Gemeinsam für Wesel

Verkehrssituation Isselstraße (Aktualisiert)

Ich bitte Sie hiermit, den Sachverhalt in die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung aufzunehmen und dem Rat entsprechende Maßnahmen zum Beschluss vorzulegen

Zusammenfassend möchte ich betonen, dass durch die vorgeschlagenen Maßnahmen weder Weseler Bürger noch Gewerbetreibende beeinträchtigt werden. Die Maßnahmen verbessern aber das Wohnumfeld an der Isselstraße und der Brüner Landstraße nachhaltig und erhöhen die Sicherheit der Kinder und Schüler

An die Bürgermeisterin
der Stadt Wesel

Wesel, den 19.06.2013

Verkehrssituation Isselstraße

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

nachdem in der letzten Sitzung des Ausschusses „Bürgerdienste, Sicherheit und Verkehr“ die Situation auf der Isselstraße teilweise verkürzt und nicht sachgerecht dargelegt worden ist, bitte ich Sie hiermit, den Sachverhalt in die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung aufzunehmen und dem Rat entsprechende Maßnahmen zum Beschluss vorzulegen.

Nach Durchführung der Verkehrsmessung und unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich durchgeführten Lärmpegelberechnung ergibt sich folgende Situation:

  • Auf der Isselstraße sind ca. 10500 Fahrzeugbewegungen pro Wochentag gemessen worden. Pro Tag entfallen 800 - 1000 dieser Bewegungen auf LKWs und Busse.
  • Jedes 7. Fahrzeug überschreitet die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
  • Durch die neue Anbindung von Byk/Altana werden ab dem 3. Quartal 2013 weitere 70 LKW Bewegungen auf der Isselstraße erwartet. Inwieweit eine potentielle Nutzung dieser Anbindung durch die Keramag zu weiteren Belastungen führt, wäre zu prüfen.
  • Die Isselstraße ist m.E. als eine „angebaute Straße innerhalb bebauter Gebiete mit maßgeblicher Verbindungsfunktion“ einzustufen. Sofern eine solche Straße für Tempo 50km/h freigegeben ist, sind hier Fahrbahnbreiten von mindestens 8m vorzusehen. Eine solche Fahrbahnbreite ist auf der Isselstraße, insbesondere unter Berücksichtigung der Fahrradstreifen, nicht durchgängig vorhanden.
  • Die Isselstraße hat beidseitig eine dichte und umfangreiche Wohnbebauung. Losgelöst von der technischen Einstufung der entsprechenden Flächen muss diese Tatsache berücksichtigt werden. Gemäß BimSchV ist für Wohngebiete eine maximale Geräuschbelastung von 59dB am Tag und 49dB in der Nacht vorgesehen.  Die aktuell errechnete Belastung der Isselstraße beträgt 63,8dB am Tag und 56,4dB in der Nacht. In der Sachdarstellung der Verwaltung zur Berechnung des Emissionspegels (Vorlage Nr. IV/2822/13/1)  heißt es in diesem Zusammenhang: „Im Ergebnis bleibt daher festzuhalten, dass eine Reduzierung der Geschwindigkeit eine Minderung des Lärmpegels bewirken kann.“
  • Gem. der gültigen Erlasse zur „Schulwegsicherung und Beförderung von Schülerinnen und Schülern“ gilt: „Die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern auf ihrem täglichen Weg von und zur Schule zu erhöhen, gehört mit zu den wichtigsten Zielen der Verkehrspolitik. […] Durch konsequente Nutzung von verkehrsregelnden Maßnahmen und baulichen Möglichkeiten kann das Gefährdungspotential für die Kinder erheblich vermindert werden. Beispielhaft sind […] Maßnahmen zur Geschwindigkeitsdämpfung, Hilfen zum Überqueren der Fahrbahnen und ein sicheres Radverkehrsnetz zu nennen.“ Wie allseits bekannt, ist die Isselstraße ein Hauptweg des ein- und auspendelnden Schülerverkehrs. Darüber hinaus ist ein Kindergarten ebenfalls Anlieger der Straße. Die von den Schülern genutzten Radstreifen werden regelmäßig von LKWs und PKWs überfahren. Dies ist im Begegnungsverkehr auf Grund der fehlenden Straßenbreite auch nicht anders möglich.

