Gemeinsam für Wesel

Betuwe

Lärmschutz-Aktionsplan bis 2020 von Verkehrsminister Tiefensee

Bundesverkehrsminister Tiefensee hat nach Presseberichten am 27.08.2009 einen Aktionsplan bis 2020 vorgelegt, wonach u.a. der Lärmschutz an Güterzugstrecken um 50 % verbessert werden soll. Diese Maßnahmen sollen auch bei der Betuwe-Strecke von Emmerich bis Oberhausen Anwendung finden - so der Antrag der SPD-Fraktion an die Bürgermeisterin.

Bundesverkehrsminister Tiefensee hat nach Presseberichten am 27.08.2009 einen Aktionsplan bis 2020 vorgelegt, wonach u.a. der Lärmschutz an Güterzugstrecken um 50 % verbessert werden soll. Güterwagen sollen umgerüstet werden. Der Bund gibt dafür 40 Mio. Euro. Lärmabhängige Trassenpreise sollen eingeführt werden. Neue niedrige Schallschutzwälle direkt am Gleis sollen den Schallpegel senken. Hohe hässliche Lärmschutzwälle würden dadurch überflüssig. Dies sind Maßnahmen, die bereits im Forderungskatalog der Anliegerstädte an der Betuwe enthalten sind.

Welche Region davon vorrangig profitieren soll, zeigen Lärmkarten. Danach soll das Ruhrgebiet neben dem Rheintal in erster Linie profitieren.

Die Städte von Emmerich bis Oberhausen sollen sich umgehend an den Verkehrsminister mit der Forderung wenden, die im Aktionsplan vorgesehenen Maßnahmen bei der Planfeststellung für den Ausbau der Bahnstrecke Emmerich - Oberhausen zugrunde zu legen, so der Antrag von Planungssprecher der SPD-Fraktion, Karlheinz Hasibether an die Bürgermeisterin.{312_Karlheinz_Hasibether.jpg}