Gemeinsam für Wesel

SPD unterstützt die teilweise Rücknahme der Entgelte für den Schwimmverein

„Der Schwimmverein hat überzeugend dargelegt, dass er die geplante Erhöhung finanziell nicht stemmen kann", sagt Ludger Hovest, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

Schwimmer erreichen einen Teilerfolg

Keine Erhöhung der Kosten im Lehrbecken

Wesel. Die Erhöhung ist vom Tisch, zumindest teilweise. Ein 2010 gefasster Beschluss des Aufsichtsrates der Bäder GmbH soll in der kommenden Woche vom gleichen Gremium korrigiert werden. „Darüber sind wir schon einmal froh", sagt Klemens Henrichs, Vorsitzender des 1. Weseler Schwimmvereins. Allerdings ist damit die komplette Rücknahme der Entgelt-Erhöhung wahrlich nicht gemeint.

„Das bezieht sich nur auf den Anteil für das Lehrschwimmbecken, in dem wir die Kinderschwimmkurse durchführen", erläutert der Vorsitzende des Klubs. Dadurch falle die Mehrbelastung in diesem Jahr um 600 Euro geringer aus, so Klemens Henrichs. In den kommenden zwei Jahren ergebe sich dadurch eine Reduzierung der Kosten um 1200 beziehungsweise 1800 Euro. „Der Schwimmverein hat überzeugend dargelegt, dass er die geplante Erhöhung finanziell nicht stemmen kann", sagt Ludger Hovest, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

„Trotzdem bleibt es für uns bei einer gehörigen Belastung, die wir durch Beitragserhöhungen hoffentlich einigermaßen auffangen körnnen", so Henrichs. Denn für alle übrigen Nutzungsstunden bleibt es bei einer Erhöhung. Bis 2016 hat Henrichs eine Steigerung der jährlichen Abgaben des 1. WSV von 25 000 auf 33 440 Euro ausgerechnet. R. P.

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Mehr Gebühren für Schwimmer

WESEl (josch/bp) Der Weseler Schwimmverein geht finanziell schweren Zeiten entgegen. Die Gebühren für die Nutzung des Heuberg-Bades sollen in den nächsten Jahren erheblich steigen - von jetzt 25 000 Euro auf 33 000 Euro im Jahr 2016. „Wir werden das nur mit einer Beitragserhöhung auffangen können. Dass dies eine Kündigungswelle nach sich ziehen wird, ist klar. Doch es bleibt uns keine andere Wahl. Wir überweisen schon jetzt alle Beiträge komplett an die Stadt, um die Gebühren fürs Bad zahlen zu können", sagt Vorsitzender Klemens Henrichs. Derzeit beträgt der Beitrag für ein erwachsenes Mitglied 78 Euro im Jahr.

Einen kleinen Erfolg konnte der Verein aber in Gesprächen mit dem Aufsichtsrat der Bäder GmbH erzielen. Die Gebühren für die Nutzung des Lehrschwimmbeckens im Heubergbad sollen für die nächsten Jahre auf die bisherige Höhe von 27,50 Euro pro Stunde festgeschrieben werden. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag wollen SPD und CDU im Aufsichtsrat der Bäder GmbH unterstützen. „Die Anhebung hätte die Nachwuchsarbeit des Vereins schwer belastet", sagte SPD-Fraktionschef Ludger Hovest. Doch auch so wird's finanziell eng für den Club.

 

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