Gemeinsam für Wesel

SPD setzt sich für Erhalt der Schule in Ginderich ein

.Kurze Beine, kurze Wege'", sagt SPD-Fraktionschef Ludger Hovest

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

SPD will für Gindericher Grundschule kämpfen

Dabei setzt Fraktionschef Ludger Hovest auch auf Maßgaben des Landes

Wesel. Grundschulen sind ein Stück Heimatverbundenheit und Identität, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Ludger Hovest und kündigt an, dass seine Partei mit allen Mitteln dafür kämpfen wird, die Gindericher Grundschule zu erhalten (wir berichteten). Auf Landesebene seien die Erlasse zu den Schulstärken momentan zwar noch in Arbeit, so Hovest, aber es zeichne sich ab, dass die Mindestzahl der Eingeschulten von 18 auf 15 herabgesetzt werden soll. Kurze Beine, kurze Wege, sei hier das Motto.

Zwar existiere die Grundschule in Ginderich bereits im Verbund mit Büderich, doch man werde versuchen, sie auch weiterhin zu erhalten. Zum Beispiel, indem ein, zwei Kinder aus umliegenden Gemeinden angemeldet werden. In ein, zwei Jahren könne die Situation möglicherweise ohnehin schon eine andere sein. Schließlich gebe es noch das eine oder andere unbebaute Grundstück in dem Dorf, so dass mit Zuwachs durch junge Familien zu rechnen sei.

Im Übrigen werde man auch die Lage in anderen Kommunen im Auge behalten. Xanten habe beispielsweise auch das Problem. Hier erwarte Hovest vom Kreis, dass überall die selben Maßstäbe angewendet werden. P.H.

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Auch SPD setzt sich für Erhalt der Schule in Ginderich ein

WESEL (kwn) Nicht nur die CDU in Ginderich möchte, wie kürzlich exklusiv berichtet, alle Hebel in Bewegung setzen, um die Grundschule im Ort dauerhaft zu erhalten. Nun haben auch die Sozialdemokraten das Thema entdeckt und macht sich für den Erhalt des Teilstandortes der Büdericher Grundschule stark. „Bei uns gilt schon seit Jahren der Leitspruch: .Kurze Beine, kurze Wege'", sagt SPD-Fraktionschef Ludger Hovest.

Er hofft, dass möglichst bald die Verordnung der Landesregierung schriftlich vorliegt, wonach künftig 15 Schüler reichen, um eine Klasse bilden zu können. Aktuell gilt noch die 18-Kinder-Grenze. 13 Kinder sind bislang fürs nächste Schuljahr angemeldet. Um die 15er-Marke zu erreichen, könnte Ginderich nach dem erfolgreichen Vorbild Bislichs versuchen, in angrenzenden Gemeinden um i-Dötzchen zu werben. „Es ist ganz wichtig, dass die Schule bleibt, denn ohne sie würde im Ort ein Stück Identität verloren gehen und sich junge Familien wohl kaum noch ansiedeln", befürchtet Hovest. Er hofft, dass die Gespräche, die Schuldezernent Dirk Haarmann mit den zuständigen Behörden führt, am Ende erfolgreich verlaufen.

 

 


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