Gemeinsam für Wesel

Sicherheit der Fußgänger im Bereich Friedrichstraße, Wilhelmstraße, Berliner-Tor-Platz

Wir versprechen uns von unserem Vorschlag, der so, oder noch besser, realisiert wird, einen deutlichen Rückgang des KFZ Verkehrs. Die Fahrzeuge werden dann über den Kaiserring und die Roonstraße abfließen

Lokalkompass

Sehr geehrte Frau Westkamp,

seit Jahren wird über die Sicherheit der Fußgänger in dem oben genannten Bereich diskutiert. Ohne sichtbares Ergebnis. Die SPD hat nochmals mit vielen betroffenen Bürger/Innen gesprochen und die Anregungen, auch von anderen Fraktionen, aufgegriffen und schlägt folgende Lösung vor:

1. Der Bereich wird großzügig mit quer über die Fahrbahn verlaufenden dicken roten Streifen eingegrenzt(analog zur Kurt-Kräcker-Straße).

Die Eingrenzung erfolgt:
a. auf der Friedrichstraße hinter der Einmündung Viktoriastraße,
b. auf der Bismarckstraße zwischen Volksbank und Sparkasse,
c. auf der Wilhelmstraße von der Einmündung Friedrichstraße.

2. Ein Parkplatz zwischen Berliner-Tor-Platz und Santander-Bank entfällt. Dort wird ein Zebrastreifen angebracht. Die Bordsteine werden entsprechend angepasst.

3. Auf der Wilhelmstraße werden die Blumenkübel auf der Sparkassenseite versetzt, ein Zebrastreifen angebracht und die Bordsteine abgesenkt.

4. Vor den anzubringenden roten Streifen wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung analog Kreuz-/Korbmacherstraße und Wallstraße angebracht.

In diesem Bereich wird die Fahrbahn neben den bestehenden zwei Zebrastreifen kreuz und quer von den Fußgängern frequentiert. Dies ist ein Gefahrenpunkt und wir sind aufgefordert, hier Sicherheit für den Fußgänger zu schaffen.
Die Friedrichstraße und die Bismarckstraße werden von vielen Fahrzeugen als Abkürzung in Richtung Rheinbrücke genutzt. Es muss, nach unserer Meinung, für den Autofahrer unattraktiv sein, diese Abkürzung zu nehmen.
Wir versprechen uns von unserem Vorschlag, der so, oder noch besser, realisiert wird, einen deutlichen Rückgang des KFZ Verkehrs. Die Fahrzeuge werden dann über den Kaiserring und die Roonstraße abfließen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender

 

NRZ 31.01.2015

Stadtplanung
Verkehsberuhigung für die Friedrichstraße

Wesel. Das Thema gibt es, seit Rewe an der Friedrichstraße zu finden ist. Seither werden nämlich kaum die beiden Zebrastreifen am Berliner Tor zum Überqueren genutzt. Stattdessen laufen alle durcheinander.

Auf der Friedrich- und Bismarckstraße ist ordentlich was los. 7000 Autos sollen es an Wochentagen sein - darunter viele, die die Straßen als Abkürzung nutzen statt über den Ring zu fahren. Zwar sind hier noch keine Unfälle passiert, doch das Ungeordnete, das Queren der Fahrbahn, wo es gerade passt, soll nach dem Willen der SPD im nächsten Jahr ein Ende haben.

Dicke rote Querbalken

Es ist der dritte Anlauf der Sozialdemokraten in dieser Sache. „Wir sind entschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen“, sagt Fraktionschef Ludger Hovest beim Vor-Ort-Termin und blockiert gleich mal einen Parkplatz auf der Seite des Berliner Tores, indem er sich dort hinstellt. Den soll es nach den Vorstellungen der Genossen künftig nämlich nicht mehr geben, damit Fußgänger hier die Straße Richtung Rewe kreuzen können.
Einiges muss weg

Keine Zebrastreifen

Eine Gefahrenstelle sieht die SPD auch für Fußgänger, die die Wilhelmstraße zwischen Sparkasse und Deutscher Bank überqueren. Denn dort seien Blumenkübel, ein Schild der Stadtwerke und eine Hecke im Weg. Sie müssten versetzt werden.

Vielleicht müssen zudem die beiden Zebrastreifen weichen, denn in einem verkehrsberuhigten Bereich haben sie nichts zu suchen. Dort reicht allein die Beschilderung aus, nach der hier quasi nur Schritttempo gefahren werden darf.

Die SPD hat ihre Vorstellungen Bürgermeisterin Ulrike Westkamp bereits schriftlich mitgeteilt. Danach sollen Friedrich- und Bismarckstraße sowie der Einmündungsbereich der Wilhelmstraße ähnlich gestaltet werden wie die Kurt-Kräcker-Straße. Dort gibt es dicke rote Querbalken auf der Fahrbahn, die die Autofahrer darauf aufmerksam machen, vorsichtig zu fahren. Außerdem stellt man sich einen verkehrsberuhigten Bereich vor, in dem dann Tempo 7 gelten würde. Jetzt darf hier noch 40 gefahren werden. „Wir möchten die Strecke zwischen Rewe und der Sparkasse so umgestalten, dass sie für Autofahrer nicht mehr attraktiv ist“, sagt Hovest. Mit dem verkehrsberuhigten Bereich habe man auf der anderen Seite des Berliner Tores ja bereits gute Erfahrungen gemacht. Sicher sei die Lösung auf der Kreuz-/Korbmacherstraße eine bessere, doch die koste viel Geld, was so nicht der Fall wäre.

Dass Veränderungen erst 2016 erfolgen können, hänge damit zusammen, dass ein Teil der Förderung hier in diesem Jahr auslaufe. Danach könne man aber sofort tätig werden.
Weitere Vorschläge willkommen

Das würde bedeuten, dass sich zunächst der Ausschuss für Bürgerdienste, Sicherheit und Verkehr mit dem Thema befasst, nachdem Stadtverwaltung und der städtische Betrieb ASG (Abfall, Straßen, Grünflächen) die Machbarkeit geprüft und einen Vorschlag zur Umsetzung gemacht haben.

Bis zur Sommerpause will die SPD auch die anderen Fraktionen davon überzeugen, dass die Situation an dieser Stelle nicht so bleiben könne. Bessere und zusätzliche Vorschläge seien willkommen, wenngleich sich die Sozialdemokraten sicher sind, bereits einen guten Vorschlag gemacht zu haben.

Petra Herzog

RP

 




 

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