Gemeinsam für Wesel

Peer Steinbrück kam und begeisterte

Mehr als 750 Gäste waren der Einladung zum Neujahrsempfang der SPD Wesel gefolgt. Fulminanter Auftakt zum Super Wahljahr 2009.

Die SPD rief und viele, viele kamen. Proppenvoll war das Städtische Bühnenhaus am vergangenen Sonntag, als Bundesfinanzminister Peer Steinbrück auf Einladung der Weseler SPD zu Gast in Wesel war.

Ein Minister, der weiß wo es langgeht
Ein Minister, der weiß wo es langgeht
Es war schon eine tolle Veranstaltung, der Neujahrsempfang der Weseler SPD am Sonntag. Früh wurde anhand der zahlreichen Rückmeldungen schon klar, dass die Aula der Musik- und Kunstschule in der Zitadelle, traditionelle Heimstatt der SPD-Neujahrsempfänge diesmal zu klein sein würde. So mietete Ludger Hovest als Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes das Städtische Bühnenhaus und auch das war schlussendlich voll besetzt mit begeisterten Gästen, die neugierig waren auf Peer Steinbrück, dem Sozialdemokraten, der mit Geld umgehen kann. Und er enttäuschte seine Zuhörer nicht. In seiner lockeren, unterhaltsam humorvollen Rhetorik ging er auf die aktuelle Finanz und Wirtschaftskrise ein und machte mehr als einmal deutlich, dass es möglich ist, komplizierte und trockene Themen spannend und verständlich „rüberzubringen". Nebenbei hatte er noch Lob für Wesels Sozialdemokraten im Gepäck: "Hier und im Kreis Wesel ist die SPD regionalpolitisch nicht so schlecht aufgestellt, wie man angesichts der landesweiten Wahrnehmung der SPD annehmen sollte", sagte der Minister mit Blick auf die erfolgreiche Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Landrat Ansgar Müller. Natürlich ging er in seiner Rede auf das aktuelle Konjunkturpaket II ein und machte deutlich, dass vor allem die Kommunen davon profitieren sollten, indem finanzielle Mittel für dringend notwendige investive Maßnahmen z.B. in den Bereichen Bildung und Verkehr bereit gestellt werden. Tagesaktuell wurde er, indem er Andrea Ypsilanti zur Aufgabe ihrer politischen Ämter in aufforderte, was dann nach dem Wahldebakel in Hessen am Abend auch geschah. Doch Wesel sei nicht Hessen. Hier seien die Sozialdemokraten gut aufgestellt und machten professionelle Politik für die Region. Dies sagte er mit Blick auf die einleitende Rede von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, die selbstbewusst und stolz auf die erzielten Erfolge ihrer bisherigen Amtszeit aufmerksam machte. Wesel sei gut aufgestellt, um der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise begegnen zu können. Die Wirtschaftsförderung funktioniere gut, dies könne man an den Neuansiedlungen von Betrieben in Wesel ablesen wie auch an der gelungenen Rettung bedrohter Firmen und dem damit verbundenen Erhalt von Arbeitsplätzen in Wesel. Wesel sei auch von seiner Verkehrsinfrastruktur gut aufgestellt, wie die neue Rheinbrücke und die geplanten Umgehungsstrassen augenfällig belegten. Harsche Worte fand Ulrike Westkamp für die deutsche Bahn AG, die im Zuge der Betuwe-Linie wirtschaftliche Interessen vor die Interessen der Bürgerinnen und Bürger an einem optimalen Lärmschutz stellten. Dies dürfe nicht sein, Lärmschutz müsse an oberster Stelle stehen. Im Anschluss an das Schlusswort unseres Bundestagsabgeordneten Dr. Ulrich Krüger gab es bei Schnittchen und Getränken noch reichlich Gelegenheit zum Gespräch. Viele nutzten die Gelegenheit zu einem kurzen Wort an den prominenten Gast oder einem Foto mit dem Bundesfinanzminister.
Ein voll besetztes Bühnenhaus für Peer Steinbrück
Ein voll besetztes Bühnenhaus für Peer Steinbrück
Ulrike Westkamp, Peer Steinbrück, Dr. Ulrich Krüger
Ulrike Westkamp, Peer Steinbrück, Dr. Ulrich Krüger

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