Gemeinsam für Wesel

Vorschläge zur zukünftigen Einschulung an den Weseler Grundschulen

Öffentliche Stellungnahme von Ruth Freßmann zu den Leserbriefen

- Informationen zum Einschulungsverfahren für die Weseler Grundschulen - Wiedereinführung der Schuleinzugsbezirke für die Weseler Grundschulen

Ruth Freßmann, stellv. Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses
Ruth Freßmann, stellv. Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses

Ruth Freßmann, stellv. Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses

Schulgrenzen: SPD reagiert
21. Januar 2012

WESEL (kwn) Der Antrag von Ratsfrau Ruth Freßmann, schulpolitische Sprecherin der SPD, Vor- und Nachteile einer Wiedereinführung der Schuleinzugsbezirke von der Verwaltung prüfen zu lassen, hat in Teilen der Elternschaft zu heftiger Kritik geführt. Mehrere Leserbriefe in der RP zeugen davon. Gestern nun meldete sich Ruth Freßmann zu Wort und erklärte, dass sie ganz offensichtlich falsch verstanden worden sei. Ihre Fraktion habe nicht die Wiedereinführung der Bezirkseinzugsgrenzen gefordert, sondern nur eine Auflistung der Vor- und Nachteile. „Viele Bürger haben mir gesagt, dass ihnen Bezirksgrenzen Sicherheit bieten würden. Das ist aber nur bedingt richtig. Es gibt auch Nachteile", sagt sie. „So hättenbeispielsweise Eltern keine Wahlfreiheit mehr." In diesem Zusammenhang gibt sie zu, dass die Wahlmöglichkeit „im Rahmen der Festlegung der Zügigkeiten auch eingeschränkt" sei.

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20.Januar 2012
Pressemitteilung Ruth Freßmann

Sehr geehrter Herr Hesse,
sehr geehrter Herr Nikolai,

offensichtlich ist die Berichterstattung über meinen Antrag vom 01. Januar 2012 von einigen Lesern falsch verstanden worden. Die SPD-Fraktion hat nicht gefordert, die Schulbezirkseinzugsgrenzen wieder einzuführen sondern lediglich die Verwaltung gebeten, die Vor- und Nachteile einer Wiedereinführung sowie die rechtlichen Möglichkeiten in der nächsten Schul- und Sportausschusssitzung darzustellen.

Die schulpolitischen Sprecher aller Fraktionen haben sich im Dezember verabredet, Anfang 2012 gemeinsam über die Möglichkeiten und Konsequenzen einer solchen Maßnahme zu sprechen.

Viele Bürger haben mir im letzten Jahr gesagt, dass eine Wiedereinführung der Schulbezirksgrenzen für sie eine Sicherheit bieten würde. Das ist nur bedingt richtig. Es gibt nämlich auch Nachteile. 
So hätten die Eltern keine Wahlmöglichkeiten mehr. Ich gebe zu, im Rahmen der Festlegung von Zügigkeiten ist das auch eingeschränkt.

Da aber die Zahl der Grundschulkinder weiter abnimmt, gibt es in den nächsten Jahren hier auch zunehmend mehr freie Plätze an den einzelnen Schulen.

Eine Wiedereinführung der Schulbezirkseinzugsgrenzen könnte auch die Existenz der Grundschulen in den Außenbezirken gefährden, da sie dann nur Schüler aus ihrem Einzugsgebiet aufnehmen dürften und andere Kinder, die zum Erreichen der notwendigen Mindestschülerzahl notwendig wären, abweisen müssten.   

Als Anlage füge ich den Wortlaut meines Antrages vom 1.1.2012 bei.

Mit freundlichen Grüßen
Ruth Freßmann

 

Ruth Freßmann, stellv. Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses


20. Januar 2012

LESERBRIEFE

Aus Fehlern nichts gelernt

 

