Gemeinsam für Wesel

SPD Wesel unterstützt den Wunsch des Bestattungsunternehmens Keunecke auf direkten Zugang zum Caspar-Baur-Friedhof

Aktualisierung des Eintrages am 12. Juni 2012

Um die doch sehr emotionalen und missverständlichen Äußerungen in der Presse zu versachlichen haben Margit und Michael Keunecke noch einmal die SPD Fraktion angeschrieben und dargelegt, dass der Wunsch nach einem Zugang zum Friedhof nicht auf einer Profitsteigerung begründet ist.

Bestattungen Keunecke GbR Caspar-Baur-Str. 36 46483 Wesel

11.Juni 2012

An den Fraktionsvorsitzenden der SPD Herrn Hovest

Erwerb des Grundstücks am Caspar-Baur-Friedhof

Sehr geehrter Herr Hovest,

da am 21.6.2012 die Betriebsausschusssitzung der Stadt Wesel stattfindet, in der entschieden wird, ob der geplante Erwerb des Grundstückes an der Trappstrasse genehmigt wird, möchten wir mit diesem Brief noch einmal unseren Standpunkt und den Zweck des Erwerbes darlegen.

Derzeit ist es so, dass in unserer eigenen Trauerhalle fast ausschließlich Urnenbestattungen und Trauerfeiern zur Einäscherung stattfinden. Trauerfeiern bei Erdbestattungen finden meistens in der Friedhofskapelle statt.

Auf besonderen und ausdrücklichen Wunsch der Angehörigen haben wir in der Vergangenheit im Einzelfall auch Trauerfeiern für Erdbestattungen in unserer eigenen Trauerhalle durchgeführt. Das große Problem bei diesen Trauerfeiern gestaltet sich zurzeit darin, dass wir über keinen direkten Zugang zum Friedhof verfugen und der Trauerzug daher gezwungen ist, auf dem Weg zum Grab einen erheblichen Umweg über die Strasse zu nehmen.

Außerdem sehen wir das Problem, dass auch bei den Urnenbeisetzungen, wo die Trauerfeiern ohnehin bereits seit drei Jahren in unserer eigenen Trauerhalle stattfinden, die Angehörigen (häufig ältere Menschen mit Gehbehinderung) um Mülltonnen herumgehen und ebenfalls auf dem Weg zum Grab über die Trappstrasse laufen müssen. Hier besteht unseres Erachtens eine erhebliche Sturzgefahr und auch eine Gefahr durch den vorbeifahrenden Straßenverkehr (häufig große LKW, die zum ALTANA-Gelände fahren).

Aus unserer Sicht finden wir es würdelos, mit einem Trauerzug über eine stark befahrene Straße gehen zu müssen, da Angehörige in der Stunde des Abschieds nicht von Straßenlärm und vorbeifahrenden LKW belastet werden sollten.

Die aufgeworfenen Befürchtung zum erheblichen Einnahmeausfall durch die Nichtbenutzung der Friedhofskapelle, teilen wir nicht. Nach unseren Statistiken wird die Trauerhalle auf dem Friedhof lediglich ca. vier bis sieben Mal im Monat für von uns durchgeführte Erdbestattungen genutzt.

 Auch der Kritikpunkt, dass die Firma Keunecke mit dem Erwerb des Grundstücks gezielt Trauerfeiern in die eigene Trauerhalle verlegen möchte, um die Einnahmen zu steigern, kann dadurch widerlegt werden, das den Angehörigen bisher für die Überführung des Verstorbenen zur Trauerhalle auf dem Friedhof entsprechende Kosten in Rechnung gestellt wurden. Zwar würde die Nutzung unserer Trauerhalle ebenfalls in Rechnung gestellt, jedoch entfallen im Gegenzug die Kosten für die Überführung, so dass sich für die Firma Keunecke aus Einnahmesicht letztendlich keine Steigerung ergibt.

Zusammenfassend möchten wir noch einmal betonen, dass wir mit dem beabsichtigten Erwerb keine Profitsteigerung verfolgen, sondern ausschließlich die Wünsche der Angehörigen, die diese immer wieder ans uns herangetragen, bestmöglich erfüllen und unser Firmenkonzept, die Trauerfeiern in größtmöglicher Würde und Ruhe zu gestalten, verwirklichen möchten.

Der Zugang zum Friedhof wird natürlich im Falle des Erwerbs durch uns dort bleiben, wo er sich bisher befindet, und weiterhin jederzeit öffentlich zugänglich sein.

Auch die Leserumfrage der Rheinischen Post hat mit einem Stimmenanteil von 75 % für den Erwerb des Grundstücks durch uns die Bevölkerungsmeinung zu dieser Fragestellung klar wiedergegeben.

Sofern der Wunsch besteht, in einem persönlichen Gespräch und vielleicht auch vor Ort den Sachverhalt mit uns zu besprechen, sind Sie jederzeit herzlich dazu eingeladen. Vielleicht könnten in einem persönlichen Gespräch auch die aufgeworfenen Kritikpunkte und Fragestellungen besser erörtert und geklärt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Margit und Michael Keunecke

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 Den Wunsch auf einen direkten Zugang zum Friedhof an der Caspar-Baur-Straße äußerte Michael Keunecke bei dem Besuch der SPD AG 60 Plus. Nach einer Diskussion in den Parteigremien war man einheitlich der Meinung, dieses Vorhaben zu unterstützen.

 

Besichtigung des möglichen Zgangs zum Friedhof
Besichtigung des möglichen Zgangs zum Friedhof

Bei einem Pressegespräch vor Ort wurden die formalen Schritte durch den Fraktionsvorsitzenden Ludger Hovest erläutert.

 

Besichtigung des möglichen Zgangs zum Friedhof

Grundstück-Streit am Caspar-Baur-Friedhof

Es geht eigentlich um eine Kleinigkeit – genauer: 90 Quadratmeter Fläche des Friedhofs an der Caspar-Baur-Straße. Denn das Trauerhaus mit angeschlossenem Gasthaus ("Himmel und Erde") möchte sie kaufen, um einen direkten Zugang zum Friedhof zu haben. Von thomas hesse  mehr

 

 

Die Mitglieder der AG 60 plus besuchten das Bestattungsunternehmen Keunecke

Zum Abschluss äußerte er auch noch einen Wunsch an die Politik

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