Gemeinsam für Wesel

Positionspapier zu den Auskiesungen in Wesel

Schreiben an den Regionalverband Ruhr

Antrag zur Ratssitzung am 19. September 2017

Sehr geehrte Frau Westkamp,

damit alle Entscheidungsträger beim Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) und die Verwaltung des RVR die Position der Stadt Wesel zum neuen Regionalplan in Sachen Auskiesung kennen, bitten wir Sie für die Ratssitzung am 19.09.2017, einen Antrag vorzubereiten.

In diesem Antrag müssen alle Auskiesungsflächen und deren Erweiterungen, die der Rat der Stadt Wesel in den letzten Jahren beschlossen hat, aufgeführt werden. Das sind nach unserer Meinung zurzeit - Bislich-Vahnum, Vissel-Süd, Histenbruch, Pettenkaul und an der Lippe bis zur Stadtgrenze Hünxe.

Es muss klar sein, dass wir kein Interesse an Auskiesungen haben die im Hinterland liegen, wie in Obrighoven und Flächen, die nicht als Erweiterung, wie die oben genannten Flächen zu sehen sind.

Wir schlagen vor, dass der Antrag im Rahmen des Tagesordnungspunktes 12 diskutiert und abgestimmt wird.
Wir bitten die Bürgermeisterin den dann verabschiedeten Antrag der RVR-Verbandsversammlung und der RVR-Verwaltung zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender

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NRZ Bericht

Positionspapier zu den Auskiesungen in Wesel

  • Auskiesungen im Raum Bislich Histenbruch, Vissel-Süd und Vahnum
    Hier planen wir Auskiesungen mit Nachfolgenutzung. Sanfter Tourismus auf dem Wasser und an Land. Erleben der Natur zu Fuß oder per Rad, Seenverbund für Wasseraktivitäten. Schaffung einer der größten Retentionsflächen zur Aufnahme von Rheinhochwassern in Verbindung mit dem Polder Lohrwardt.
  • Rheinnahe Auskiesung Pettenkaul
    Schaffung von erlebbarer Natur, durch den linksrheinischen Radtourismus.
  • Auskiesung und Renaturierung der Lippe
    Die Lippe, angefangen am Lippeschlößchen bis Stadtgrenze Hünxe, in Zusammenarbeit mit dem Lippeverband und dem NABU, als integriertes Projekt.


Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest                                                  
Fraktionsvorsitzender Wesel 

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Regionalverband Ruhr
RVR Direktorin
Frau K. Geiß-Netthöfel
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen

15. September 2017

RVR Planung Wesel-Obrighoven

Sehr geehrte Frau Geiß-Netthöfel,

mit Unverständnis und Entsetzen sind wir darüber informiert worden, dass in Ihrem Hause im Rahmen der Planung des neuen Regionalplans eine riesige Auskiesungsfläche in Wesel-Obrighoven angedacht ist.

Gerade das Thema Auskiesung ist mit einer besonderen Sensibilität zu betrachten.
In Wesel gibt es seit Jahrzehnten einen großen Konsens über die Flächen, die für eine Auskiesung bereitgestellt werden. Es gilt bestehende Auskiesungsflächen so weit wie möglich auszukiesen, bevor neue Auskiesungsflächen angedacht werden.

Unter dieser Maxime hat Ihnen der Rat der Stadt Wesel und die Bürgermeisterin in den vergangenen Jahren verschiedene Vorschläge unterbreitet, wo im Konsens, ohne Schwierigkeiten, Erweiterungsmöglichkeiten bestehen. Diese Flächen sind in Wesel- Bislich und Wesel-Büderich/Pettenkaul.

Wir in Wesel betreiben eine verantwortungsvolle, ressourcenschonende Politik, gemeinsam mit der Kiesindustrie.
Es kann nicht sein, dass die Planungsabteilung des RVR ohne Rücksprache mit der Weseler Politik und der Kiesindustrie Flächen ausweist, ohne Sinn und Verstand.

Wir sagen ganz deutlich: Wir wollen die zusätzlichen Auskiesungsflächen in Obrighoven nicht!
Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden politischen Mitteln dagegen ankämpfen!
Wir akzeptieren diese Vorgehensweise nicht!

Selbstverständlich muss im Rahmen der Rohstoffsicherung für Jahrzehnte und zukünftige Generationen Vorsorge getroffen werden, aber bitte im Konsens.

Das bedeutet:
Wo liegt Kies?
Wie ist die Verkehrsanbindung?
Sind die Flächen verfügbar?
Sind die örtlichen Unternehmen und Gebietskörperschaften eingebunden und wurden sie mitgenommen?

Nur so kann man bei diesem sensiblen Thema verfahren.

Ich bitte Sie, dieses Verfahren zu stoppen und mit der Stadt Wesel einen Konsens über bestehende, zu erweiternde und zukünftige Auskiesungsflächen herbeizuführen.


Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender

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