Gemeinsam für Wesel

SPD Wesel-Ost wählt Wolfgang Spychalski wieder zum Vorsitzenden

Wolfgang Spychalski bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Wolfgang Jung und Rainer Keller, die nicht mehr für den Vorstand kandidierten

Wolfgang Spychalski, alter und neuer Vorsitzender
Wolfgang Spychalski, alter und neuer Vorsitzender

 

Auf der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Wesel-Ost wurde Wolfgang Spychalski als Vorsitzender wiedergewählt.

Ebenso wurden seine Stellvertreter Ilse Ruth und Wilhelm Bußmann in ihren Ämtern bestätigt.

Als Kassiererin wurde Ute Amberge, als Bildungsobmann Jan Matschke und als Schriftführer Felix Stephan wiedergewählt.

Neu in den Vorstand wurden als Beisitzer Ludger Becker, Marco Cerener und Felix Gürtzgen gewählt. Hanne Bußmann und Bernhard Gründken wurden als Beisitzer wiedergewählt.

Arndt Hanauska wurde als Beisitzer in den Stadtverbandsvorstand gewählt.

Wolfgang Spychalski bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Wolfgang Jung und Rainer Keller, die nicht mehr für den Vorstand kandidierten.

Außerdem wurden 28 Stadtverbands- und sechs Unterbezirksdelegierte gewählt.

Der 1. Beigeordnete der Stadt, Wesel Dirk Haarmann, referierte über aktuelle schul- und sozialpolitische Fragen.

Hierbei erläuterte er die aktuelle Situation für die Betreuung der unter Dreijährigen. Er führte hierbei aus, dass die Stadt Wesel die bundes- und landespolitischen Vorgaben von 35 Prozent erfüllen wird, dass aber aufgrund der vorliegenden Anmeldezahlen in Wesel tatsächlich von einem Bedarf von 44 Prozent besteht. Die Stadt wird mit Hilfe der bestehenden Kindergärten und zusätzlicher Tagespflegeeinrichtungen die Betreuung der angemeldeten Kinder sichern. Erschwerend kommt für die Stadt hinzu, dass seitens des Landes die weitere Absenkung des Einschulungsalters gestoppt wurde, wodurch hier jedes Jahr die Kinder, die zwischen dem 01.10. und 31.12. eines Jahres geboren sind, ein weiteres Jahr die Kindertagesstätten besuchen werden.

Mittelfristig wird es nach seinen Ausführungen jedoch aufgrund der demografischen Entwicklung zu einem Ausgleich der Nachfrage mit den vorhandenen und bereits geplanten Plätzen kommen.

Zu der durch die neue Kindertagesstätte „Karl-Leisner-Haus“ erforderlichen Baumfällaktion erklärte Dirk Haarmann, dass die Zuwegung zu der bereits vorhandenen Kindertagesstätte „Villa Confetti“ durch das Nordglacis vom Landesjugendamt gefordert worden sei. Zur Sicherheit der Kinder ist es erforderlich, dass hier morsche Bäume gefällt werden mussten.

An der Stelle wird es jedoch zu Neupflanzungen kommen.

In der Diskussion wurde einhellig festgestellt, dass die Sicherheit der Kinder an erster Stelle stehen muss und hierfür nötige Baumfällungen akzeptiert werden müssen. Die mangelnde Informationspolitik seitens der Stadt und ASG wurde jedoch bemängelt, insbesondere da die SPD-Fraktion erst kürzlich die Baumfällungen in Wesel zum Thema einer öffentlichen Fraktionssitzung mit der ASG gemacht hatte.

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