Gemeinsam für Wesel

Baumfällung im Glacis - Karlheinz Hasibether

"Es fehlt ganz offensichtlich an Konzepten, wie solche Eingriffe so vorgenommen werden können, dass nicht jedes Mal ein Kahlschlag entsteht."

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Wesel, den 22.03.2013

 

Baumfällung im Glacis

Es ist unverständlich, dass in einem für das Stadtklima, den Naturschutz und die Naherholung im Innenstadtbereich so empfindlichen Bereich wie das Glacis solch radikale Fällungen vorgenommen werden.

Die Baumfällaktion im Glacis zeigt wieder einmal, wie wenig Sensibilität vorhanden ist, wenn es um den Erhalt stadtbildprägenden Baumbestands auf städtischen Flächen geht. Die SPD in Wesel hat sich erst zuletzt im Zusammenhang mit den Baumfällungen an der Rheinpromenade und an der Fischerstraße vehement für den Baumschutz eingesetzt.

Bei nicht vermeidbaren Eingriffen in Baumbestand muss es vorher eine umfassende öffentliche Information über Notwendigkeit, Umfang und vorgesehene Ersatzmaßnahmen geben. Baumschutz gilt nicht nur für private Grundstücke, sondern vor allem auch auf städtischen Flächen.

Bei allem Verständnis dafür, dass für die KiTa am Ring ausreichende Spielfläche vorhanden sein muss, hätte es dafür sicher auch eine Lösung gegeben, die nicht zu einem so massiven Eingriff in das Glacis führt.

Es fehlt ganz offensichtlich an Konzepten, wie solche Eingriffe so vorgenommen werden können, dass nicht jedes Mal ein Kahlschlag entsteht. Diese müssen zukünftig rechtzeitig in den zuständigen Fachausschüssen des Rates diskutiert und entschieden werden.

 

Karlheinz Hasibether