Wiedereinführung der Schulbezirke

Da sind sie wieder in der Diskussion, die Grundschulbezirke. Geht es doch darum, die vielen (Wut)bürger, die von einigen Ratsmitgliedern nur noch als Störfaktor angesehen werden, die das lokalpolitische Kleinod beschmutzen, an die Kandare zu nehmen. Die Weseler SPD nimmt nicht wahr, dass sich seit dem Wegfall der Schulbezirke einiges zum Wohl der Grundschüler verändert hat. So wichen zum Beispiel alt eingefahrene Konzepte individuell neu entwickelten Schulprofilen. Frau Freßmann zündet mit ihrer Idee, dass Schulbezirke Eltern Planungssicherheit geben, eine Nebelkerze, die der Öffentlichkeit den Blick auf die immer noch ungelösten schulpolitischen Probleme des letzten Jahres nehmen soll. Die bildungspolitische Sprecherin der SPD lernt nichts aus den Fehlern der Vergangenheit, sondern blickt nur noch starr in die Zukunft. Mit der schulpolitischen Trümmerlandschaft mag sie sich nicht mehr befassen. Schützenhilfe erhält die SPD ausgerechnet von den Linken. Bleibt zu hoffen, dass die anderen Fraktionen dieser Koalition des planwirtschaftlichen Rückschritts, bestehend aus Sozialdemokraten und Postkommunisten, nicht auf den Leim gehen.

Wer mit Slogans wie „kurze Beine - kurze Wege" die Wiedereinführung der Bezirke fordert, muss erklären können, warum Kinder jeden Morgen aus Haffen, Mehr und Mehrhoog nach Bislich gebracht werden. Zum Erhalt der wichtigen Bislicher Grundschule sind die auswärtigen Schülerlebensnotwendig. Diese fehlen jedoch in der Grundschule Mehr, was wiederum hier zu Problemen führt, für die sich jedoch in Wesel keiner interessiert.

Klemens Simon Zwoller Straße 16 Wesel

 

 

Ruth Freßmann, stellv. Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses

Wieder Einzugsgrenzen für Schulen? (07.01.2012)

Wesel. Sollen die Einzugsbezirke für die Weseler Grundschulen wieder eingeführt werden? Diese Frage stellt die SPD-Politikerin Ruth Freßmann, stellvertretende Vorsitzende des zuständigen Schul-und Sportausschusses des Rates. Für die Ratsfraktion ihrer Partei bittet sie die Schulverwaltung im Rathaus, dazu Stellung zu nehmen. Außerdem schlägt sie neue Regelungen für Informationen zum Einschulungsverfahren vor.

Die Politikerin reagiert damit auf die intensiven Schuldebatten zum Ende letzten Jahres. Dabei waren auf Eltern-Seite Informationsdefizite deutlich geworden. Zudem gingen Eltern angesichts der bestehenden Aufhebung der Schulbezirksgrenzen von einer freien Schulwahl aus, die ihnen indes durch Reglementierungen der Stadt verwehrt werde.

Nachdem die CDU bereits erfolgreich Neuerungen zum Informationsverfahren bei Veränderungen der Schullandschaft auf den Weg gebracht hatte, will die SPD nun erreichen, dass die Schulausschussmitglieder detailliert über „das praktizierte Anmeldeverfahren, inklusive der Weseler Grundschulen und deren Zügigkeiten" informiert werden. Schulwahlmöglichkeiten und -grenzen, Kriterien für Aufnahme oder Ablehnung von Schülern sowie Zuständigkeiten sollten aufgezeigt werden. Außerdem sollten alle Weseler Eltern, deren Kinder im jeweils kommenden Schuljahr eingeschult werden, schriftlich informiert werden. Schließlich solle es im Vorfeld des Anmeldeverfahrens ge¬meinsame Beratungsangebote von Schulträger, Schulleitungen und Schulaufsicht geben.

 

Ruth Freßmann, stellv. Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses


Kommen die Schulbezirke zurück? (07.01.2012)

WESEl (thh) Die aktuelle Debatte um Schulfusionen und Zügigkeiten von Weseler Grundschulen wirft nach Ansicht der SPD die Frage nach der Wiedereinführung von Schulbezirken auf. Diese wurden 2007 abgeschafft. „Damit könnte den Eltern frühzeitig Planungssicherheit über die zukünftige Grundschule gegeben werden", sagte Ratsmitglied Ruth Freßmann gestern. Die Bezirke könnten aber auch Nachteile haben, etwa kleinere Schulen in ihrem Bestand gefährden. Jetzt soll die Verwaltung für die Politik Vor- und Nachteile auflisten.

