Gemeinsam für Wesel

Neue technik für den "Quertreiber"

Die Lippefähre „Quertreiber" ist nach Meinung der SPD-Fraktion „verbesserungswürdig"

Wilhelm Bußmann, Ratsmitglied
Wilhelm Bußmann, Ratsmitglied

Wilhelm Bußmann, Ratsmitglied

Durch neue Technik könnte man mit Quertreiber leichter übersetzen

SPD nennt Dorstener Lösung als Beispiel

Wesel. Der Quertreiber ist eine beliebte touristische Bereicherung. Aber die Fähre hat einen Haken: Für das „Hol über" selbst Hand anzulegen, übersteigt die Kräfte mancher Nutzer, wie immer wieder zu hören ist. Und sie machen sich manchmal auch noch schmutzig. Hat man die Überfahrt dennoch gemeistert, muss man beim Landgang schneller sein als das Wasser, denn die Lippe zieht mit ihrer Strömung den Kahn flugs wieder vom Ufer weg. Dies alles hat auch die SPD festgestellt. Sie macht der Bürgermeisterin den Vorschlag, während der Winterpause der Fähre die Technik umzubauen.
Beispiel dafür könnte die Dorstner Lippe-Fähre „Baldur" sein, die per Handrad an einem Führungsseil bewegt wird. Die Firma Hülskens sei bereit, sich der Sache anzunehmen, so die SPD, die in dem Zusammenhang zugleich auf die anstehende Fertigstellung des Radweges auf der alten Bahntrasse nach Drevenack hinweist. Der Fahrradtourismus und die Nutzung der Fähre würden dann sicher noch zunehmen.

 

 

Wilhelm Bußmann, Ratsmitglied

"Quertreiber" verbessern

WESEL (thh) Die Lippefähre „Quertreiber" ist nach Meinung der SPD-Fraktion „verbesserungswürdig". Sie schlägt vor, in der Winterpause mit technischer Hilfe von Auskieser Hülskens Verbesserungen vorzunehmen. Schlaugemacht haben sich die Sozialdemokraten in Dorsten, wo „Baldur", die Fähre des RVR, schippert. Diese wird von einem Führungsseil gehalten und nicht mit Hilfe von Bojen im Fluss. Bewegt wird sie anders als das Weseler Pendant mit einem Handrad und nicht per Seil. Damit wäre auch der „Quertreiber" besser zu handhaben. Die SPD berichtet von Klagen, dass nicht so kräftige Nutzer derzeit Schwierigkeiten haben sowie sich nasse und schmutzige Hände beim Betrieb holen. An Land habe man zudem Mühe beim Aussteigen, weil die Fähre durch die Strömung oft zurückgezogen wird.

 

ANTRAG:

Frau Bürgermeisterin

Ulrike Westkamp

Wesel, den 27. September 2012

Umbau der Lippe-Fähre „Quertreiber“

Sehr geehrte Frau Westkamp,

die Lippe-Fähre ist super und ein echtes High-Light in Wesel, ganz besonders für den Fahrrad-Tourismus. Im Vergleich zu anderen kleinen Fähren ist unser „Quertreiber“ aber in einigen Bereichen verbesserungsfähig.

Die häufigsten Klagen, die an uns herangetragen wurden sind:

• Für nicht sehr kräftige Benutzer ist es sehr schwer, die Fähre mit Hilfe der Kette zu bewegen.

• Aus der Kette laufen Wasser und Schmutz, so dass derjenige, der die Kette zieht, nicht nur nasse Hände bekommt, sondern auch, wenn er nicht vorsichtig zu Werke geht, nass und beschmutzt wird.

• Hat man die Fähre an Land gezogen, hat man Mühe beim Aussteigen, weil die Fähre durch die Strömung immer wieder zurückgezogen wird.

Wir bitten Sie, mit der Technik der Firma Hülskens zu überlegen, ob in der Winterpause diese Dinge nicht aufgegriffen und durch Umbauten optimiert werden können.

Vor einigen Tagen sind wir nach Dorsten gefahren und haben uns die Lippe-Fähre „Baldur“ des RVR angesehen. Diese Fähre wird durch ein Führungsseil gehalten und nicht durch eine Vorrichtung mit Hilfe von Bojen, wie die Lippe-Fähre in Wesel. Das Seil wird nicht gezogen, sondern durch ein Handrad bewegt. Durch einen anderen Zu- und Abgang bleibt die Fähre eine gewisse Zeit am Ufer stabil liegen.

Insbesondere die Bedienung der Fähre mit Hilfe eines Handrades ist eine saubere und leicht handhabbare Lösung.

Wir haben mit der Firma Hülskens Rücksprache genommen. Man ist – wie immer – gerne bereit, in einem gewissen Rahmen die Handhabung der Fähre zu optimieren.

Wir bitten Sie, mit der Firma Hülskens Kontakt aufzunehmen, ob während der Winterpause ein Umbau der Fähre möglich ist.

Grundsätzlich möchten wir noch einmal auf die herausragende Bedeutung des „Quertreibers“ für die Region und ganz besonders für ihre Bedeutung für den Fahrradtourismus hinweisen.

In nächster Zeit wird auch der Radweg auf der alten Drevenacker Bahntrasse hergerichtet. Das wird mit Sicherheit noch mehr Radfahrer in diese Region locken.

Wir bitten Sie, die notwendigen Schritte einzuleiten und gegebenenfalls zu prüfen, ob die Fährgenehmigung ergänzt werden muss.

Als Anlage haben wir einige Bilder der Fähre „Baldur“ beigelegt.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest Wilhelm Bußmann

Fraktionsvorsitzender SPD Ratsmitglied

 

Fähre Baldur
Fähre Baldur

Fähre Baldur
Fähre Baldur

 

 

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