Gemeinsam für Wesel

„Die SPD wird zusehen, mit dem Geld, das wir haben, auszukommen", sagt Hovest

Denn eines scheint klar zu sein: 2013 kommen weitere Belastungen auf die Kreisstadt zu

Wesel sei nicht der Zahlmeister des Kreises

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Wesel soll kein Zahlmeister sein

SPD-Fraktionschef Ludger Hovest will sparen und kritisiert den Kreis

 Wesel. Verwaltung und Politik müssen gemeinsam aktiv werden und deutlich sparen. Diesen Schluss zieht SPD-Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest, nachdem bekannt wurde, dass ein Nachtragshaushalt fällig wird. Dabei werde es auch darum gehen, gewisse Projekte zu verschieben. „Die SPD wird zusehen, mit dem Geld, das wir haben, auszukommen", sagt Hovest. Zurzeit sei die Stadtverwaltung dabei, Listen zusammenzustellen.

Denn eines scheint klar zu sein: 2013 kommen weitere Belastungen auf die Kreisstadt zu. Offen sei etwa die Höhe der Kreisumlage. In diesem Zusammenhang moniert der Sozialdemokrat, dass die CDU im Kreistag zuletzt gegen die Stadt Wesel Position bezogen habe. Das sei ein unsolidarischer Zug, zumal Wesel als Mittelzentrum zahlreiche Leistungen für das Umland vorhalte, die von den Weseler Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen würden.

 Hovest nennt als ein Beispiel den Bahnhof mit der Park- und Ride-Anlage. Er sei weit davon entfernt, Gebühren für Weseler und Nicht-Weseler festlegen zu wollen, aber Wesel sei nicht der Zahlmeister des Kreises. Auch Mutter- und Kind-Heime gebe es anderswo nicht. Die meisten Frauen, die hier mit ihren Kindern lebten, kämen aus den umliegendenGemeinden, was wiederum zu einer schlechteren Sozialstruktur beitrage. P.H.