Gemeinsam für Wesel

Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Feldmark/Blumenkamp...

...mit Neuwahlen des Vorstandes

Hanne Eckhardt, alte und neue Vorsitzende des Ortsvereins
Hanne Eckhardt, alte und neue Vorsitzende des Ortsvereins

 

Am 07.04. führte der Ortsverein Feldmark/Blumenkamp seine Jahreshauptversammlung durch. Gäste waren Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Landtagsabgeordneter Norbert Meesters und Stadtverbandsvorsitzender Ludger Hovest.

Hanne Eckhardt legte ihren Rechenschaftsbericht vor. Dabei verwies sie auf die Bemühungen des Ortsvereins gemeinsam mit den Ratsvertretern aus den Ortsteilen um die Verbesserungen am Feldmarker Marktplatz. So seien Schritt für Schritt Vorschläge aus einem Antrag an die Stadt umgesetzt worden: Neue Bänke gesetzt, Bäume gepflanzt und zur Hamminkelner Landstraße, wo wegen der Leitungen im Boden keine Bäume gesetzt werden können, wurden Rankstelen aus Stabgittern errichtet, die nun langsam grün würden. Sobald die finanzielle Lage der Stadt es erlaube, werde man sich für eine kleinteilige Beleuchtung des Platzes einsetzen um den „Stadioncharakter“ zu beseitigen.

Man habe sich sehr für die Entwicklung und die Verkehrsführung im Hessenviertel eingesetzt. Unbeirrbar habe man die Forderung nach Unterführung sowohl am Mühlenweg als auch am Holzweg vorangebracht, damit die Ortsteile Feldmark und Lackhausen nicht getrennt und alte Verbindungen zerstört würden. Die Unterführung am Holzweg sei besonders wichtig im Hinblick auf die Schulwegsicherung. Die Unterführung am Mühlenweg/Hessenweg spiele – auch in Verbindung mit vom Ortsverein vorgeschlagenen Parkplätzen auf der östlichen Seite der Bahnstrecke - eine große Rolle für die Entzerrung der Verkehrsströme rund um das Berufsschulzentrum und den neuen Haltepunkt in der Feldmark. Wichtig sei die Unterführung mit der dazugehörigen neuen Straße durch das Hessenviertel zur Kreuzung Holzweg/Emmericher Straße auch für Blumenkamper als Verbindung zu den Versorgungseinrichtungen in Lackhausen, in Richtung Ev. Krankenhaus und Autobahn.

Der Ortsverein habe immer die Forderungen an der Betuwe-Linie unterstützt nach höchstmöglicher Sicherheit und drittem Gleis und dem damit verbundenen Lärmschutz nach neuestem Stand der Technik.

Immer wieder habe man sich für Verkehrssicherheit in den Ortsteilen eingesetzt z.B. für Markierungsknöpfe am Kreisverkehr Grün-/Nordstraße, für ein Durchfahrtsverbot für LKW in den Ortsteilen, für einen Zebrastreifen über die Hamminkelner Landstr. an der Friedenskirche, Halteverbot an der Handwerkerstraße, Querungshilfe an der Grünstraße, Verlängerung der grünen Ampelphasen am Markt für Fußgänger, Geschwindigkeitskontrollen fast überall, Verkehrsberuhigung in der Tilsiter und Lübecker Straße, Kreisverkehr an der Einmündung Lübecker / Nordstraße....

Immer wieder habe der Ortsverein sich für Sicherheit, Sauberkeit und Wohlgefühl in den Ortsteilen eingesetzt, vor allem am Markt und im Dorotheenpark, dessen Umgestaltung zum Mehrgenerationenspielplatz man positiv begleitet habe. Die Bemühungen um die Nahversorgung in Blumenkamp hätten leider zu keinem Ergebnis geführt, da die Unternehmensphilosophie der Supermärkte dies nicht zulasse.

Weitere Themen waren die bessere Anbindung des Hanseviertels an den ÖPNV, ein Wetterschutzhäuschen an der Haltestelle Feuerdornstraße in Blumenkamp und die Fahrradboxen am Haltepunkt Blumenkamp.

Bei all den Punkten hätten die Arbeitskreise des Ortsvereins eine wichtige Rolle gespielt.

Vier Wahlkämpfe habe man in den letzten beiden Jahren geführt, aus denen Bürgermeisterin und Landtagsmandat wie auch vier Ratsmandate und ein Kreistagsmandat aus den Ortsteilen resultierten.

In monatlichen Sprechstunden bei Busch in Blumenkamp, im Feldmarker Eck und im Hotel zur Aue, in den mobilen Sprechstunden zu Ostern, Muttertag und Weihnachten und bei Befragungen auf dem jährlichen Stadtteilfest habe man die Nähe zu den Bürgern gesucht und sich als Mittler zur Stadtverwaltung angeboten.

