Gemeinsam für Wesel

Ortsverein Bislich-Flüren wählte den Vorstand neu

Der SPD Ortsverein Bislich-Flüren hat einen neuen Vorstand. Mit neuen und bewährten Kräften stellen sich die Sozialdemokraten den kommenden Herausforderungen. Ulrich Marose wurde als Vorsitzender bestätigt. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Christina Wagner gewählt. Sie löst in dieser Funktion Waltraut Holzwarth ab, die nicht wieder kandidierte. Ebenso verzichtete Herbert Holzwarth auf eine erneute Kandidatur. Ihn löst Wolfgang Hänel als Kassierer ab. Wiedergewählt wurde Thorsten Albrecht als Schriftführer. Beisitzer sind Karl Vasicek, Karl-Heinz und Marina Demkowsky  sowie Patrick te Paß. Der Vorsitzende freute sich, daß sich mit Christina Wagner (29) und Patrick te Paß (24) zwei junge Mitglieder an der Vorstandsarbeit beteiligen wollen.
     
Die Bilanz des vergangenen Jahres fällt bei der SPD Bislich-Flüren gemischt aus. Ulrich Marose stellte die Kommunalwahl in den Mittelpunkt seines Berichts. „Wolfgang Hänel hat überraschend seinen Wahlkreis direkt gewonnen“, sagte er. In den beiden weiteren Wahlkreisen, seien die Kandidaten der SPD allerdings unterlegen. Besonders bedauerlich sei dies in Bislich gewesen. „Trotz ihrer engagierten Arbeit hat Waltraut Holzwarth den Wahlkreis nicht direkt geholt“, so Marose. Waltraut Holzwarth hat seit 1987 im SPD-Vorstand des Ortsvereins Bislich/Flüren mitgearbeitet. Zehn Jahre lang war sie stellvertretende Vorsitzende. Marose dankte ihr für ihren Einsatz, der weit über die Parteigrenzen Anerkennung fand.
 
Auf die Rolle der nördlichen Stadtteile Wesel ging der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Ludger Hovest ein. Mit dem Freibad am Ellerdongssee sei es gelungen eine bereits 1972 geschlossene Vereinbarung mit der Kiesindustrie umzusetzen. „Bislich hat endlich sein eigenes Freibad“, sagte er. Die von der Kiesindustrie geprägte Landschaft will Hovest stärker in einen sanften Tourismus einbinden. Der zum Teil blickdichte Uferbewuchs soll ausgelichtet werden. „Nur wenn die Menschen sehen, wie schön die Natur ist, sind sie bereit sich für deren Erhalt einzusetzen“, sagte er. Die ehemals für ein Kraftwerksbau  vorgesehene Fläche Bislich-Vahnum soll für die Kiesgewinnung freigegeben und diese später als Retentionsfläche für Rheinhochwasser genutzt werden. Als ein gelungenes Beispiel verweist er auf die Gestaltung der Lippemündung. Durch gewaltige Erdbewegungen sei dort eine Auenlandschaft entstanden, die als Biotop für seltene Vögel- und Pflanzenarten diene.

Foto: Ulrich Marose, alter und neuer Vorsitzender
 

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