Gemeinsam für Wesel

Diskussion über Stadtentwicklung in Bislich und Flüren

Der SPD-Ortsverein hatte eingeladen

Ulrich Marose, Ortsvereinsvorsitzender
Ulrich Marose, Ortsvereinsvorsitzender

 

Ulrich Marose, Ortsvereinsvorsitzender

 

Bislicher SPD diskutiert Stadtentwicklung

Wesel. Beim SPD-Ortsverein Bislich/Flüren war Bürgermeisterin Ulrike Westkamp jetzt zu Gast. Sie stellte dort das Stadtentwicklungskonzept 2022 vor, das die Stadtverwaltung erarbeitet hat und das im Rathaus bereits diskutiert wurde (die NRZ berichtete).

Als Grundlage für ihre Ausführungen hatte Ulrike Westkamp Zahlen aus dem Rathaus mitgebracht. Danach ist die Einwohnerzahl in Bislich, wozu auch Diersfordt und Bergerfurth gehören, von 2584 im Jahr 2000 um 246 Personen Ende des Jahres 2012 gesunken. Dafür blieb die Zahl der Haushalte nahezu gleich, sie sank von 1102 auf 1100. In Flüren stieg die Einwohnerzahl um 491 auf 4884, die Zahl der Haushalte von 2324 auf 2330. Vor allem ältere Menschen leben allein in einem Haushalt, weiß Westkamp, die als Positivbeispiel Lackhausen anführte. Dort wird das AWO-Haus, in dem das Wohnen barrierefrei ist, gut angenommen. Eine derartige Möglichkeit müsse für möglichst alle Ortsteile geschaffen werden, so die Idealvorstellung der Weseler Bürgermeisterin.

Positiv aufgenommen wurden die Veränderungen in Bislich. Dazu gehört der geplante Umbau des Heimatmuseums und die einheitliche Beschilderung der gastronomischen Betriebe und Tourismuseinrichtungen. P.H.

 

 

Ulrich Marose, Ortsvereinsvorsitzender

 

SPD fordert in Flüren mehr seniorengerechte Wohnungen

VON MICHAEL ELSING

WESEL Die Stadtentwicklung bis zum Jahr 2022 stand im Mittelpunkt der öffentlichen Mitgliederversammlung, zu der der SPD-Ortsverein Bislich-Flüren in die Gaststätte Pooth in Bislich eingeladen hatte. An dem Treffen nahm auch Bürgermeisterin Ulrike Westkamp teil. Sie informierte nicht nur im Detail über das im Dezember vom Rat verabschiedete Stadtentwicklungskonzept, sondern stellte sich den Fragen der rund 20 Interessenten und ihrer Genossen.

Wo der Schuh am meisten drückt, ist nach Auffassung des Vorsitzenden Ulrich Marose die Schaffung eines seniorengerechten Umfelds. Dass dies notwendig ist, belegte er mit einer eindrucksvollen Zahl: In Flüren waren im Jahr 2000 lediglich 342 der 5375 Bewohner älter als 75 Jahre. Heute sind es bereits 633 (4884 Einwohner). „Das Angebot altersgerechter Wohnungen muss besser werden", sagte Marose. Er plädierte außerdem dafür, das sogenannte Kasseler Busbord an Haltestellen, vor allem am Waldfriedhof, zu installieren, um auch älteren Menschen, die auf den Einsatz eines Rollators angewiesen sind, das Busfahren zu ermöglichen.

Auch in Bislich (Einwohnerzahl im lahr 2000: 2830; ietzt. 2584) ist der demografische Wandel deutlich zu spüren. Allerdings herrscht im Deichdorf eine durchaus positive Stimmung. Der Umbau des Museums ist dank des Engagements des Heimatvereins sowie der Hilfe von Land und Stadt angelaufen. Neue Bänke und Hinweisschilder sind auf dem Deich installiert. Und die Hoffnung, dass 2013 mit dem Bau des neuen Fähranlegers begonnen werden kann, ist groß.

Ebenfalls ein Thema war das Tourismus-Angebot in Bislich, aber auch in Flüren, wo beispielsweise die Grav-Insel mehr als zwei Millionen Besucher pro Jahr zählt. Ulrike Westkamp plädierte hier für eine „behutsame Entwicklung". Der seit langem geplante Badestrand am Ellerdonksee dürfe nicht zu Massenbesuchen führen, wie sie Jahr für Jahr am Auesee stattfinden.

 

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