Gemeinsam für Wesel

SPD Wesel sieht keinen Platz mehr für Minigolfanlage

NRZ Pressebericht

Ludger Hovest

Von Rita Meesters

Der Standort des geplanten Hallenbades am Rhein ist nicht veränderbar, da sonst das Strömungsgutachten erneuert werden müsste, so die SPD.

Die Diskussion um den Erhalt des Minigolfplatzes an der Rheinpromade beim Bau des Kombibades ist völlig überflüssig. Finden jedenfalls SPD-Fraktionschef Ludger Hovest, der Vorsitzende des Ortsvereins Mitte, Norbert Meesters, und die Aufsichtsratsvorsitzende der Bädergesellschaft, Ulla Hornemann. Wie sie mitteilen, stehe bereits fest, dass der Baukörper des geplanten Kombibades teilweise auf der Anlage stehen wird und der Standort auch nicht mehr verändert werden kann.

Die drei präsentierten am Mittwoch einen Plan, auf dem der Grundriss des Hallenbades auf dem Gelände, wo sich heute noch das Restaurant befindet, eingezeichnet ist. Auf dieser Basis sei das von der Bezirksregierung geforderte Strömungsgutachten erstellt worden. Der Grundriss basiert auf den Notwendigkeiten, die das Bad mit sich bringt, erklärt Ludger Hovest.

Wie berichtet soll das Bad acht Wettkampfbahnen, zwei Lehrschwimmbecken, einen Sauna- und einen Kinderbereich beherbergen. Da gebe es „eine gewisse Logik, wie das Kombibad aussehen muss“, so Hovest. Auf dieser Grundfläche müsste nun die Badplanung erstellt werden. Im November soll der Stadtentwicklungsausschuss die Bauleitplanung auf den Weg bringen. Zeitgleich läuft die Verabschiedung des Regionalplanes. Das wird mindestens bis 2020 dauern, vielleicht länger, wie Hovest vermutet: „Der RVR hat noch nie eine Zusage eingehalten.“

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