - besonders wegen der vielen Schüler, die diesen Weg täglich benutzen - gearbeitet...

 

 

Antrag:

Ruth Freßmann
SPD-Ratsmitglied                                                               

 

Frau Bürgermeisterin
Ulrike Westkamp

Klever-Tor-Platz 1
46483 Wesel                                                                       

 Wesel, den 15. November 2010

Vollschranken am Bahnübergang Holzweg

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

hiermit beantrage ich, den Bahnübergang Holzweg an der BETUWE-Linie mit Vollschranken auszustatten.

Bereits mehrfach wurde die Bahn auf die gefährliche Situation am Bahnübergang Holzweg hingewiesen, leider bisher ohne Erfolg.

Die dort vorhandenen Halbschranken bieten keinen ausreichenden Schutz für die Fußgänger, ganz besonders für die vielen Schulkinder, die diese Straße täglich benutzen müssen.

Durch die bereits einsetzende Blockverdichtung des Güterzugverkehrs wächst das Gefahrenpotential zunehmend und die Situation ist so nicht länger hinnehmbar.

Außerdem greift der bisherige Rechtfertigungsgrund der Bahn, dass die Holzwegunterführung in Kürze mit der Umsetzung des Baues des dritten Gleises realisiert wird, nunmehr ebenfalls nicht mehr, da der Gleisneubau durch das neue Ranking der Bahnausbaumaßnahmen zeitlich deutlich nach hinten geschoben, wenn nicht sogar ganz aufgehoben wird.

Ich bitte daher, schnellstmöglich auf eine Änderung der Beschrankung am Holzweg bei der Bahn hinzuwirken.


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