Gemeinsam für Wesel

Bundesumweltministerium fördert die von der SPD-Ratsfraktion geforderte Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes für Wesel!

Förderbescheid eingetroffen zum Klimaschutzkonzept

Schneller als erwartet traf die Förderzusage des Bundesumweltministeriums für das vom Rat im März 2012 beschlossene Klimaschutzkonzept ein. Aufgrund der Förderbestimmungen kann ein Auftrag an ein Fachbüro im August dieses Jahres erteilt werden. Für die Erarbeitung des Konzeptes durch ein Fachbüro wird von einem Jahr Dauer ausgegangen. Dafür sind Kosten von 75.000 Euro veranschlagt. Die Förderquote beträgt 65 Prozent. Bei der Stadt verbleibt ein Anteil von 26.250 Euro.

In der Stadt Wesel wird das Thema Klimaschutz seit vielen Jahren sehr ernst genommen. Es stellt in der Stadtentwicklung und Bauleitplanung einen wesentlichen Schwerpunkt dar. Auch die Verbesserung der Energiebilanz der städtischen Gebäude entwickelt sich seit vielen Jahren positiv. Zahlreiche Gebäude wie Schulen, Kindergärten und das Rathaus wurden entsprechend saniert. Details können dem neuen Energiebericht der Stadt Wesel entnommen werden.

Zudem ist die Stadt Wesel dem Klimabündnis Kreis Wesel beigetreten, um an dem Ziel, kreisweit greifende Klimaschutzstrategien zu entwickeln, mitzuwirken.

Fester Bestandteil eines Klimaschutzkonzeptes ist die Erstellung einer CO2-Bilanz. Dafür hat die Landesregierung für alle NRW-Kommunen die Lizenz des BilanzierungsTools „ECORegion" erworben. Dieses können die Kommunen kostenlos nutzen. Auch die Weseler Verwaltung hat den Zugang zu diesem BilanzierungsTool erhalten und wird zukünftig damit arbeiten.

Neben der Energie- und CCte-Bilanz soll das Klimaschutzkonzept folgendes enthalten:

• Potentialanalyse

• Akteursbeteiligung

• Maßnahmenkatalog

• Controlling-Konzept

• Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit.

Dieses entspricht den Vorgaben des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) im Rahmen der Förderung von Klimaschutzprojekten.

Wichtig ist, dass sich diese Maßnahmen auf die gesamte Stadt, also alle Bürgerinnen und Bürger und zum Beispiel auf Gewerbebetriebe sowie den Verkehr beziehen.

Bund und Land haben sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Zur Reduzierung des CCb-Ausstosses müssen aber alle beitragen. Deshalb sind die Kommunen gefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Dazu gehört auch, intensive Überzeugungsarbeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern für mehr Klimaschutz, Energieeinsparung und COa-Minderung zu leisten. Deshalb wird die Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiges Instrument bei der Umsetzung von Maßnahmen sein. Vor allem, weil die Stadt in vielen Fällen keinen direkten Einfluss auf zu ergreifende Maßnahmen hat. Hier ist Aufklärung und Information ein wichtiges Element. Auch die Auslobung des Klimaschutzpreises, der im letzten Jahr erstmals vergeben wurde, soll Anreize für Bürgerinnen und Bürger schaffen, Maßnahmen umzusetzen.

Das Klimaschutzkonzept soll die bisherigen Aktivitäten bündeln und weiterentwickeln. Ziel ist mehr Klimaschutz durch Energieeinsparung und Minderung des CO2-Ausstosses, zu dem jeder Einzelne beitragen kann.

 

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