Um die Situation für alle Beteiligten zu verbessern, ohne den Verkehrsfluss zu beeinträchtigen, schlage ich folgende Maßnahmen zum Beschluss vor:

  • Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Isselstraße auf 40 km/h mit entsprechenden Kontrollen. Da die Isselstraße Hauptzubringer für den Kurfürstenring ist, auf dem ebenfalls eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h vorgeschrieben ist, kann durch eine solche Maßnahme keine Beeinträchtigung des Verkehrsflusses erfolgen.
  • Sperrung der Isselstraße/Brüner Landstraße bis zum Kreuz Brüner Landstraße/Hagerstownstraße für den LKW-Transitverkehr mit entsprechender Beschilderung. Durch eine solche Maßnahme wird der gesamte LKW - Lieferverkehr in das Gebiet nicht beeinträchtigt. Durch die geringere Belastung ist hier sogar mit einem besseren Verkehrsfluss zu rechnen. Der LKW-Transitverkehr soll im Rahmen der Südumgehung sowieso über die Hagerstownstraße um das Stadtgebiet herumgeführt werden. Da in den nächsten Jahren ein LKW-Leitsystem installiert werden soll, ist es sachgerecht, entsprechende Maßnahmen bereits jetzt durchzuführen.

 

Zusammenfassend möchte ich betonen, dass durch die vorgeschlagenen Maßnahmen weder Weseler Bürger noch Gewerbetreibende beeinträchtigt werden. Die Maßnahmen verbessern aber das Wohnumfeld an der Isselstraße und der Brüner Landstraße nachhaltig und erhöhen die Sicherheit der Kinder und Schüler.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Heß, Ratsmitglied

 

 19.06.2013

Wesel
Isselstraße: SPD ruft Anwohner zum Protest auf

Nach dem Patt im Verkehrsausschuss, der mit Stimmen von CDU und FDP die Senkung des Tempos in der Isselstraße auf 30 abgelehnt hat, will die SPD für die Isselstraße nun im Rat eine Tempobremse einzuziehen. mehr

 

19.06.2013

 

Isselstraße bleibt Thema

SPD hartnäckig. Anwohner wollen demonstrieren

eine Patt-Situation, und das bedeute­te: Keine Maßnahmen zur Verände­rung der Verkehrssituation auf der Isselstraße. Das wollen die Anwoh­ner, die das Thema aufgebracht hat­ten, nicht mitmachen. Sie haben 180 Unterschriften für eine Verbannung der Laster aus dem Bereich gesam­melt und planen für die Ratssitzung am 2. Juli eine Demonstration im Ratssaal. Dort will die SPD das The­ma erneut angehen.

In der Ausschuss-Sitzung sei die Thematik „teilweise verkürzt und nicht sachgerecht dargelegt wor­den", kritisiert SPD-Politiker Dr. Pe­ter Heß. Er bemüht nun Vorschrif­ten: Wenn auf der Straße Tempo 50 gefahren werden dürfe, müsse die Fahrbahn mindestens acht Meter breit sein. Das sei an manchen Stel­len nicht der Fall. Die Markierungsli­nien der von vielen Schülerinnen und Schülern genutzten Radstreifen auf der Straße würden aufgrund der Enge häufig von Pkw und Lastern überfahren, was nicht der Sicherheit diene.

Und die hier zulässige maximale Lärmbelastung für die Wohnhäuser an der Isselstraße liege über den gesetzlich vorgegebenen Werten.

Die SPD wiederholt ihre Forde­rung nach Tempo 40 plus Kontrol­len. Zudem solle die Isselstraße/Brüner Landstraße bis zum
Kreuz Brüner Landstraße/Hagerstownstraße für den Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt werden, zu­ mal das Lkw-Aufkommen durch die neue Anbindung für Altana noch steigen werde. Eine solche Maßnah­me sei ein Vorgriff auf das geplante Lkw-Leitsystem und die Verkehrs­planung im Zusammenhang mit der Südumgehung.  jo

 

Wesel

Isselstraße: Konflikt spitzt sich weiter zu

vom 29.06.2013

... verweisen auf die Südumgehung. Neubaupläne für die Isselstraße, von denen der ASG weiß, sorgen für Zündstoff. Stadt hält sich bedeckt. Beim Thema Isselstraße rückt eine einvernehmliche Lösung in die... mehr

 

 

 

CDU erklärt Anliegern ihre Sicht per Post

28.06.2013 | 18:15 Uhr

Wesel. CDU-Fraktionsvorsitzender und designierter Bürgermeisterkandidat Jürgen Linz sowie der verkehrspolitische Sprecher Frank Schulten haben die Anwohner der Isselstraße in einem zweiseitigen Schreiben über ihre Sicht der Dinge zu den Verkehrsthemen dort informiert. Darin teilen die beiden mit, dass man sehr wohl sehe, dass das Wohnen an einer Hauptverkehrsstraße für die Anwohner belastend ist. Das sei auf der Isselstraße wie etwa auch auf der Schillstraße der Fall. Beide Verbindungen würden erst dann eine nachhaltige Änderung erfahren, wenn die Südumgehung fertig sei.

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