Gemeinsam für Wesel

Das Kreiswehrersatzamt an der Kreuzstraße wird möglicherweise doch nicht verkauft

SPD befürwortet Bundeswehrpläne

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender
Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

SPD befürwortet Bundeswehrpläne

Wesel. Positiv bewertet der Weseler SPD-Fraktionschef Ludger Hovest die Überlegungen der Bundeswehr, das Kreiswehrersatzamt an der Kreuzstraße, das demnächst schließt, weiter zu nutzen (wir berichteten). Es sei sehr gut, wenn die Liegenschaft nicht einfach so liegen bleibe. Zwar hatte die SPD bereits Pläne, das städtische Areal samt daneben liegendem Parkplatz für neuen Wohnraum bereitzustellen, doch neue Arbeitsplätze seien immer die bessere Lösung, findet Hovest. Damit würde der Bundeswehrstandort Wesel weiter gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung geleistet. Der Bauverein entwickele das Umfeld rund um das Gebäude weiter, saniere die Häuser im Zitadellenviertel und werte damit die Wohnqualität deutlich auf. Als es um die künftige Nutzung des Grundstücks an der Kreuzstraße ging, hatte die CDU die Ansiedlung eines Nahversorgers ins Gespräch gebracht, fand damit aber keine Mehrheit.?. H.

 

 

Ludger Hovest, Fraktionsvorsitzender

Luftwaffe könnte in der City landen

Bundeswehr im Umbruch: Das Kreiswehrersatzamt an der Kreuzstraße wird möglicherweise doch nicht verkauft

Von Michael Turek

Wesel. Der ein oder andere Stadtplaner und Lokalpolitiker hat sich schon Gedanken gemacht, was auf der Fläche an der Kreuzstraße entstehen könnte. Nachdem bekannt wurde, dass das dortige Kreiswehrersatzamt aufgelöst und die Immobilie verkauft werden soll, äußerte die Stadt reges Interesse. Dort könnten neue Wohnhäuser entstehen, hieß es. Doch aus dem Verkauf wird vielleicht gar nichts.

Grund sind Planungen der Bundeswehr, die vielleicht das Gebäude auch nachdem das Kreiswehrsatzamt mit seinen 46 Beamten und Angestellten ausgezogen ist, weiterhin nutzen wird. In der Kreisstadt heißt es, dass eine Luftwaffenbehörde nach Wesel kommen soll.

Das konnte Alexander Feja, Pressesprecher des Luftwaffenstützpunktes Kaikar, nicht bestätigen. Die Armee befindet sich im Umbruch, nicht nur durch den Wegfall der Wehrpflicht. So wird zum Beispiel der Luftwaffenstützpunkt in Kaikar ausgebaut. Er gewinnt an Bedeutung, wie Feja im Gespräch mit der NRZ erklärte. Noch seien allerdings keine Entscheidungen gefal¬len, könnten keine konkreten Angaben gemacht werden. Es werde aber geprüft, ob vorhandene Gebäude genutzt werden können. „Alles sei im Fluss", fügte der Pressesprecher hinzu. „Belastbare Planungen", wie er sagte, gebe es noch nicht.

Aus Sicht der Stadt Wesel handelt es sich um eine Schlüsselimmobilie in der Innenstadt. Sie spielt mit Blick auf die Innenstadtentwicklung eine wichtige Rolle. Das Gebäude befindet sich im Besitz des Bundes und würde bei einem Verkauf von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) vermarktet. Das Kreiswehrersatzamt soll im ersten Quartal 2014 aufgelöst werden.

 

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