Gemeinsam für Wesel

Lippefähre „Quertreiber“ -Aufsicht-

Neu eingestellt: Antwortschreiben der Bürgermeisterin Ulrike Westkamp

Wilhelm Bußmann, SPD-Ratsmitglied
Wilhelm Bußmann, SPD-Ratsmitglied

 

SPD-Fraktion

im Rat der Stadt Wesel

z.Hd. Herrn Fraktionsvorsitzenden

Ludger Hovest

im Hause

Lippefähre Quertreiber - Aufsicht

hier: Schreiben von Herrn Ratsmitglied Bußmann vom 31. Mai 2012

Sehr geehrter Herr Hovest,

an sonnigen Tagen in der Hochsaison nutzen bis zu 800 Personen die Lippefähre. Der Aussage in Ihrem Schreiben, die Lippefähre sei ein Erfolgsmodell und wichtig für den Radtourismus in unserer Region, stimme ich daher uneingeschränkt zu.

Um diesen Erfolg beständig zu erhalten, ist es wichtig - wie Sie schreiben -, die Einsatzfähigkeit der Fähre an Tagen wie Pfingsten, Ostern, Sommerferien und überhaupt in der Fahrradsaison zu gewährleisten. Auch darin stimme ich Ihnen zu.

Bekanntlich war die Fähre Pfingstmontag nur unter erschwerten Bedingungen zu nutzen, weil die Kette verknotet war. Am darauf folgenden Tag fiel die Fähre schließlich ganz aus. Wie immer in solchen Fällen, haben sich die zuständigen Mitarbeiter vom Fachbereich 1 mit Unterstützung des Technischen Hilfswerkes unverzüglich daran gemacht, den Schaden zu beheben. Am späten Nachmittag war die Fähre wieder fahrbereit.

In der Vergangenheit ist es hin und wieder zu Vandalismus und Beschädigungen an der Fähre gekommen. Die Präsenz des Fährbeauftragten der Stadt Wesel hat jedoch bewirkt, dass diese Schäden reduziert werden konnten. Er kontrolliert die Fähre nicht nur wochentags, sondern sporadisch auch an Wochenenden. Bei seiner Arbeit wird er von zwei Hilfskräften unterstützt. Sie entsorgen Abfall rund um das Areal an der Lippefähre und erledigen kleinere Reparaturarbeiten.

Zwei Mitarbeiter aus dem Fachbereich 1 kümmern sich darüber hinaus darum, dass die Fähre einsatzbereit ist.

Seit einigen Jahren überträgt eine Webcam Tag und Nacht aktuelle Bilder in das Internet. Bei Einrichtung der Webcam hat die Polizei darauf hingewiesen, dass die Kamera lediglich der Information von Bürgerinnen und Bürgern dient und nicht der Überwachung. Allein durch die Aufstellung der Kameras konnte der Vandalismus im Bereich der Lippefähre reduziert werden.

Wegen der Beschädigungen über die Pfingsttage hat die Stadt Wesel bei der Polizei Anzeige erstattet und darum ersucht, im Bereich der Lippefähre häufiger Streife zu fahren.

Zudem wird die Stadtwacht, insbesondere auch an den Wochenenden, im Bereich der Lippefähre noch häufiger Präsenz zeigen. Auch wird geprüft, wie der Einsatz des Fänrbeauftragten und der beiden Hilfskräfte an stark frequentierten Wochenenden optimiert werden kann, ohne dass weitere Kosten entstehen.

Unser Ziel ist es, die Vandalismus-Schäden so weit wie möglich einzudämmen, um Nutzungsausfälle zu vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Westkamp

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Pressebericht:

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30. Mai 2012

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp

 Lippefähre „Quertreiber“

-Aufsicht-

Geehrte Frau Bürgermeisterin,

heute war der Presse zu entnehmen, dass über die Pfingst-Feiertage die Lippefähre „Quertreiber“ ausgefallen ist. Vandalismus war wohl die Ursache.

Die Geschichte der Fähre ist eine Erfolgsgeschichte für den Fahrradtourismus in Wesel und am Niederrhein. Und ihre Bedeutung wird noch steigen, wenn der Römerradweg von Xanten bis Haltern fertig ist. Das Teilstück von Wesel bis Hünxe-Drevenack wird in diesem Jahr hergestellt.

Damit wird das Radwegenetz Richtung Osten komplettiert und noch attraktiver und es werden noch mehr Besucher den Weg über die Lippe wählen.

Die Steigerungsraten des Tourismus für den Niederrhein, insbesondere für Wesel, sind überdurchschnittlich.

Mit diesem Pfund kann die Stadt wuchern.

Dazu gehört auch, dass die Einsatzfähigkeit der Fähre an Tagen wie Pfingsten, Ostern, Sommerferien und überhaupt in der Fahrradsaison gewährleistet ist.

Der Fahrrad-Verkehr an den Feiertagen war ernorm, wie ich selber auf anderen Routen feststellen konnte. Da ist es verständlich, dass die Radfahrer, die den „Quertreiber“ nutzen wollten und nicht konnten, enttäuscht waren.

Ich halte es daher für notwendig Maßnahmen zu ergreifen:

- Tagsüber muss einer der städt. Mitarbeiter, die jetzt schon sporadisch bei der Fähre nach dem Rechten sehen, durchgehend anwesend sein und für Ordnung sorgen.

- Wenn Kinder den Radfahren Hilfe bei der Benutzung der Fähre anbieten und dafür ein kleines Geld als Dank bekommen, ist dagegen nichts einzuwenden. Wenn aber Jugendliche von Radfahren Geld für die Benutzung der Fähre verlangen, muss sofort eingegriffen werden

Vor Ort ist auf dem RWE-Gelände ein Mast mit einer Webcam ausgerüstet. Nach Auskunft des Fahrradbeauftragten der Stadt, Herrn Bläss, ist die Webcam auf Betreiben der Polizei so eingerichtet, dass die Aufnahmen keine Menschenerkennung zulassen. Außerdem werden die Aufnahmen nicht gespeichert.

Die Stadt hat durch Herrn Bläss bei der Polizei wegen der Beschädigung der Fähre über die Pfingsttage Anzeige erstattet.

Die Polizei kann aber die Aufnahmen der Kamera nicht für die Suche der Täter auswerten:

- das muss geändert werden. Die Stadt muss im Benehmen mit dem RWE und der Polizei erreichen, das die Kamera auch der Überwachung des öffentlichen Raumes dient. Die positiven Erfahren im Fußgängertunnel unter dem Bahnhof liefern dafür die Vorlage

Geehrte Frau Bürgermeisterin, ich beantrage die v.g. Maßnahmen umzusetzen und bitte um ihre Unterstützung. Die viele Arbeit, die Sie und viele andere für die Einrichtung des Quertreibers geleistet haben, soll sich weiter lohnen.

Die Fahrradsaison hat gerade erst angefangen; es kann noch viel Gutes getan werden für den Radtourismus am Niederrhein und in unserer Stadt.

Mit freundlichen Grüßen

 


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