Gemeinsam für Wesel

Bäume in Gefahr

Stadt ohne Grünflächen

Wehret den Anfängen.Beispiel Texaswäldchen. Das gibt es jetzt nicht mehr.

Wir sind in Wesel-Ost gebrannte Kinder. Das Texaswäldchen gibt es nicht mehr. Daher sind wir im Vorstand einhellig der Meinung, daß die Grünflächen in den Baugebieten, soweit sie denn noch nicht rechtlich geschützt sind, als Wald Bestand haben sollen.

Ute Amberge hat sich mit dem Thema auseinander gesetzt und der Bürgermeisterin unser Anliegen geschrieben:

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

angesichts der erneuten Aktivitäten der letzten Wochen im Bereich des ehemaligen Texaswäldchen und des damit unwiderruflich einhergehenden Waldverlustes stelle ich folgenden Antrag:

Die Verwaltung soll innerhalb des beplanten Innenbereiches (§ 30 BauGB) überprüfen, ob und inwieweit die vorhandenen Waldbestände planungsrechtlich als Wald festgesetzt sind. In den Plänen, in denen das nicht der Fall ist, soll dieses zum Schutz des Waldes innerhalb Wesels nachgeholt werden und die Bebauungspläne entsprechend geändert werden.

Wald innerhalb der unbeplanten Innenbereiche (§ 34 BauGB) sind letztendlich nicht gesichert, da bei Verlust kein Ersatzwald eingefordert werden kann.
Daher sind die Waldbestände innerhalb dieser Bereiche zu erfassen und über eine verbindliche Bauleitplanung (Bebauungsplan) zu sichern. Dies gilt insbesondere für die städtischen Grundstücke; jedoch sollten auch private Waldgrundstücke entsprechend gesichert werden. Für die privaten Grundstücke sind in diesem Zusammenhang eventuelle Schadensersatzansprüche abzuschätzen.

Ich bitte die Verwaltung, entsprechendes zu prüfen, zu veranlassen und in einer der nächsten Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses zu berichten.

 

Mit freundlichen Grüßen


Ute Amberge

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