Gemeinsam für Wesel

Dr. Hans-Ulrich Krüger ist der SPD Kandidat für den Bundestag

Mit 94,9 Prozent hat ihn die SPD-Wahlkreiskonferenz zum Bundestagskandidaten im Wahlkreis 113 gewählt

Dr. Hans-Ulrich Krüger
Dr. Hans-Ulrich Krüger

 

 

Dr. Hans-Ulrich Krüger

 

 

Hans-Ulrich Krüger ist wieder Kandidat

Neuer Anlauf bei der Bundestagswahl 2013. Vor vier Jahren unterlag er ganz knapp

Von Michael Turek

Kreis Wesel. Er ist kein Unbekannter, hat am Niederrhein seine Spuren hinterlassen, erst als Verwaltungschef in Voerde, dann als Abgeordneter im Bundestag. Vielleicht war deshalb die Kür des Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 113 keine langwierige Sache. Nicht ganz 60 Minuten benötigten die Genossen, um Dr. Hans Ulrich Krüger zu ihrem Kandidaten für die Bundestagswahl im September 2013 zu machen.

150 Delegierte waren zur Versammlung in die Niederrheinhalle eingeladen. Davon waren 117 anwesend und stimmberechtigt. Von ihnen stimmten 111 für Krüger, drei mit Nein, zwei enthielten sich und ein Stimmzettel war ungültig.

Er sei kein Neuling, bemerkte Norbert Meesters, der die Wahlkreiskonferenz leitete mit Blick auf Krüger. Und der jetzige Staatssekretär im Düsseldorfer Innenministerium präsentierte sich in seiner kurzen Rede als routinierter Politiker. Er kritisierte die derzeitige Bundesregierung, griff das Thema Betuwe auf und machte sich für einen Mindestlohn stark.

Die SPD wolle „eine neue Ordnung" schaffen, mit einem Mindestlohn, mit fairen Regeln auf dem Arbeitsmarkt. Das beschlossene Betreuungsgeld sollte lieber „Bildungsfernhaltegeld" heißen. „Die entscheidende Frage im Wahlkampf wird sein, welches Konzept wir für unser Leben in fünf, zehn, fünfzehn Jahren haben", so Krüger. Der 60-Jährige kritisierte auch die FDP, die versuche, den Armutsbericht in ihrem Sinne „zu verfälschen".

Mit Blick auf die Kommunen in seinem Wahlkreis betonte Krüger, dass die SPD verhindert habe, dass die Gewerbesteuer abgeschafft wurde. Er kritisierte, dass es den Menschen, die an der Betuwe-Linie leben, nichts bringe, wenn der Schienen-Bonus 2016 wegfalle. „Man vereinbart nicht nur etwas, sondern setzt sich ein, um für die dort lebenden Menschen etwas zu erreichen." Er werde sich dafür einsetzen, dass die jetzigen Planungen abgemildert würden. Zugunsten der Menschen, die dort leben.

 

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