Gemeinsam für Wesel

Hauptversammlung Bauverein Wesel AG

Drei Briefe

Herrn
Dr. Christian Quenett
Haydnstraße 19
45884 Gelsenkirchen

 

Sehr geehrter Herr Quenett,

ich bedanke mich ausdrücklich im Namen der Weseler Politik und tausender Mieter der Bauverein Wesel AG, dass Sie anlässlich der Hauptversammlung am 9. November 2016 keine Untervollmachten ausgestellt haben, sondern ein Vertreter Ihrer Firma ihr Stimmrecht wahrgenommen hat.

Das ist der richtige Weg und so soll es auch zukünftig sein.
Pilkington/Flachglas ist ein gerngesehener Aktionär der Bauverein Wesel AG.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender

LOKALKOMPASS

 

Vorstand und
Aufsichtsrat der
Volksbank Rhein-Lippe

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Vorstandsvorsitzender Herr Lange war mit einer Vollmacht ausgestattet Gast der letzten Hauptversammlung der Weseler Bauverein AG.
Offizieller Vertreter und Repräsentant der 339 Aktien der Volksbank war Herr Dr. Linnerz.

Die Hauptversammlung hat über 13 Stunden gedauert. Es wurden von Dr. Linnerz ca. acht Fragenkomplexe angesprochen. Diese wurden immer wiederholt in anderen Variationen, insgesamt wurden 196 Fragen gestellt.
Es ging um Formalien, angebliche Fehler usw. Die Arbeit der Bauverein Wesel AG, die zukünftigen Investitionen, die Mieter der Bauverein Wesel AG, die Quartiersentwicklung der Bauverein Wesel AG usw. wurden nicht diskutiert und interessierten den Bevollmächtigten der Volksbank, Dr. Linnerz, nicht.
Am Ende der Hauptversammlung wurde wieder eine 10-prozentige  Dividende beantragt.

Der Vorstand Herr Lange saß mit versteinertem Gesicht da und hat zu diesem Verhalten keine Stellungnahme abgegeben. In der Versammlung wurde bereits angekündigt: „Mit dem Bauverein gehen wir wieder vor Gericht.“

Ich fordere die Verantwortlichen, Vorstand und Aufsichtsrat, auf, keine Zustimmung zu einer erneuten Klage zu geben.

Das können Sie!

Als Beispiel sollten Sie sich Pilkington/Flachglas nehmen, die bei der letzten Hauptversammlung keine firmenfremden Vertreter mit Vollmachten ausgestattet haben. Pilkington/Flachglas war auf der Hauptversammlung selbst vertreten und hat sein Stimmrecht selbst wahrgenommen. Anträge auf 10-prozentige Dividende wurden nicht unterstützt.
Ermächtigen Sie Dr. Linnerz oder andere nicht, eine Klage zu erheben. Sie müssen die Ermächtigung nicht ausstellen:

  • Das Rechtsgeschäft der Übertragung Ihrer 339 Aktien ist in seiner Gesamtheit nicht zum Abschluss gekommen.
  • Ihr Vorstand hat öffentlich angekündigt die Aktien zurückzuholen. Holen Sie die Aktien zurück. Durch Rückkauf, Rückübertragung oder wie auch immer.

Beenden Sie dieses unanständige Treiben im Namen der Volksbank Rhein-Lippe eG auf den Hauptversammlungen der Bauverein Wesel AG.

Die Öffentlichkeit, Mitglieder des Rates der Stadt Wesel und wir sind stark irritiert über die öffentlichen Aussagen. In der Ratssitzung hat Herr Lange uns mitgeteilt, dass es Bauvereine gibt, die eine Dividende von 107 Prozent auszahlen. Was wollen Sie uns damit sagen?
Stimmt die Vermutung, dass die Bauverein Wesel AG entreichert werden soll? Unsere Sorgen über das Verhalten der Volksbank Rhein-Lippe werden immer größer.
Der Ablauf auf deutschen Hauptversammlungen mit solchen Aktionären, wie auf der Hauptversammlung der Bauverein Wesel AG, ist immer der Gleiche.

  • Es wird ein immer größerer Geldabfluss über Dividenden beantragt.
  • Es wird immer weniger Geld für Investitionen und Instandhaltung zur Verfügung stehen.
  • Mieterhöhungen sind dann die Folge.
  • Es gibt in der deutschen Geschichte Beispiele, dass Firmen über diese Strategie letztendlich zerschlagen wurden. Mieter und Beschäftigte stehen dann mit leeren Händen da. Die Verantwortlichen gehen mit Millionen in der Tasche weiter.