 

Mehr Infos zur Schulpolitik (09.01.2012)

WESEL (fws) Die Zukunft der Grundschulen war 2011 eins der beherrschenden Themen in Wesel. Dabei erwies sich die Informationspolitik als desaströs. Eltern reagierten mit Protest auf die diversen Pläne. Dem will die SPD nun mit einer verbesserten Kommunikation begegnen. Ratsfrau Ruth Freßmann beantragte für deri nächsten Schul- und Sportausschuss bereits Beratung und Beschluss zu einem Vorgehen, mit dem Eltern künftig frühzeitig und schriftlich über die* Rahmenbedingungen im Anmeldeverfahren informiert werden. Zudem sollen Schulträger, Schulleiter und Schulaufsicht im Vorfeld der Anmeldung Beratung anbieten. Auch soll der Ausschuss grundlegend informiert werden. Zum Beispiel über die Zügigkeit der Schulen sowie über Kriterien für Aufnahme oder Ablehnung angemeldeter Kinder.

Antrag:

Bürgermeisterin

Frau Ulrike Westkamp

im Hause

 SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wesel

Rathaus K!ever-Tor-Platz 46467 Wesel

 

6. Januar 2012

Anträge unserer Ratsfrau Ruth Freßmann

- Informationen zum Einschulungsverfahren für die Weseler Grundschulen

- Wiedereinführung der Schuleinzugsbezirke für die Weseler Grundschulen

Sehr geehrte Frau Westkamp,

als Anlage übersenden wir Ihnen Anträge unserer Ratsfrau Ruth Freßmann. Wir unterstützen diese Anträge und bitten um Weiterleitung in den zuständigen Fachausschuss dortige Beratung.

Mit freundlichen Grüßen
Ludger Hovest

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Frau Bürgermeisterin Ulrike Westkamp Klever-Tor-Platz l, 46483 Wesel

Wesel, den 01. Januar 2012

-Informationen zum Einschulungsverfahren für die Weseler Grundschulen

Sehr geehrte Frau Westkamp,

über die Grundschulen und das Einschulungsverfahren wurden im Jahr 2011 intensive Diskussionen geführt, die auch im laufenden Jahr anhalten werden. Neben der Zusammenlegung der Grundschulen in der Innenstadt und im Stadtteil Feldmark ging es dabei auch um die Frage der vom Rat festgelegten Zügigkeiten der Grundschulen sowie deren Handhabung im Zuge der Schulanmeldungen.

Um zukünftig alle Eltern frühzeitig über die Rahmenbedingungen im Grundschulanmelde-verfahren zu informieren, schlägt die SPD-Fraktion folgendes Verfahren vor, das in der nächsten Sitzung des Schul- und Sportausschusses beraten und beschlossen werden soll:

1. Grundlegende Information des Schul- und Sportausschusses über das in der Stadt

    Wesel bisher praktizierte Anmeldeverfahren inkl. Vorstellung der Weseler

    Grundschulen und deren Zügigkeiten. Schulwahlmöglichkeiten und -grenzen,

    Zuständigkeiten sowie Kriterien über die Aufnahme bzw. Ablehnung von

   Schülerinnen und Schülern sollen aufgezeigt werden.

2. Schriftliche Information aller Weseler Eltern, deren Kinder im jeweiligen kommenden

   Schuljahr eingeschult werden müssen/können.

3. Gemeinsame Beratungsangebote von Schulträger, Schulleiter/Innen und Schulaufsicht

   im Vorfeld des Anmeldeverfahrens.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Ruth Freßmann

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Frau Bürgermeisterin Ulrike Westkamp Klever-Tor-Platz l, 46483 Wesel

Wesel, den 01. Januar 2012

-Wiedereinführung der Schuleinzugsbezirke für die Weseler Grundschulen

Sehr geehrte Frau Westkamp,

die aktuelle Debatte um die festgelegten Zügigkeiten der Weseler Grundschulen hat auch die Frage aufgeworfen, ob die Schuleinzugsbezirke, die im Jahre 2007 von der schwarz-gelben Landesregierung abgeschafft wurden, in Wesel wieder eingeführt werden sollen.

Damit könnte den Eltern frühzeitig eine Planungssicherheit über die zukünftige Grundschule gegeben werden.

Die Wiedereinführung von Schuleinzugsbezirken kann aber auch Nachteile mit sich bringen, da den Eltern jegliche Flexibilität in der Schulwahl genommen wird und die kleineren Schulen in ihrem Fortbestand gefährdet werden könnten.

Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung daher, für eine der nächsten Sitzungen des Schul-und Sportausschusses die rechtlichen Möglichkeiten einer Wiedereinführung der Schulbezirksgrenzen sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile darzustellen.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Ruth Freßmann

 

 

 

 

 

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