Gemeinsam für Wesel

Politiker halten Klagen für unberechtigt. Betroffene wollten einen Park statt fehlender Gärten

Der Wittenberg-Platz in Obrighoven wird erneut zur Are¬na politischer Auseinandersetzung

 

 

 

Wittenberg-Platz: SPD kritisiert Anwohner

Politiker halten Klagen für unberechtigt. Betroffene wollten einen Park statt fehlender Gärten

Die CDU hat das alte Streit­thema neu aufgegriffen, und nun re­agiert die SPD. Der Wittenberg-Platz in Obrighoven wird erneut zur Are­na politischer Auseinandersetzung. Hatte die CDU Beschwerden von Anwohnern aufgegriffen, die sich unter anderem über Lärm ärgern (die NRZ berichtete), so sieht die SPD absolut keinen Handlungsbe­darf. Die Anwohner wollten einen öffentlichen Platz für private Interes­sen nutzen, nämlich einen Park als Ersatz für ihre fehlenden Gärten, hält SPD-Ratsherr Peter Tebbe ihnen vor.

Was die Anwohner jüngst behaup­tet hatten, bestreiten er und sein Par­teifreund Wilhelm Bussmann: Abends gebe es keinen Lärm, negative auswirkungen der kostenpflichtigen Parkraumregelung am Kranken­haus seien nicht festzustellen. „Ich gehe hier am Abend oft meine Run­de", so der Obrighovener Peter Teb­be. „Hier fährt keiner", sagt er zur Anwohner-Klage über Slalom fah­rende Roller und Mofas. Und auch die unter den Gästen eines Restau­rants vermuteten Ruhestörer seien kein Argument: „Abends stehen hier keine Autos." Vielleicht in Einzelfäl­len, aber Autotüren seien heutzutage nicht mehr wirklich laut.

Trinker „total friedlich"

Die zum Kritikpunkt gemachte „Trinker-Gruppe" halte sich an wechselnden Orten in dem Stadtteil, aber nicht auf dem Wittenberg-Platz,sondern samstags an dessen Ein­gangsbereich auf. „Die saufen da oh­ne Ende", so Tebbe, „aber die tun nichts, die sind total friedlich". Und sie hinterließen den Ort vergleichs­weise sauber. „Das ist hier ja fast schon ein Park", meint Wilhelm Bussmann angesichts der vorhandenen Begrü­nung und der festzustellenden Ruhe. Aber das sei einzelnen Anwohnern offenbar noch nicht genug. Sie hät­ten zwar mal angekündigt, den Platz mit Aktionen wie etwa einem Wein­fest beleben zu wollen („Wir würden das unterstützen"), stattdessen aber alles Vorhandene vertrieben: Weder das Pfingstsingen der Obrighovener Sänger noch das Erntedankfest fän­den hier noch statt. Auch ein Wo­chenmarkt gelinge nicht. „Hier gibt es Leute, die das verhindern wollen", so Tebbe.

Stoff allemal für die Debatte zum Thema während der Sitzung des Ver­kehrsausschusses am Mittwoch, 12. Juni, ab 16.30 Uhr im Rathaus, jo

facebook Die SPD-Wesel in Facebook

Aktuelle Nachrichten der Bundes-SPD

Montag, 22. Mai 2017

Mehr Gerechtigkeit in unserem Land

Investitionen in Bildung, mehr Unterstützung für Familien und eine deutliche Entlastung von Beziehern kleiner ...

Donnerstag, 18. Mai 2017

Gerechtigkeit fängt bei der Bildung an

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will bei einem Wahlsieg Milliarden Euro in Bildung investieren. „Ich möcht ...

Freitag, 05. Mai 2017

„Ein Bewusstseinswandel ist erforderlich“

Heute ist Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Im Interview mit SPD.de er ...

Mittwoch, 03. Mai 2017

Ein Gebot der Gerechtigkeit

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will bei einem Wahlsieg die gesetzlich Krankenversicherten um fünf Milliarde ...