Gemeinsam für Wesel

Freischneiden von Sträuchern am Auesee an der Feldmarker Allee

Anschreiben und Presseberichte

Helmut Trittmacher, Ratsmitglied

Freier Blick auf den See

Senioren wünschen sich weniger Grün

 Wesel. Der Niederrhein ist eine Seenlandschaft, die am besten aus der Luft zu entdecken ist. Denn zu Fuß auf dem Landweg sind die Gewässer nicht selten hinter dichten Busch- und Baumreihen versteckt. Eine Tatsache, die immer wieder kritisiert wird. Am Auesee wurde die Uferbepflanzung zum Teil bereits ausgedünnt. Und so gibt es im nördlichen Bereich nicht nur freie Sicht auf den See, sondern auch meist eine steife Brise für die Wassersportler. Jetzt soll auch auf der anderen Seite des Sees nahe des Freybergwegs in der Feldmark die Begrünung weichen.

Die Forderung leiteten Friedrich Eifert (FDP) und Helmut Trittmacher (SPD) an die Bürgermeisterin weiter. Denn sie resultiert aus dem Feldmarker Frühstück, das die Interessengemeinschaft (IG) Feldmark initiiert hat. Dort hatten Feldmarker Seniorinnen und Senioren darum gebeten, die grüne Wand an der Stelle zu beseitigen, wo die so genannte „Feldmarker Allee", die entlang des Hundeplatzes führt, auf den Rundweg trifft. Ansonsten müssten nämlich weitere 1,5 Kilometer zu Fuß in Kauf genommen werden, bevor das Wasser zu sehen ist.

Rechtlich ist dies möglich, lautet die Einschätzung der beiden Kommunalpolitiker. Allerdings teilen sie die Sorge von Stadtverwaltung und städtischem Betrieb ASG (Abfall, Straßen, Grünflächen), dass dort dann ein Partytreffpunkt entstehen könnte, verbunden mit Vandalismus, Müll, unerlaubtem Schwimmen und anderem mehr.

Wie und ob der Wunsch nach der freien Sicht auf den See umgesetzt wird, soll in den zuständigen Ausschüssen beraten werden. P.H.

 

 

Helmut Trittmacher, Ratsmitglied

 

Freier Blick auf den Auesee als Politik-Thema

WESEL (thh) In einem Schreiben an die Bürgermeisterin greifen die Ratsmitglieder Eifert (FDP) und Trittmacher (SPD) die Wünsche Feldmarker Senioren auf, am Ende der „Feldmarker Allee" ungehinderten Blick auf den Auesee genießen zu können. Dieser ist wegen einer „grünen Wand" versperrt. ASG und Verwaltung fürchten nun, dass durch Freischneiden ein seenaher Partyplatz entsteht, weil sich Kunden des nahen „Burger King" dort aufhalten könnten und am Ende Vermüllung droht. Rechtlich ist das Freischendien möglich. Die beiden Ratsmitglieder wollen nun das Thema öffentlich diskutiert wissen.

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Helmut Trittmacher, Ratsmitglied
Helmut Trittmacher, Ratsmitglied

 

 

Friedrich Eifert (FDP Wesel) Wesel, 5.11.2012

Helmut Trittmacher (SPD Wesel-Feldmark)

Frau Bürgermeisterin

Ulrike Westkamp

 

Freischneiden von Sträuchern am Auesee an der Feldmarker Allee

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

anlässlich des Feldmarker Frühstücks, das durch die IG Feldmark initiiert wurde, ist uns von

Feldmarker Seniorinnen und Senioren folgende Bitte an uns herangetragen worden:

Dieser Personenkreis besucht gerne den Auesee und genießt auch den Blick auf diesen.

Allerdings ist es hierzu erforderlich, seitens der Feldmark über die Feldmarker Allee, am

Hundeübungsplatz vorbei, den halben See vorab umrunden zu müssen.

Da dies, für jeden nachvollziehbar, für die Seniorinnen und Senioren sehr mühsam ist,

stellt sich für uns die Frage, ob es sinnvoll wäre, vor Kopf der Feldmarker Allee am Auesee durch das Freischneiden der Sträucher einen freien Aueblick zu ermöglichen, ohne den Auesee zu einem großen Teil vorher umrunden zu müssen.

Unsere Recherchen haben ergeben, dass dies rechtlich möglich wäre.

Gleichwohl haben wir auch die Sorge, dass diese Stelle ein beliebter Partytreffpunkt werden

könnte, mit allen damit einhergehenden Problemen ( Vandalismus, Randale, Vermüllung der

Umgebung, Unerlaubtes Schwimmen im See etc.), verbunden mit der räumlichen Nähe zum

Burger King.

Aus diesem Grunde möchten wir Sie bitten, durch das Einschalten der zuständigen politischen Gremien (Ordnungswesen, ASG) eine demokratische Entscheidung herbeizuführen.

 

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