Gemeinsam für Wesel

Bauverein Wesel, Beispielgebend für NRW

Minister Michael Groschek bei SPD-Podiumsdiskussion. Einladung in die Landeshauptstadt

Presse-Echo

Michael Groschek, Bauminister NRW
Michael Groschek, Bauminister NRW

 

Anett Leuchtmann, Vorstand Bauverein Wesel
Anett Leuchtmann, Vorstand Bauverein Wesel

 

 

 

 

 

Norbert Meesters, MdL / Moderation

 

Bauverein Wesel als Aushängeschild für NRW

Minister Michael Groschek bei SPD-Podiumsdiskussion. Einladung in die Landeshauptstadt

Von Jürgen Radojewski

Wesel. Energiewende, Dichtheitsprüfung, demografischer Wandel, historische Niedrigzinsphase - was hat das mit sozialem Wohnungsbau zu tun? Antworten erhoffte sich die hiesige SPD am Freitagabend im Parkettsaal der Niederrheinhalle. Sie hatte zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, zu der rund 70 Menschen kamen. Unter anderem nahmen der Bauminister des Landes NRW, Michael Groschek, sowie Vertreter von Wohnungsbau- und Verbraucherverbänden sowie die Bürgermeisterin der Stadt Wesel teil.

336 Bewerber auf der Warteliste

Bauminister Groschek umriss Kernpunkte des sozialen Wohnungsbaus: ,Wohnen ist soziales Grundrecht, auch in der Stadtmitte muss Platz sein für die sozial Schwachen." In Nordrhein-Westfalen werde der Bestand an sozial gebundenen Wohnungen in den nächsten Jahren drastisch sinken, von bislang 527 000 auf unter 400 000.

Alexander Rychter vom Verband der Wohnungswirtschaft nannte einen der Gründe dafür: „Wir befinden uns in einer historischen Niedrigzinsphase, da gehen viele Bauwillige an den Kapitalmarkt, weil sich die staatliche Förderung nicht mehr lohnt." Im Zusammenhang mit den steigenden Nebenkosten verdeutlichte Udo Sieverding von der Verbraucherzentrale NRW den Zusammenhang mit der Energiewende: Die in den letzten Tagen verschickten Strompreiserhöhungen der Versorgungsunternehmen, die diese durch die Erhöhung der Ökostrom-Umlage begründeten, träfen besonders die sozial schwächeren Familien.

Zur Situation des sozialen Wohnungsbaus in Wesel nahm Bürgermeisterin Ulrike Westkamp auch als Aufsichtsratsvorsitzende des Bauvereins Stellung. Zurzeit gebe es 2210 sozial gebundene Wohnungen, etwa zehn Prozent des Gesamtbestands. 336 Bewerber stünden auf der Warteliste. Auffallend sei die zunehmende Zahl von kleineren Wohnungen, die angefragt würden. Davon entfielen etwa die Hälfte auf ältere und die andere Hälfte auf jüngere Personen, die Geringverdiener oder arbeitslos seien.

„Die Stadt Wesel arbeitet an einem Stadtentwicklungskonzept in enger Zusammenarbeit mit dem Bauverein. Es geht dabei auch um quartiersbezogene Stadterneuerung, beispielsweise im Zitadellenviertel und um bedarfsgerechtes," bezahlbares Wohnen." Bauminister Groschek griff die Arbeit des Bauvereins in Wesel auf und lobte sie als gutes Beispiel einer vorausschauenden Wohnraumentwicklung. „Ich werde den Bauverein nach Düsseldorf einladen. Ihre Arbeit wird ein Aushängeschild der Wohnungsbaupolitik für ganz NRW"

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass es bei diesem Thema noch weiteren Diskussionsbedarf gibt, beispielsweise bei der Frage nach altersgerechtem oder barrierefreiem Wohnen, dem Image des sozialen Wohnungsbaus oder schleppender Bearbeitung von Förderprojekten durch den.Kreis Wesel. .Wichtig ist, dass das Thema Wohnungsbau in die Mitte der Gesellschaft gerückt wird und nicht an deren Rand", betonte der Bauminister abschließend.

 

 

Norbert Meesters, MdL / Moderation

Wesel

Minister lobt Bauverein als beispielhaft

Wichtiges Thema vor kleiner Kulisse: NRW-Bauminister Michael Groschek wirbt bei der SPD in Wesel für den sozialen Wohnungsbau und lädt Bauverein-Vorstand Anett Leuchtmann spontan in den Landtag ein – als "Aushängeschild". Von CORNELIA KRSAK mehr

 

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