Gemeinsam für Wesel

Zwei Projekte rund um das Auestadion sind auf einem guten Weg

RP Presseberichte

Wesel Die Zuschauer des alten Auestadions sollen freien W-Lan-Zugang bekommen.

So wie aus Raider Anfang der 90er Jahre Twix wurde, so soll das RWE-Auestadion einen neuen Namen bekommen: Künftig soll es Innogy-Auestadion heißt. Innogy ist die Tochter des Essener Energiekonzern, die unter anderem Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, Verteilnetze betreibt und in Wesel an der Reeser Landstraße ihr Regionalzentrum Niederrhein betreibt. Aktuell befinden sich Innogy-Vertreter mit der Stadt in Gesprächen. Dabei geht es auch darum, den auslaufenden Sponsorenvertrag um fünf Jahre zu verlängern. Als Sponsor möchte Innogy auch dafür sorgen, dass das Stadion einen Breitband-Anschluss erhält, so dass bis zu 3000 Zuschauer bei Großveranstaltungen gleichzeitig freies W-Lan haben. Einer, der sich darüber besonders freut, ist SPD-Fraktionschef Ludger Hovest. „Schnelles W-Lan habe ich schon vor Jahren gefordert. Gut, dass es nun wohl endlich kommt.“
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Wesel: Rad- und Fußweg am Auedamm wird beleuchtet

Kinder und Jugendliche, die im Auestadion trainieren, haben es künftig leichter, abends nach Hause zu fahren. Denn der Radweg an der Straße Auedamm soll beleuchtet werden.

Das wird vor allem die Eltern freuen, deren Kinder im Auestadion beziehungsweise und auf den angrenzenden Plätzen trainieren: Der Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch entschieden, dass der kombinierte Rad- und Fußweg an der Straße Auedamm eine Beleuchtung bekommt.

Von Klaus Nikolei

Und zwar vom Auestadion bis zur Reeser Landstraße (B 8).

Weil der Energieversorger Innogy bereit ist, 40.000 Euro für das Projekt locker zu machen, der städtische Betrieb ASG (Abfall, Straßen, Grünflächen) und auch die Niederrheinische Sparkasse Rhein-Lippe als Sponsor jeweils 5000 Euro beisteuern wollen, bleibt  am Ende ein Eigenanteil von 10.000 Euro für die Stadt übrig. Denn die Gesamtkosten für das Projekt, das noch in diesem Jahr realisiert werden soll, liegen bei rund 60.000 Euro.

Schon im Mai 2017 hatte sich der Ausschuss intensiv mit der Installation einer möglichen Straßenbeleuchtung auf dem Auedamm befasst. Doch wurde das Projekt mit Blick auf die Kosten in Höhe von rund 100.000 Euro zu den Akten gelegt beziehungsweise mehrheitlich abgelehnt.

Jürgen Lantermann von der Fraktion Wir für Wesel (WfW) wurde aber auch nach dieser Entscheidung nicht müde und betonte immer wieder, wie gefährlich es für Kinder und Jugendliche sei, abends auf der unbeleuchteten Strecke vom Training nach Hause zu gehen beziehungsweise zu fahren.

Der Ausschussvorsitzende Helmut Trittmacher (SPD) berichtete ausführlich, wie er mit Dieter Kloß, dem Vorsitzenden der Lauffreunde Hadi, nach einer Lösung des Problems gesucht und die alte CDU-Idee aufgegriffen habe, potenzielle Sponsoren anzusprechen. Dass die Bemühungen von Trittmacher und Kloß erfolgreich waren, freut Sebastian Hense (CDU): „Man sieht, was aus einem guten Antrag der CDU werden kann. Es ist prima, lieber Helmut, wie du das geregelt hast.“

Natürlich meldete sich auch Jürgen Lantermann zu Wort: „Ich könnte sagen, ich bin glücklich. Die Radfahrer werden es danken.“ Vor allem von Trittmachers Einsatz zeigte er sich begeistert. „Ich ziehe den Hut vor dir. So etwas habe ich selten erlebt.“ Trittmacher gab das Kompliment zurück. „Wir waren fünf Jahre zusammen in einem Wahlbezirk aktiv. Ich habe nie so gut mit jemanden zusammengearbeitet.“