Gemeinsam für Wesel

Verkehrkonzept Hagerstownstrasse

Schreiben an Bürgermeisterin Westkamp

Peter Tebbe, SPD Ratsmitglied
Peter Tebbe, SPD Ratsmitglied

 

                                                                             

Frau

Bürgermeisterin Westkamp

Rathaus

46483 Wesel

 

 

 

Feststellung der Fahrzeugströme und Erstellung eines Verkehrskonzeptes an der Hagerstownstraße.

Sehr geehrte Frau Westkamp,

nach den Diskussionen in der letzten Zeit, aber vor allem nach der Bürgerversammlung am 24.06. bitte ich Sie, das alte vorliegende Verkehrsgutachten nicht mehr als Diskussionsgrund­lage heranzuziehen, sondern durch die Stadt oder aber durch eine geeignete Stelle die jetzi­gen Verkehrsströme zu registrieren. Es sollten Fahrzeugerkennungsdaten (Nummerschild-erkennung) vorgenommen werden, um Ziel- und Quellverkehr festzuhalten. Dabei ist es wich­tig, die einzelnen Straßenabschnitte, z. B. von der Feldstr. oder von der B58 kom­mend in die Rosenstraße bzw. Dorstener Str. abfahrend um zur Hagerstownstr. zu gelangen, genau anzusehen.

Ich bitte Sie dafür zu sorgen, dass bei der Erschließung von Gewerbegebieten und der dann folgenden Ansiedlung von Betrieben, vor allem aber bei der Ansiedlung eines Baumarktes, ein neues, zeit­nahes, aktuelles und schlüssiges Verkehrskonzept entwickelt und im September vorgestellt wird. Es müssen aber auch bauliche Veränderungen an Straßen vorgenommen werden, so dass das Befahren dieser Anwohnerstrassen unattraktiv wird und diese Straßen nicht als Abkürzung genutzt werden können.

Die Bereiche zwischen der B 58, der Feldstraße, der Hagerstownstraße und dem Langen Reck müssen so überplant werden, dass die Anwohner weder durch den Zulieferverkehr (Schwer­lastwagen, die heute schon aus welchen Gründen auch immer zur Belieferung des Möbel­hauses durch das Wohngebiet fahren), noch durch Kunden des Baumarktes über Gebühr durch zusätzlichen Verkehr belästigt werden. Es ist schon heute fast unerträglich für die An­wohner des Wohngebietes, was sich in den Bereichen Dorstener Str., Rosenstr.  und Am langen Reck an Schleichverkehren abspielt. Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass von der Hagerstown-straße kommend der Schulweg zur Gesamtschule fuhrt. Zu berücksichtigen sind auch der Verkehr zum Friedhof Am Langen Reck und die Busverkehre. Nachgedacht werden muss außerdem über die Schaffung von Lärmschutzwällen und nach Überprüfung der erledigten Bau­maßnahmen über Instandsetzung der Wohnstraßen.

Ich bitte um Prüfung des Sachverhaltes und Beratung im zuständigen Fachausschuss.

Mit freundlichen Grüßen Peter Tebbe

 

 

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