Gemeinsam für Wesel

Rosen als Zeichen der Solidarität mit den Frauen

Am 8. März, dem internationalen Weltfrauentag haben Mitglieder der SPD in der Stadt, in Lackhausen und auf dem Feldmarker Marktplatz rote Rosen an die Frauen verteilt zum Zeichen der Solidarität - besonders mit den Frauen in Deutschland.

Rosen als Zeichen der Solidarität mit den Frauen
Rosen als Zeichen der Solidarität mit den Frauen

 

Die Ergebnisse einer neuen OECD-Studie belegen: Deutschland hinkt im internationalen Vergleich in Sachen Gleichstellung hinterher.

Lediglich 21 Prozent der Bevölkerung haben den Eindruck, dass sich Familie und Beruf in Deutschland gut vereinbaren lassen. Es gibt Väter, die wollen ihre Arbeitszeit reduzieren. Aber auch Mütter sind mit ihrer Wochenarbeitszeit unzufrieden. Besonders am Frauentag werden die Erfolge weiblicher Protagonistinnen gerne herausgestellt und suggeriert, der Kampf um die Gleichberechtigung sei schon gewonnen.

 

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in Führungspositionen immer noch verschwindend gering. Frauen haben viel schlechtere Aufstiegschancen als Männer und werden schlechter entlohnt. Das ist traurige Bilanz der aktuellen OECD-Studie zur Gleichstellung.

 

In keinem europäischen Land ist das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in Deutschland. Vollbeschäftigte Frauen verdienen durchschnittlich 21,6% weniger als ihre männlichen Kollegen.

Zum Vergleich: In Norwegen bekommen lediglich 8,4% und in Belgien 8,9% weniger.

Deutschland ist auch bei Führungspositionen von Frauen weit abgeschlagen im internationalen Vergleich: Auf kaum vier von hundert Vorstandsposten findet sich hierzulande eine Frau. 90% der hundert größten deutschen Unternehmen haben keine Frau im Vorstand.

Den höchsten Anteil an Führungspositionen gibt es in Norwegen, das 2006 eine Frauenquote von 40% eingeführt hat.

Die Studie der OECD kritisiert erneut das von Schwarz-Gelb geplante Betreuungsgeld als kontraproduktiv und fordert stattdessen den Ausbau von guten Kinderbetreuungsplätzen.

Die altbekannten Forderungen der Frauen sind also leider nach wie vor aktuell:

- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

- Mehr Führungspositionen für Frauen

- Gesetzliche Regelungen für die Gleichstellung der Frauen

- Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch gute Ganztagsbetreuung

In einer lebenswerten und solidarischen Gesellschaft haben Männer und Frauen die gleichen Chancen und Rechte. Das wollen wir erreichen mit klaren gesetzlichen Regelungen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Wir wollen, dass die Schere zwischen Frauen- und Männerlöhnen endlich geschlossen wird.

Mehr Frauen in Führungs- und Aufsichtsfunktionen! Die deutsche Wirtschaft hat zehn Jahre lang die von ihr selbst eingegangene „Freiwillige Vereinbarung“ nicht umgesetzt. Jetzt muss eine gesetzliche Regelung her. Die SPD will echte Gleichstellung in Deutschland nach vorne bringen. Deshalb setzen wir uns für eine Mindestquote von 40% in Aufsichtsräten und Vorständen der deutschen Wirtschaft ein und begrüßen den Gesetzentwurf der SPD-Bundestagsfraktion.

Gesetzliche Mindestlöhne: Sieben von zehn Beschäftigten im Niedriglohnbereich sind Frauen. Sie würden besonders von flächendeckenden Mindestlöhnen profitieren, die Schwarz-Gelb immer noch verweigert.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Wir wollen die Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen ausbauen, damit Frauen und Männer Familie und Beruf partnerschaftlich teilen können. Frauen sind gleichberechtigt – nicht nur auf dem Papier!

Rosen als Zeichen der Solidarität mit den Frauen
Rosen als Zeichen der Solidarität mit den Frauen

Rosen als Zeichen der Solidarität mit den Frauen
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Rosen als Zeichen der Solidarität mit den Frauen
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