Gemeinsam für Wesel

Errichtung eines zusätzlichen Zuganges zum Seeweg – Aue-See in Wesel-Flüren

. Antrag an den Landrat Kreis Wesel Dr. Ansgar Müller

Ulrich Marose

Mitglied der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wesel                                                                                      

An den

Landrat Kreis Wesel

Dr. Ansgar Müller

Wesel, den 16.März. 2015

Betr. Antrag zur Planung und Errichtung eines zusätzlichen Zuganges zum Seeweg – Aue-See in Wesel-Flüren

 
 

 Sehr geehrter Herr Landrat, lieber Ansgar,

seit Jahren bemüht sich der SPD Ortsverein Flüren darum, einen Weg von Flüren, von der Waldstraße aus, auf den Rundweg um den Auesee bauen zu lassen. Nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde und der unteren Landschaftsbehörde wäre dieser Weg auch genehmigungsfähig. Die Eigentümerin der betroffenen Fläche, die Fa. Hülskens, hat auch grundsätzlich Bereitschaft signalisiert, auf ihrem Grundstück den Weg zuzulassen und eventuell sogar beim Bau behilflich zu sein. Jedoch knüpft sie ihre Zustimmung an eine Bedingung:

Im Kreis Kleve beabsichtigt die Fa. Hülskens eine Fläche innerhalb des Vogelschutzgebietes abzugraben. Dazu muss sie  Kohärenzflächen im Sinne des Vogelschutzgebietes nachweisen. Beim Kreis Kleve hat sie nun genau die Fläche am Weseler Auesee dafür angeboten, auf der der Weg gebaut werden soll.

Die Fa. Hülskens erklärt, sie könne dem Weg auf ihrer Fläche nur dann zustimmen, wenn dadurch nicht die Eignung der Fläche als Kohärenzfläche in Frage gestellt würde.

Laut Aussage der Fa. Hülskens und nach Rückfrage beim Kreis Kleve scheinen keine Bedenken dagegen zu bestehen, dass

1. diese Fläche als Kohärenzfläche angeboten wird und

2. ein Weg auf dieser Kohärenzfläche entsteht.

In dem entsprechenden Genehmigungsverfahren beim Kreis Kleve wird wegen der Flächenbetroffenheit auch der Kreis Wesel zu der Kohärenzfläche befragt.

Ich möchte dich bitten, in diesem Verfahren nicht der Eignung der Fläche als Kohärenzfläche zu widersprechen, da wir dann davon ausgehen, dass der Fuß- und Radweg zwischen Flüren und dem Auesee niemals gebaut werden kann.

Das Naherholungsgebiet  Auesee liegt direkt am südöstlichen Rand vom Stadtteil Flüren. Der um den Auesee liegende Seeweg kann nur über die Straße Rheinwardt    und den Ziegeleiweg, von Flüren aus, erreicht werden. Dies bedeutet für die Flürener Bewohner, die im westlichen Bereich des Ortsteils wohnen, dass sie den Seeweg erst nach jeweils einem Kilometer erreichen können. Da in diesem Bereich viele ältere, gesundheitlich eingeschränkte Bewohner leben, ist ihnen der Weg  zu weit und zu beschwerlich.    

Sie wünschen sich einen kürzeren Zugang zum Seeweg, um schneller und bequemer die Ruhe und die Natur des Naherholungsgebietes genießen zu können.

 
   

 Eine optimale Alternative wäre einen Zugang in südöstlicher Fortführung der Waldstraße, entlang des Heckenbewuchses im Auebereich, zu errichten.

Die Entfernung von der Straßeneinmündung Waldstraße / Bislicher  Straße zum Seeweg beträgt ca. 120 m und würde den Zugangsweg erheblich verkürzen.

Die Beschaffenheit des Weges müsste nur den vorgegebenen Mindeststandards entsprechen. Luxuslösungen sind nicht erforderlich und aus finanziellen Gründen auch nicht wünschenswert.

Für einen Teil der Umsetzung dieses Projektes liegen Sponsorenmittel bereit.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Marose

facebook Die SPD-Wesel in Facebook

Aktuelle Nachrichten der Bundes-SPD

Sonntag, 25. Juni 2017

Gerechtigkeit. Zukunft. Europa.

Die SPD hat geschlossen das Regierungsprogramm für die Bundestagswahl beschlossen. Unter anderem sollen 80 Pro ...

Sonntag, 25. Juni 2017

Die „Richtungsentscheidung“

Leidenschaftlich hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz die Delegierten und Gäste des SPD-Parteitags auf den an ...

Montag, 19. Juni 2017

Zeit für Investitionen. Zeit für gerechte Steuern.

Für uns gilt bei der Steuer- und Finanzpolitik: Vorfahrt für Investitionen. Und natürlich geht es um Steuerg ...

Mittwoch, 07. Juni 2017

Die Rente verlässlich machen

Natürlich wollen wir alle im Alter so weiterleben können, wie wir es gewohnt sind – und nicht erst mit 70 i ...