Gemeinsam für Wesel

Die Weseler Ortsgruppe der SPD AG 60 Plus besichtigte das RWE-Kraftwerk in Neurath.

Pünktlich um 10:00 Uhr fuhren 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Mitglieder der SPD AG 60    Plus und Freunde ab Wesel in Richtung Rheinisches Braunkohlenrevier nach Grevenbroich-Neurath.

 

 


Hier stand die Besichtigung des modernsten Braunkohlekraftwerks der Welt, BoA 2&3 auf dem Programm.  Der Vorsitzende Willi Trippe begrüßte die Teilnehmer im Bus und gab einen kurzen Überblick über den Tagesablauf.

Bevor es aber so weit war, konnte die Gruppe sich erst einmal in dem schönen Restaurant „Bedburger Mühle“ in Bedburg bei einem Mittagessen stärken.

         

Danach ging die Fahrt weiter zum RWE-Informationszentrum Niederaußem. Hier wurde die Gruppe von dem RWE- Mitarbeiter Patrick Kausch im Empfang genommen und begrüßt. Im Anschluss folgte ein Vortrag, unterstützt durch eine Power- Point-Präsentation über die Planung, den Bau und die Arbeitsweise des Kraftwerkstypen BoA 2&3.

   

Danach ging es in einer kurzen Fahrt weiter nach Neurath.
Nachdem alle Teilnehmer mit einer elektronischen Eintrittskarte das Eingangtor zum Kraftwerk passiert hatten, wurden sie in der „Kleiderkammer“ mit einer Warnweste, Sicherheitsschuhen, Helm, Schutzbrille und Kopfhörern ausgestattet.

Jetzt begann die eigentliche Besichtigung der Anlage. Patrick Kausch führte die Gruppe über mehrere Etagen durch den Maschinenraum und dann weiter in das Kesselhaus.

 

Hierbei war ein Highlight die Fahrt mit dem Aufzug auf das Dach des Kesselhauses in 170 Metern Höhe.

Bei guter Sicht sind von hier aus die Städte Köln und Düsseldorf zu sehen. Über Kopfhörer bekamen die Teilnehmer Informationen über die Anlagenteile, in denen sie sich gerade befanden. Es wurde dabei schon mal sehr laut, z.B. im Maschinenraum, aber auch sehr warm in Teilen des Kesselhauses.

 

Nach ca. 3 Stunden Führung verabschiedeten sich die Teilnehmer mit einem herzlichen Applaus und Willi Trippe bedankte sich bei Patrick Kausch und dem RWE für einen sehr informativen Tag. Anschließend fuhr die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken über die Stromerzeugung und die dafür notwendige Technik nach Wesel zurück.

LOKALKOMPASS

 

Quelle RWE Internet:

Das Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik – BoA 2&3 – ist das weltweit modernste seiner Art. Die aus zwei Blöcken bestehende Anlage in Grevenbroich-Neurath setzt auf innovative Kraftwerkstechnologie. Optimierungen auf allen Verfahrensschritten der Stromerzeugung sorgen für höhere Effizienz, geringere Emissionen und größere Flexibilität.

Mit neuen, hochwertigen Stählen werden höhere Drücke und Temperaturen erreicht; die großen Schaufelräder der Turbinen sind erstmals aus Titan gefertigt. So steigt der Wirkungsgrad der Stromerzeugung um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu Altanlagen, die für BoA 2&3 stillgelegt werden. Folge: Aus jeder Tonne Kohle wird deutlich mehr Strom gewonnen. Der CO2-Ausstoß geht um 30 Prozent zurück. Das sind bis zu sechs Millionen Tonnen pro Jahr bei gleicher Stromproduktion. Ein echter Beitrag zum Klimaschutz.

Mehr Flexibilität dank intelligenter Technik: Komponenten wie Lichtwellenleiter und digitale Leittechnik sorgen für eine besonders schnelle Reaktionszeit des Kraftwerks. In 15 Minuten kann jeder Block der BoA 2&3 seine Leistung um mehr als 500 MW reduzieren beziehungsweise erhöhen. Damit kann die schwankende Einspeisung der erneuerbaren Energien ausgeglichen werden.
Ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.

Das Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik BoA 2&3 ist mit seinen zwei Blöcken F und G Teil des RWE Kraftwerksstandorts Neurath.
RWE hat 2,6 Milliarden Euro in das Projekt investiert. Gut die Hälfte der Baukosten ist bei Unternehmen in Nordrhein-Westfalen geblieben. RWE hat gezielt Aufträge in die Region vergeben.


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