Gemeinsam für Wesel

Kein Fracking in NRW

Die Entscheidung liegt jetzt bei der Bundesregierung

Pressemitteilung der SPD Kreistagsfraktion

Die SPD-Kreistagsfraktion ist empört über den Vorstoß von EU-Energiekommissar Oettinger, aufgrund der zu erwartenden Preissteigerungen für Benzin, Öl und Gas als Folge der Krim-Krise, Fracking als Modellversuch nicht mehr auszuschließen.
Die mit Fracking verbundenen Gefahren sind hinreichend bekannt. Es gibt in NRW flächendeckende und Fraktionsübergreifende Resolutionen sowohl an die Landes wie auch die Bundesregierung, Fracking eine klare Absage zu erteilen. Die Landesregierung NRW teilt die Bedenken und hat sich ganz klar gegen Fracking ausgesprochen. Der Ball liegt jetzt bei der Bundesregierung.
Immer wieder wird in diesem Zusammenhang auf das antiquierte Bergrecht hingewiesen, in dem das Aufsuchen von Bodenschätzen definiert ist. Da das Aufsuchen von Erdgas mit der Fracking-Methode in diesen Bereich fällt, kommt es
immer wieder zu Genehmigungen nach dem Bergrecht. Die Claims sind ja bereits abgesteckt und aufgeteilt unter den Großkonzernen im Energiebereich. Wir bleiben bei unserer Haltung, Fracking grundsätzlich abzulehnen. Sollte ein
Modellversuch gestartet werden, dann nicht in NRW sondern in Baden-Württemberg.

gez. Peter Kielmann
SPD Fraktionsvorsitzender

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