Gemeinsam für Wesel

„Wirkungen der Landwirtschaft auf die Ressourcen Wasser, Boden, Luft und biologische Vielfalt in Nordrhein-Westfalen“.

Pressemitteilung von Norbert Meesters


„Gülle darf unser Trinkwasser nicht belasten“ Umfassende  Bestandsaufnahme der Auswirkungen der Landwirtschaft in Auftrag gegeben Etwa  die  Hälfte  der  Fläche  des  Kreises  Wesel wird landwirtschaftlich genutzt.  Dies  ist  nahezu  der  gleiche Anteil, wie er für ganz NRW gilt.

Damit  hat  die  Landwirtschaft  einen  erheblichen  Einfluss auf Natur und Umwelt.  In  den vergangenen Jahrzehnten veränderten sich die Arbeitsweisen der Landwirtschaft stark, was zu einer höheren Intensität bei der Tier- und Pflanzenproduktion führte.

„Mit  dieser intensiven landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsform geht eine stärkere  Belastung  der  Umwelt  einher“,  erläutert  jetzt  der heimische Landtagsabgeordnete Norbert Meesters, der auch umwelt- und agrarpolitischer Sprecher  der  SPD-Fraktion  im  Landtag ist. „Vor allem die Verwendung von Düngemitteln  wird  verantwortlich dafür gemacht, dass Naturräume wie Moore und Heiden verschwinden und Grundwasser zu stark mit gesundheitsschädlichem Nitrat  angereichert  wird.  Auch  im  Kreis  Wesel  wird die Belastung des Trinkwassers  kritisch thematisiert. Laut Umweltbericht der Landesregierung von  2013  sind  Anteile  des  Grundwassers  in  NRW  so stark mit Nitraten belastet,   dass   ohne  entsprechende  Aufbereitung  keine  Gewinnung  von Trinkwasser mehr möglich ist. Durch die Ausbringung von Gülle sind auch die Flächen  am  Niederrhein in der Diskussion. Dagegen müssen wir Vorkehrungen treffen!“ Die  Auswirkungen  der  intensiven  landwirtschaftlichen  Nutzung sind laut Meesters  bisher viel zu wenig untersucht. Deshalb haben die Fraktionen von SPD  und  Bündnis  90/Die  Grünen  im Landtag NRW eine Große Anfrage an die Landesregierung gestellt, die erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme der „Wirkungen  der  Landwirtschaft  auf die Ressourcen Wasser, Boden, Luft und biologische Vielfalt in Nordrhein-Westfalen“ erfordert.

„Damit  erhalten wir einen verlässlichen und aktuellen Datenhintergrund für die  Entscheidung  über  die  Novellierung der Düngeverordnung und zugleich Antworten  auf  die  Frage,  wie  Überdüngung langfristig verhindert werden kann“, so Norbert Meesters abschließend.

Mit freundlichen Grüßen


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