Gemeinsam für Wesel

Differenzen um die Aktivitäten des Heimatvereins Diersfordt

Brief an den Heimatverein Diersfordt und Familie Beichert

Ludger Hovest
Ludger Hovest

Waltraud Holzwarth
Waltraud Holzwarth

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Sorge und Unverständnis verfolgen wir die immer wieder auftretenden Differenzen  um die Aktivitäten des Heimatvereins Diersfordt. Nach unserer Meinung muss dies nicht sein. Sie als Schlossbesitzer haben mit vielen hunderttausend € öffentliches Geld aus der Ruine Diersfordt nun ein vorzeigbares Schloss und der Heimatverein hat mit viel Eigeninitiative, persönlicher Leistung und öffentlichem Geld das Juwel Eiskeller gestaltet. An sich eine Voraussetzung, weit über die Grenzen von Wesel hinaus einen Anziehungspunkt zu schaffen.

Schloss Diersfordt
Schloss Diersfordt

 

Es ist nicht nachvollziehbar, dass Aktivitäten des Heimatvereins durch eine lange Sprach-losigkeit und aus unserer Sicht durch kleinkarierte Forderungen behindert werden. Wir sind der Meinung, dass die Familie Beichert hier großzügige Lösungen ermöglichen muss, da sonst das ehrenamtliche Engagement des Heimatvereins langfristig zerstört wird. Dies ist nicht in unserem Interesse und ich glaube auch nicht, dass es im Interesse von Diersfordt ist. Die Probleme untereinander müssen durch Gespräche gelöst werden. Die Gespräche müssen fair geführt werden. Kleinkarierter Streit ist nicht zielführend.

Ich will deutlich Position beziehen: Der Heimatverein leistet Hervorragendes. Wir unter-stützen ihn ausdrücklich und erwarten, dass die Probleme um den Eiskeller einer groß-zügigen Lösung zugeführt werden. Sollte die Stadt hier Hilfestellung bei der Problemlösung leisten können, sind wir gerne dazu bereit. Wir erwarten gangbare Vorschläge von Ihnen, wie die hervorragende Arbeit des Heimatvereins auf Dauer problemfrei gesichert wird.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest

Fraktionsvorsitzender

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