Gemeinsam für Wesel

Suche nach einem geeigneten Platz für die Maikirmes

Aktualisierung 15.11.2012

Die betreffenden Parteien, die den angedachten Standort von vornherein ablehnten, sollten doch lieber gleich sagen, dass sie die Kirmes nicht wollen. Das sei ehrlicher

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

SPD-Antrag zum TOP 12: Maikirmes

1. Der Fachbereich Ordnung und Sicherheit, Herr Schütz, führt mit dem Veranstalter der Maikirmes, Frau Böttner, eine Versammlung mit den Anwohnern der Fluthgrafstraße durch. Auf dieser Versammlung wird der Betreiber das neue Konzept für Ordnung und Sauberkeit vorstellen und besprechen.

2. Der Betreiber legt ein neues Konzept für die Belegung der Fahrgeschäfte vor. An den Stellen, an denen es in der Vergangenheit verstärkt zu Vorfällen gekommen ist (Fluthgrafstraße), wird in Zukunft eine andere Aufstellung erfolgen.

3. Es soll angestrebt werden, mit den Betroffenen ein neues Konzept zu erarbeiten, was im Jahr 2013 ausprobiert wird. Danach wird entschieden, ob das ein zukünftig gangbarer Weg für die Maikirmes ist oder nicht.

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Rat entscheidet über Maikirmes

Positionen im Fachausschuss kontrovers: SPD will neues Konzept, CDU Auslagerung

Wesel. Etliche Runden kreisten die Politiker gestern im Verkehrsausschuss um die Maikirmes - und fanden zu keinem Resultat. Nun soll der Rat der Stadt am 11. Dezember entscheiden, ob sich die Karussells in Zukunft weiter in der Innenstadt drehen oder an der Rheinpromenade. Oder vielleicht auch gar nicht.

Denn die Promenade lehnt Kirmes-Organisatorin Herta Böttner „grundsätzlich ab". Dort sei es im Frühjahr nass und windig, der Boden für schwere Fahrzeuge zu aufgeweicht. Den könne man befestigen, hielten mehrere Politiker dagegen, und bei Kirmes-Veranstaltungen an der Nordsee wehe der Wind allemal kräftiger, so Jürgen Linz (CDU).

Alternativstandorte waren zuvor in Gesprächen der Stadtverwaltung mit Herta Böttner ausgeschlossen worden, die auch den Bereich Poppelbaumstraße/Alte Roßmühlenstraße nicht will, weil die großen Fahrgeschäfte dort nicht unterkämen. Sie zweifelte die Kirmes-Kritik „zweier älterer Damen" an.

Dem hielt Rolf Blommen (SPD) entgegen, dass es mehrere Anwohner der Fluthgrafstraße seien, die massive Verschmutzungen ihrer Hauseingänge, Anpöbeleien, die Zerstörung und das Anzünden von Briefkästen beklagt hätten. Er forderte Böttner auf, mit den Anwohnern ein neues Kirmeskonzept mit Ordnungs- und täglichem Reinigungsdienst zu entwickeln.

Ordnungsdienste hielten eine bestimmte Klientel nicht ab, wie sich bei Veranstaltungen in Büderich gezeigt habe, meinte Jürgen Linz. Ein Wechsel an die Rheinpromenade sei eine neue Chance, auch für ergänzende Veranstaltungen. Eine traditionelle Bindung an die Innenstadt wie bei anderen Kirmes-Veranstaltungen, etwa Kirchweihfesten, gebe es hier nicht.

Norbert Segerath (Die Linke) war gegenüber der von Blommen konstatierten zunehmenden Aggressivität junger Kirmesbesucher unter Alkoholeinfluss „nicht bereit, vor randalierenden Jugendlichen zu kapitulieren". Dennoch ist auch er für einen Test mit neuem Konzept für zunächst ein Jahr. Herta Böttner ist dazu bereit und auch, ein „Hully-Gully-Fahrgeschäft" von der Fluthgrafstraße abzuziehen oder sie gar zur kirmesfreien Zone zu machen.

Während die FDP sich für den Standortwechsel ausspricht, wollen die Grünen diese von ihnen ebenfalls eingenommene Position noch einmal überdenken. So kam es schließlich zur Vertagung. jo

 

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Wesel

Rat entscheidet über Maikirmes

Im Fachausschuss wurde gestern intensiv über den Standort der Maikirmes diskutiert – ohne Ergebnis. Von Klaus nikolei mehr

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Politik soll Lösung finden

SPD: Maikirmes nicht schlechtreden

Wesel. Noch hat die Weseler Schaustellerfamilie Böttner ihr Konzept für die Maikirmes am möglicherweise neuen Standort Alte Roßmühlenstraße/Parkplatz Poppelbaumstraße gar nicht im zuständigen Ausschuss vorgestellt, da wird bereits Kritik seitens der Politik laut. FDP und CDU äußerten sich sofort zum Standort, was SPD-Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest für „völlig verkehrt" hält. Es könne nicht sein, dass schon wieder im Vorfeld alles schlechtgeredet werde. Werde jeder Standort kaputt gemacht, gebe es in der Innenstadt keine Maikirmes mehr. Das wiederum stehe ganz im Gegensatz zu den sonstigen Bemühungen der Politik, Wesel durch Veranstaltungen in der City attraktiv zu machen.

Deshalb müsse man sich um Lösungen bemühen, die die Belästigungen anderer einschränken. Die meisten Veranstaltungen seien nunmal auch abends. Setze sich die Denke wie bei der Maikirmes durch, werde das sicher um sich greifen und als nächstes der Eselrock im Heuberg¬park das Ziel sein. Jetzt schon nach einer Befestigung für die Rheinwiesen zu rufen, findet Hovest nicht richtig, zumal überhaupt nicht klar sei, ob sich eine Maikirmes an dieser Stelle etablieren kann. Er hält es für die edle Kunst der Politik, Problemlösungen aufzuzeigen. Die betreffenden Parteien, die den angedachten Standort von vornherein ablehnten, sollten doch lieber gleich sagen, dass sie die Kirmes nicht wollen. Das sei ehrlicher. P.H.

 

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