Dies sei eine sehr umfangreiche Bilanz – gut nachzuvollziehen in der Chronik, die Dieter Kloß wieder erstellt habe. Das sei aber kein Grund die Hände in den Schoß zu legen. Das Vorstandsteam wolle sich gerne weiter für die Stadtteile engagieren.

 

Ganz wichtiger Tagesordnungspunkt waren natürlich die Wahlen zum Vorstand, der sich künftig wie folgt zusammensetzt:

Vorsitzende: Hanne Eckhardt

Stellvertr.: Ruth Freßmann und Helmut Trittmacher

Schriftführerin: Sabine List

Kassierer: Dieter Kloß

Beisitzer: Uwe Biebert, Patrick Fehr, Georg Gabriel, Christian Herbers, René Kühn,

Angelique Oomen, Margret Radsak, Brigitte Siebert, Gabriele Wegner

Außerdem wurden 17 Delegierte zur Stadtverbandsversammlung und vier Delegierte zur Unterbezirkskonferenz gewählt.

 

Frau Westkamp berichtete über die z.Zt. wichtigsten Projekte in Wesel:

Die Renovierung des Bahnhofes und die Verbesserungen in seinm Umfeld stünden kurz vor der Vollendung. Die Überwachungskameras hätten den Vandalismus deutlich verringert. Am Bahnhofsvorplatz sei mit abgespeckten Mitteln viel erreicht worden.

Die Caritas habe mit dem Umbau des alten Bahnhofshotels für ihre zentrale Anlaufstelle in der Stadt begonnen.

Die Fahrradstation werde gut angenommen, auch z.B. aus der Bevölkerung für Reparaturen.

Der zweite Abschnitt der Baumaßnahmen an der Friedenstraße wären im Gange.

Die Arbeitslosigkeit sei weiter gesunken; allerdings wären 60% der Arbeitslosen in Wesel in Hartz IV. Diese Zahl sei ein weiterer Grund für die frühe Förderung von Kindern und eine gute schulische Bildung.

Der erste Bauabschnitt in der Fußgängerzone habe begonnen und solle vor dem Weihnachtsgeschäft fertig sein. Die ansteigende Konjunktur und steigende Rohstoffpreise führten zu erheblichen Verteuerungen der Neugestaltung.

Das Planfeststellungsverfahren der Deutschen Bahn zur Blockverdichtung an der sogen. Betuwe-Linie lasse noch auf sich warten. Sobald die Stadt Unterlagen dazu erhalte, werde das vom zuständigen verstärkten Team im Rathaus erstellte und mit der Bürgerinitiative abgesprochene Einwendungsformular den Einwendern als Hilfe für ihre Einwendungen zur Verfügung gestellt.

Die Wirtschaft sei im Aufbruch und durch ihre Vielfalt in Wesel gut aufgestellt. Im neuen Baumarkt Stewes entstünden 70 – 80 neue Arbeitsplätze und der Altana-Konzern erweitere seine Geschäftsbereiche laufend.

Die Nachfrage nach Solardächern und anderen Formen der Energiegewinnung nehme ständig zu. Für die linksrheinische Windkraftkonzentrationszone lägen weitere Anträge vor ebenso wie für eine erste Bio-Gasanlage auf Weseler Gebiet.

Die alternative Gewinnung von Energie spiele auch für die Landesregierung eine große Rolle, konnte Norbert Meesters, MdL, berichten. Durch die Katastrophe im AKW in Fukushima werde wohl auch dem Letzten klar, dass mehr auf alternative Energien gesetzt werden müsse, allerdings ohne den Schutz der Menschen in der Nachbarschaft zu vernachlässigen.

Der Landeshaushalt für 2011 werde mit größter Sorgfalt aufgestellt, damit er nicht mehr angreifbar wird. Meesters wies noch einmal darauf hin, dass die Haushaltsmisere das belastende Erbe der alten CDU-Regierung in NRW sei. Neuwahlen könnten daran nichts ändern und könnten von niemandem z.Zt. ernsthaft gewollt sein.

Auch wenn im Kiesabbau viele Arbeitsplätze bestünden, sehe man den damit verbundenen Flächenverbrauch mit Sorge.

Der Abgeordnete führte aus, dass er alles daran setze, dass Wesel auch Hochschulstandort werde.

 Abschließend teilte die alte und neue Vorsitzende mit, man werde weiterhin Themen in bewährter Weise in den Arbeitskreisen beraten. Außerdem würden wieder mehr Versammlungen zu wichtigen Themen geplant, auch um daran zu arbeiten, dass nach außen wieder klarer werde, wofür die SPD stehe.

 

 

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