Gemeinsam für Wesel

Thema Inklusion beschäftigte SPD-Ortsverein Feldmark/Blumenkamp

Behinderung ist normal und gehört zum Leben dazu

Schwerpunkt ist Bildung, die Voraussetzungen schafft, damit Menschen mit Behinderungen ihr Leben möglichst selbstbestimmt gestalten können

Gisels Lücke-Deckert, Schulrätin
Gisels Lücke-Deckert, Schulrätin

 

 

Dirk Haarmann, Dezernent

 

Mehrgenerationenhaus als positives Beispiel

Inklusion war Thema beim SPD-Ortsverein Feldmark/Blumenkamp. Wesel sei auf einem guten Weg, hieß es

 Wesel. Mit dem Thema Inklusion beschäftigte sich der SPD-Ortsverein Feldmark/Blumenkamp jetzt ausführlich. Dabei geht es darum, dass jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr teilzuhaben oder teilzunehmen. Damit wird noch ein Stück weiter als bei der Integration gedacht. Denn nun geht es nicht mehr allein darum, zu prüfen, wie ein Kind mit Behinderungen ins Schulsystem eingegliedert werden kann, sondern auch um die Gestaltung der Einrichtung.

Schritt für Schritt

Der Erste Beigeordnete Dirk Haarmann erläuterte, dass es in Wesel bald 86 Plätze in Kindertagesstätten gibt, die Jungen und Mädchen mit Behinderungen vorbehalten sind. Zudem existiere in der Kreisstadt eine Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreiheit" und der bekannte „EselRock" im Heubergpark sei so gestaltet worden, dass junge Behinderte dabei sein könnten. Da Veränderungen viel Geld kosteten, könne nur Schritt für Schritt vorgegangen werden.

Denn letztlich beziehe sich der Begriff Inklusion nicht nur auf Kinder und Jugendliche, sondern auf alle. Gebäude, Straßen, Verkehrsmittel und Notdienste müssten so gestaltet sein, dass sie von Menschen mit Behinderungen problemlos genutzt werden könnten. Als positives Inklusionsbeispiel wurde das Mehrgenerationenhaus genannt. Schulamtsdirektorin Gisela Lücke-Deckert verwies auf die vorbildlichen Integrationsleistungen in Norwegen, Finnland und in Südtirol. Und sie machte darauf aufmerksam, dass es heute vielfach an Fachpersonal fehle. Ausgeschriebene Stellen könnten oft nicht besetzt werden. P.H.

 

Dirk Haarmann, Dezernent
Dirk Haarmann, Dezernent

 

 

Dirk Haarmann, Dezernent

 

Inklusion Thema bei SPD

WESEL (RP) Behinderung ist normal und gehört zum Leben dazu wie Behinderte auch Zugang zu allen Bereichen des „normalen" Lebens haben sollten. Dies war Quintessenz einer Versammlung zum Thema „Inklusion", die der SPD-Ortsverein Feldmark/Blumenkamp veranstaltete. Schwerpunkt ist Bildung, die Voraussetzungen schafft, damit Menschen mit Behinderungen ihr Leben möglichst selbstbestimmt gestalten können. Schulrätin Gisela Lücke-Deckert und Dezernent Dirk Haarmann informierten über die Situation und die Planung zur Inklusion. In Wesel ist schon eine Menge geschehen. Im Bereich der Kitas gibt es 86 Plätze für Kinder mit Behinderungen und die Stadt, so teilte Hanne Eckhardt, sei Vorreiterin im Kita- und Schulbereich. Es gibt eine Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreiheit" und beim „Esel-Rock" wurden Maßnahmen getroffen, um jungen Behinderten Teilhabe zu ermöglichen. Im privaten wie im öffentlichen Bereich müsse der Blick auf diese Teilhabe gelenkt werden. Allerdings gebe es die gewünschte Inklusion nicht zum Nulltarif. Die Kommunen könnten nicht sofort und aus eigener Kraft die Voraussetzungen schaffen. Intelligente Lösungen und schrittweises Vorgehen seien gefragt.

 

 

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