Gemeinsam für Wesel

Neuausrichtung der Stadtwerke Wesel

Die SPD Wesel macht verschiedene Vorschläge

Stadtwerke Wesel GmbH                                                        07. Mai2010
Herrn Geschäftstführer Franz Michelbrink
Herrn Aufsichtsratvorsitzender Wolfgang Spychalski
Emmericher Straße 21
46485 Wesel

Sehr geehrte Herren,
lieber Franz,
lieberWolfgang,


erklärtes Ziel ist es, die Stadtwerke breiter aufzustellen und als heimischen Energieversorger zu stärken. Die SPD Wesel hat hier verschiedene Vorschläge unterbreitet. Das Bündnis für Wesel hat dies auf seine Fahne geschrieben und eine Vielzahl von Gesprächen zu dem Thema sind gelaufen. Die SPD Fraktion ist der Meinung, dass zwei Themen nun spruchreif sind und bittet, diese auf die Tagesordnung der Juni Aufsichtsratssitzung zu nehmen, mit dem Ziel,

1. Es wird ein umfangreicher Bericht gegeben,

2. Notwendige Beschlüsse werden gefasst.

a) Beratungsbüro

Die Stadtwerke müssen dort hin, wo die Menschen sind, in die Fußgängezone. Aus diesem Grund ist es kurzfristig notwendig, dass im Bereich der Innenstadt ein Info-und Beratungsbüro der Stadtwerke eingerichtet wird. Hier sollen die Bürger auf kurzem Weg eine Anlaufstelle haben, wo Fragen beantwortet werden, wo sie beraten werden, wo ihnen geholfen wird und wo die Stadtwerke ihre Leistungen und Angebote in der ganzen Breite der Palette vorstellen können.
b) Stromhandel
Mit der personellen Neuausricht und der Stadtwerke müssen diese in die Lage gesetzt werden, Strom in ihr Portfolio aufzunehmen und zukünftig Kombiprodukte anzubieten. Wir stellen uns vor, dass der Mix Gas, Wasser und Strom aus einer Hand von den Stadtwerken in Zukunft erfolgreich platziert werden kann. Andere Stadtwerke in der Umgebung praktizieren dies bereits erfolgreich. Das Ziel soll sein, dass ab dem 01.01.2011 die Stadtwerke in Wesel mit einem sicheren Produkt auf den Markt kommen und ihre hervorragende Stellung als sicherer Energieversorger nachhaltig unter Beweis stellen.
c) Marketing-Konzept
Die Stadtwerke müssen mit einem schlüssigen Marketing-Konzep in Wesel auftreten. Neben den klassischen Produkten wie Gas und Wasse r müssen nach unserer Auffassung alle erdenklichen Anlagen zur Energieversorgung und auch alle denkbaren Produkte von Biogas bis hin zu Photovoltaik, Pellets und Holzschnitzel usw. als Angebot mit einer Referenzanlage vorgehalten werden. Dem Kunden, der kein Gas im klassischen Sinne zur Energieversorgung haben möchte, müssen von den Stadtwerken Alternativen angeboten werden. Die Stadtwerke müssen nicht alles selbst machen - hier ist eine sinnvolle und ergänzende Zusammenarbeit mit  der örtlichen Handwerkerschaft erstrebenswert und erforderlich - aber sie müssen als Vorreiter und als Dienstleister immer offensiv sein.

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

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