Gemeinsam für Wesel

SPD Ortsverein Feldmark/Blumenkamp informierte über Dichtheitsprüfung

Eine Überprüfung von zugelassenen Fachfirmen bietet Schutz vor „profitgierigen Kanalhaien"

Helmut Trittmacher, Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des OV Feldmark/Blumenkamp
Helmut Trittmacher, Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des OV Feldmark/Blumenkamp

 

Helmut Trittmacher, Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des OV Feldmark/Blumenkamp

Dichtheitsprüfung: Schutz vor Kanalhaien

(wawi) Mit einem Auto geht man alle zwei Jahre zur technischen Überprüfung zum TÜV. Doch die Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen gemäß § 61a Landeswassergesetz mit Überprüfung der Kanalisation und die damit verbundene Sicherung der Grundwasserreservate verursacht bei den Bürgern Unsicherheit und Unruhe. Um die Rechtslage und den Sinn der Gesetzesregelung darzustellen, startete der SPD Ortsverein Feldmark/Blumenkamp in Zusammenarbeit mit dem Kreis Wesel, der Stadtverwaltung und den Stadtwerken eine Informationsoffensive im Parkettsaal der Niederrheinhalle. Auf dem Parkplatz hatte Franz Michelbrink, Geschäftsführer der Stadtwerke, zwei Messwagen installiert, bei denen die optimierte, modernste Technik der Schiebekameras mit individueller Software vorgeführt wurde. Das Bildmaterial benötigt man vorrangig als Lageplan für die Ermittlung von Schadensklassifizierungen. Bei den Stadtwerken wurden Mitarbeiter zusätzlich speziell geschult, so Franz Michelbrink. Im Saal wurde der Praxispart mit wichtigen Daten gefestigt, denn durch den letzten Ratsbeschluss wurden die Fristen bei der Dichtheitsprüfung verlängert Eine Ausnahme bilden die Weseler Wasserschutzgebiete in Fluren, Diersfordt, Blumenkamp, Obrighoven und Ginderich. Eine Prüfungspflicht gilt auch für Abwasserleitungen, die Schmutzwasser einer Kleinkläranlage oder abflusslosen Grube zufuhren.

Dort ist die Frist auf den 31. Dezember 2015 festgesetzt. Die gesetzlich veränderte Fristverlängerung der einzelnen Stadtgebiete sieht wie folgt aus: Schepersfeld / Fusternberg bis Ende 2016, Fluren bis Ende 2017, Feldmark bis Ende 2018, Lackhausen / Obrighoven bis Ende 2019, Stadtmitte Nord bis Ende 2020, Stadtmitte Mitte bis Ende 2021, Stadtmitte Süd bis Ende 2022 und Bislich bis Ende 2023.

„Die private Dichtheitsprüfung ist koordiniert mit der öffentlichen Kanalüberprüfung, kann somit von den Grundstückseigentümern als Synergieeffekt für den Geldbeutel angesehen werden", informierte SPD-Abgeordneter Norbert Meesters. Manfred Krebber (Kreis Wesel) sprach vom Schutz vor „profitgierigen Kanalhaien", empfahl eine Überprüfung von zugelassenen Fachfirmen, die im Internet unter www.lanuv.nrw.de/wasser/abwasser/dichtheit.htm aufgelistet sind.

Marijo Dzinic (Stadtwerke Wesel) stellte das Geschäftskonzept zur Dichtheitsprüfung und eine Finanzierungsplanung vor. „Wir führen keine anschließende Sanierung durch, streben dafür eine Kooperation mit dem Handwerk für eine seriöses Handlungskonzept an", ergänzte Franz Michelbrink.

 

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