Sind das die Szenarien, die Herr Lange in der Hauptversammlung am 9. November 2016 mit Dr. Linnerz bei einem Bier besprochen hat?
Sehr geehrte Damen und Herren, bekennen Sie sich zu Wesel und zur Bauverein Wesel AG.
Nehmen Sie Ihr persönliches Stimmrecht für 339 Aktien der Bauverein Wesel AG wahr und überlassen Sie Ihr Stimmrecht keinem anderen.
Verklagen Sie nicht die Bauverein Wesel AG.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender

LOKALKOMPASS

 

Entscheidungsträger
der
Commerzbank/Atlas-Vermögensverwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer Bilanz sind die Aktien der Weseler Bauverein AG entsprechend Verzeichnis verzeichnet und befinden sich in Ihrem Eigentum und Ihrer Verantwortung, siehe Anlage.
Sie haben in der Hauptversammlung der Bauverein Wesel AG Ihr Recht nicht wahrgenommen, sondern Frau Hauschild, Herrn Hauschild und Herrn Berchter Vollmachten und Untervollmachten ausgestellt.

Herr Hauschild hat kurzentschlossen vor der Hauptversammlung im Namen der Commerzbank/Atlas-Vermögensverwaltung eine weitere Unteruntervollmacht an Herrn Trippel ausgestellt.
Müssen wir in den nächsten Hauptversammlungen mit hunderten Unterunteruntervollmachten rechnen?
Die Hauptversammlung hat über 13 Stunden gedauert und es ist nach dem gleichen Muster wie bei der letzten Hauptversammlung verfahren worden.

Die Bevollmächtigten der Commerzbank/Atlas-Vermögensverwaltung haben in den 13 Stunden ca. 10 Fragenkomplexe angesprochen. Insgesamt wurden 196 Fragen   in unterschiedlichen Varianten gestellt. Die Fragen waren formeller Art.
Die Arbeit der Bauverein Wesel AG interessierte nicht.

Eine besondere Rolle hat der Bevollmächtigte Karsten Trippel gespielt. Er hat die Versammlung „belebt“. Er sprang auf, er fuchtelte, er diskutierte, er rief dazwischen und er teilte der Hauptversammlung mit, dass er schon auf über tausend Hauptversammlungen aktiv war.

Sind Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, der Commerzbank/Atlas-Vermögensverwaltung sich eigentlich bewusst, wer da in Ihrem Namen agiert?
Sehen Sie sich den Namen mal im Internet an!

In der ersten Hauptversammlung der Bauverein Wesel AG 2016 haben sich die Firmen Pilkington/Flachglas, Volksbank Rhein-Lippe und Commerzbank/Atlas-Vermögensverwaltung mit Untervollmachten vertreten lassen.

Die Firma Pilkington/Flachglas hat diesem unwürdigen Treiben einen Riegel vorgeschoben. Sie hat keine Untervollmachten für die Hauptversammlung am 09.11.2016 ausgestellt und ihr Stimmrecht als Aktionärin selbst wahrgenommen.

So ist es richtig und so sollte es auch bei Ihnen zukünftig sein.
In der Hauptversammlung am 09.11.2016 haben die Bevollmächtigten der Com-
merzbank/Atlas-Vermögensverwaltung angekündigt, die Bauverein Wesel AG erneut zu verklagen.

Wir fordern Sie auf, keine Vollmacht für eine erneute Klage zu erteilen!

Das Rechtsgeschäft des Verkaufs und der Übertragung Ihrer Aktien ist in der Gesamtheit nicht zum Abschluss gekommen.

Sie können das Geschäft aufgrund der Nichtübertragung jederzeit rückgängig machen: Durch Rückkauf, Rückübertragung oder wie auch immer.
Wir fordern Sie auf, beenden Sie dieses unanständige Treiben im Namen der Commerzbank/Atlas-Vermögensverwaltung gegenüber der Bauverein Wesel AG.

In den 80er Jahren war der örtliche Filialleiter der Commerzbank, Herr Graefer, Mitglied im Aufsichtsrat der Bauverein Wesel AG.
Er hat segensreich für die Bauverein Wesel AG gearbeitet. Er hat Insiderwissen und  gerade vor diesem Hintergrund ist es völlig unverständlich, wie Sie sich heute als Commerzbank/Atlas –Vermögensverwaltung gegenüber der Bauverein Wesel AG verhalten und durch wen Sie sich über Untervollmachten vertreten lassen.

Stimmt die Vermutung, dass die Bauverein Wesel AG entreichert werden soll?
Der Ablauf auf deutschen Hauptversammlungen mit solchen Aktionären, wie auf der Hauptversammlung der Bauverein Wesel AG, ist immer der Gleiche.

  • Es wird ein immer größerer Geldabfluss über Dividenden beantragt.
  • Es wird immer weniger Geld für Investitionen und Instandhaltung zur Verfügung stehen.
  • Mieterhöhungen sind dann die Folge.
  • Es gibt in der deutschen Geschichte Beispiele, dass Firmen über diese Strategie letztendlich zerschlagen wurden. Mieter und Beschäftigte stehen dann mit leeren Händen da. Die Verantwortlichen gehen mit Millionen in der Tasche weiter.

Wir fordern Sie auf, Stellung zu nehmen, nicht zu schweigen, Ihr Stimmrecht wahrzunehmen, sich nicht vertreten zu lassen und keine Klage zu erheben.  

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender

LOKALKOMPASS

 

 

 


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